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Ein schillerndes Getränk: Schweppes-Cocktails

Vom Aperitif über die Bowle und den Longdrink bis hin zum Shooter: „Cocktail“ bezeichnet ein – meist alkoholisches – Mischgetränk.  So lange der Geschmack stimmt, sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Ein so schillerndes Getränk verdient auch einen schillernden Namen. Cocktail bedeutet auf Deutsch „Hahnenschwanz“. Um die Entstehung dieses Namens ranken sich viele verschiedene Geschichten.

Die längste Tradition hat das Cocktailmixen in den USA. Dort mixte man vor über 200 Jahren die ersten Drinks, um die damals üblichen herben Schnäpse genussvoller zu machen. Da die Schnäpse pur nicht jedem schmeckten, fing man an, die harten Whiskeys, Bitters und Brandys mit Zucker und Honig zu süßen oder aromatische Ingredienzien und Früchte hinzuzugeben. Der Name, mit dem diese Getränke fortan bezeichnet wurden, war erstmals im Jahr 1806 in einer New Yorker Zeitung zu lesen. Dort heißt es: „Ein Cocktail ist ein anregendes Getränk, zusammengestellt aus verschiedensten Alkoholika, Zucker, Wasser und Bitter-Likören.“  Die Geburt des Cocktails fällt ungefähr in die gleiche Zeit wie die des Softdrinks, den Johann Jakob Schweppe vor 225 Jahren – 1783 – anhand seines Verfahrens zur Herstellung von kohlensäurehaltigem Wasser erfand. Kein Wunder also, dass Schweppes nicht nur pur erfrischt sondern auch ein idealer Mixbegleiter ist.

Hahnenkampf oder Eierbecher?

Cocktail = Mischgetränk: Hier besteht weitgehendes Einvernehmen unter den Historikern und selbsternannten Cocktail-Forschern. Aber bei der Frage, wo genau der Ursprung des Namens „Cocktail“ liegt, scheiden sich die Geister. Die einen schwören, dass er in der New Yorker Gaststätte der tapferen Witwe Betsy Flanagan zu finden ist, die während der Unabhängigkeitskriege einem englischen Soldaten einen Hahn stahl und ihre Drinks mit seinen Federn verzierte. Die anderen vermuten die Entstehung bei dem Umtrunk nach den zu dieser Zeit in den Südstaaten weit verbreiteten Hahnenkämpfen.

Auf Anhieb logisch erscheint die Erklärung, die auf den im French Quarter von New Orleans ansässigen Apotheker Antoine Peychaud verweist. Dieser behandelte zu Anfang des 19. Jahrhunderts nicht nur Krankheiten mit Magenbitter, sondern experimentierte auch im Hinterzimmer seiner Apotheke mit Mixgetränken. Freunden servierte er seine beliebte Kreation aus französischem Brandy, speziellem Magenbitter, ein wenig Wasser und einem Stück Zucker in Eierbechern, französisch „coquetiers“. Amerikanisch ausgesprochen klang das Wort wie „Cocktail“. Die Nachfrage war bald so groß, dass die Bars von New Orleans sein Rezept übernahmen.

Wie es wirklich war, bleibt ein Geheimnis der Geschichte. Sicher verbrieft hingegen ist, dass der Cocktail mit Erfindung des Shakers im Jahr 1860 und der Etablierung der American Bar um die Jahrhundertwende weiteren Auftrieb erhielt. Die Ausweitung der Importwege aus Old Europe führte außerdem dazu, dass viele neue Spirituosen ins Land kamen und somit der Experimentierfreude nichts mehr im Wege stand. In einigen der bekanntesten Longdrinks und Cocktails sind seit vielen Jahrzehnten die Schweppes-Klassiker Ginger Ale, Bitter Lemon oder Tonic Water enthalten. 

Schon 1790 baute Johann Jakob Schweppe sein erstes Werk in London auf, in dem zunächst mit Kohlensäure versetztes Mineralwasser hergestellt wurde. 1877 expandierte er nach Australien und ein paar Jahre später nach New York.

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Veröffentlicht am: 22.08.2008

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