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23.05.2017

 

 

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Rot, rund und gesund

Pasta-Spezialist Bertolli informiert über die Lieblingszutat der Italiener

Pomodoro - übersetzt bedeutet das "Goldener Apfel" und ist eine Liebeserklärung an die rote Frucht, die Pasta-Saucen so schön fruchtig oder in getrocknetem Zustand so würzig macht.

Als Traditionsunternehmen mit italienischen Wurzeln kennt sich Bertolli besonders gut mit den Zutaten der Cucina Italiana aus und legt großen Wert auf die Qualität der in den vielfältigen Pasta-Saucen und Pestos verwendeten Rohstoffe. Daher werden für die Produkte von Bertolli ausschließlich Tomaten aus Italien verwendet - genauer aus der Region Parma, denn nur dort sorgt die Kombination aus Bodenbeschaffenheit, Anzahl der Sonnenstunden und die Regenmenge für das optimale Aroma.

Tomate ist nicht gleich Tomate

Für Produkte wie beispielsweise das Pesto Rosso mit getrockneten Tomaten kommt ausschließlich die Sorte "Sole Rosso" ins Glas, die eine Genossenschaft lokaler Farmer in Parma, Vicenza und Cremona anbaut. Durch den direkten Kontakt zu den einzelnen Bauern stellt Bertolli den nachhaltigen Anbau sicher: Um die ideale Reifung zu erzielen, wachsen die Tomaten unter freien Himmel und werden erst geerntet, wenn die Tomaten die beste Balance zwischen Säure und Zucker erreicht haben. Ein wassersparendes Bewässerungssystem erfasst bis dahin den individuellen Wasserbedarf jeder einzelnen Pflanze. Ein regelmäßiger Wechsel der Felder gewährleistet außerdem, dass sich der Boden regeneriert.

Fakten rund um das rote Früchtchen


Schon die Azteken kultivierten und schätzten die Tomate als Heil- und Nahrungsmittel. Kein Wunder, dass sie nach der Entdeckung der neuen Welt schnell nach Europa gelangte. Frühe Aufzeichnungen belegen, dass Kolumbus das aromatische Nachtschattengewächs 1493 von seinen Reisen mitbrachte. Seitdem ist die Tomate eine der beliebtesten Zutaten der italienischen Küche - ob zur Pasta, als Pizza-Belag, gegrillt zu Fisch und Fleisch oder roh als Insalata Caprese.

Als Experte für gute italienische Küche kennt sich Bertolli natürlich auch mit der Hauptzutat aus. Die interessantesten Fakten hier in einem kleinen Tomaten-Einmaleins:

Ich habe gehört, dass Tomaten gar kein Gemüse sind. Stimmt das?
Bertolli:
Stimmt! Tomaten sind botanisch kein Gemüse, sondern Beeren. Sie besitzen sie ein fleischiges Inneres und beinhalten mehrere Kerne. Ähnlich ist es bei Kürbissen und Gurken, die auch zu den Beeren zählen. Sprachlich gesehen ist es aber vollkommen in Ordnung, Tomaten als Gemüse zu bezeichnen.

Wenn die Italiener "Pomodoro" also "Goldener Apfel", sagen, warum nennt man Tomaten in Deutschland, Frankreich und den englischsprachigen Ländern anders?
Bertolli:
Nach der Eroberung Südamerikas waren Tomaten in Europa lange Zeit als Liebesapfel oder Goldapfel bekannt, von diesen Begriffen leitet sich auch der italienische Name "Pomodoro" ab. Parallel verwendeten die Spanier den Begriff "Tomate", der sich vom Aztekischen "Xitomatl" ableitet. Heute existieren beide Namen nebeneinander.

Woran erkenne ich eine reife Tomate - trotz kräftiger Farbe schmecken meine immer wässrig.
Bertolli:
Die Farbe einer Tomate ist ein guter Indikator für ihre Reife, aber manche Sorten haben von Haus aus eine intensivere Farbe als andere. Daher lassen sich aromatische Tomaten vor allem am Duft erkennen. Reife Tomaten verströmen einen warmen, würzigen Geruch und fühlen sich fest, aber nicht hart an.

Meine Tomaten werden schnell überreif und verlieren ihr Aroma. Wie kann ich das verhindern?
Bertolli:
Tomaten sollten immer von anderen Gemüse- oder Obstsorten getrennt gelagert werden. Sie produzieren, genauso wie Äpfel, ein Pflanzenhormon namens Ethylen. Dieses Hormon beschleunigt den Reifeprozess und somit reift Obst und Gemüse in der Nähe der Tomaten schneller als normal. Optimal ist ein kühler dunkler Raum wie beispielsweise eine Kühlkammer oder Keller. Aber Vorsicht: Tomaten gehören nicht in den Kühlschrank, denn dort verlieren sie ihren Geschmack.

Bestehen Tomaten doch nur aus Wasser - oder ist da sonst noch etwas drin?
Bertolli:
Tomaten schmecken nicht nur sehr gut, sondern sind reich an Vitamin C, Eisen, Magnesium und stecken voller Ballaststoffen. Der rote Farbstoff, Lycopin, wirkt antioxidativ und stärkt zugleich das Immunsystem.

Meine selbst angebauten Tomatenpflanzen tragen selten richtig schöne Früchte. Was kann ich tun?
Bertolli:
Tomaten benötigen zum Wachsen viele Nährstoffe, daher sollten sie in großen Blumentöpfen (ca. 10-20 Liter) gepflanzt werden. Für das richtige Aroma brauchen sie Sonnenlicht, daher lohnt sich die Zucht am meisten auf einem Süd- oder Südwest-Balkon. Damit die Pflanze ihre ganze Kraft in die Früchte steckt, müssen außerdem regelmäßig Seitentriebe entfernt werden. Bei kleinen Sorten wie Kirschtomaten ist das aber nicht unbedingt notwendig.

Foto: Bertolli

 


Veröffentlicht am: 08.07.2014

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