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Morgengruß von Helmut Harff: Väter

Sie werden bei der Rente betrogen...

Heute ist dieser Kommentar etwas anders. Ein Kollege kommt zu Wort und es gibt eine Verlinkung. Das hat einen Grund und der heißt Martin Ahrends. Er ist der Autor des politischen Feuilletons, dass am 16. Juli bei Deutschland Radio Kultur ausgestrahlt wurde.

Der Vater von sechs Kindern wollte ein moderner Vater sein und kümmerte sich intensiv um seine Kinder. Als freiberuflicher Journalist versuchte er seine Arbeitszeit den Bedürfnissen seiner Kinder anzupassen. Er teilte sich - wie die Politik immer wieder fordert - die Erziehung der Kinder mit seiner Frau. Das ging auch zulasten seiner beruflichen Karriere, zumal er auch noch ein Nest - sprich Haus - für seine Familie baute.

Nun kam das Gesetz zur Mütterrente und wie viele Männer hoffte nun auch Martin Ahrends darauf, in einigen Jahren mehr Rente zu bekommen. Schließlich hatte er einen genauso großen Anteil an der Erziehung der Kinder wie seine Frau. Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer. denn im Gesetz heißt es: "Bei gemeinsamer Erziehung des Kindes durch die Mutter und den Vater werden die Erziehungszeiten grundsätzlich dem Elternteil angerechnet, der das Kind überwiegend erzieht. Lassen sich überwiegende Erziehungsanteile eines Elternteils objektiv nicht feststellen, sind die Erziehungszeiten bei der Mutter anzurechnen."

Darüber habe ich mich an dieser Stelle schon einmal aufgeregt. Das tat nun Martin Ahrends in seinem Beitrag für Deutschland Radio Kultur ebenfalls getan. Ich war froh, dass noch jemand so denkt wie ich. Diese Regelung ist ungerecht. Sie, so Martin Ahrends Fazit, "... untergräbt unsere Versuche, neue Männer und Väter zu sein".

In einem Gespräch waren wir uns schnell einig, dass wieder einmal ein Gesetz Männer, Väter benachteiligt, diskriminiert. Selbst wenn die Mutter als Hausfrau die Kinder mehrheitlich betreute, so kann man dem Mann ja wohl kaum absprechen, auch seinen Anteil am behüteten Aufwachsen seiner Kinder zu haben. Er schuftete, machte häufig Überstunden um so die materielle Basis für eine unbeschwerte Kindheit seines Nachwuchses zu schaffen. Er baute, wie im Fall von Martin Ahrends ein Haus.

Hier muss der Gesetzgeber schnell für Gerechtigkeit sorgen. Das ist allerdings kaum zu erwarten. Dann muss wieder einmal das Bundesverfassungsgericht tätig werden, denn aus unserer Sicht verstößt dieses Gesetz zur Mütterrente (schon der Name ist ein Schlag ins Gesicht jedes Vaters) gegen den Artikel 3 des Grundgesetzes. Darin heißt es lapidar "Männer und Frauen sind gleichberechtigt". Das hat man bei der Ausarbeitung und Verabschiedung dieses Gesetzes wieder einmal vergessen.

Nun hofft nicht nur Martin Ahrends darauf, dass schnellstens Verfassungsbeschwerde einlegt wird. Wer das möchte, dabei aber nicht allein voran gehen will, kann sich bei genussmaenner.de melden. Es sollte doch möglich sein, die Rechte von Vätern gegenüber der auf diesem Auge blinden Politik durchzusetzen.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück und warte auf Post an hharff@genussmaenner.de

Ihnen wüsche ich ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 17.07.2014

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