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Artisti per Frescobaldi

Ausstellung der Kunstwerke der Editon 2014 im Schinkel Pavillon

Artisti per Frescobaldi feiert Deutschlandpremiere: Der von Tiziana Frescobaldi, Mitglied des italienischen Adelsgeschlechts Frescobaldi, ausgelobte Kunstpreis wendet sich an Künstler, die vor allem im Bereich der Visual Arts tätig sind.

In diesem Jahr nahmen die beiden Deutschen Jorinde Voigt und Michael Sailstorfer sowie der Italiener Yuri Ancarani am Wettbewerb teil. Die Künstler sollten sich für ihre Werke im Rahmen von Artisti per Frescobaldi vom Weingut Castello di Nipozzano inspirieren lassen, das in den Hügeln unweit von Florenz liegt. Darüber hinaus sollten sie ein besonderes Etikett für den Montesodi Riserva 2011 entwerfen, ein in limitierter Auflage erzeugter Cru des Castello di Nipozzano.

Die für Artisti per Frescobaldi eingereichten Kunstwerke werden von 10. bis 12. Oktober 2014 im Schinkel Pavillon in Berlin, Oberwallstraße 1, zu sehen sein. Die Ausstellung ist täglich von 12 bis 18 Uhr geöffnet.

Jorinde Voigt (1977), Meisterschülerin von Katharina Sieverding, hat ihre Arbeiten 2013 in zahlreichen internationalen Museen präsentiert, darunter das ZKM Museum für Neue Kunst in Karlsruhe, das Centre George Pompidou in Paris und das Macro Museum in Rom. Michael Sailstorfer (1979), der ein Schüler Olaf Metzels ist, hat bereits in St. Agnes in Berlin, im Contemporary Arts Center in Cincinnati/Ohio und der Kunsthalle Nürnberg ausgestellt. Yuri Ancaranis (1972) Werk „Da Vinci“ war während der letzten Biennale in Venedig zu sehen. Außerdem zeigten das Museo Marino Marini in Florenz sowie das Museo Maxxi in Rom seine Videoinstallationen.

Artisti per Frescobaldi ist ein jährlich verliehener Preis, der von Tiziana Frescobaldi – Vorstandsmitglied und Verantwortliche für die Kulturprojekte von Marchesi de´ Frescobaldi – 2013 ins Leben gerufen wurde. Für das Debüt auf internationalem Parkett hat Artisti per Frescobaldi Deutschland ausgewählt, ein unter kulturellen Aspekten Italien sehr nahestehendes Land. Tiziana Frescobaldi erklärt die Entscheidung so: „Unsere Wahl fiel auf Deutschland und insbesondere Berlin, weil beide in der zeitgenössischen Kunstszene eine sehr wichtige Plattform darstellen. Die Gegenwart zu verstehen war über Jahrhunderte hinweg der Wunsch der Frescobaldis. Artisti per Frescobaldi wendet sich an Künstler der jungen Generation, Interpreten des häufig komplexen und sich ständig verändernden Zeitgeistes.”

Als Kurator fungiert der renommierte italienische Kunstkritiker Ludovico Pratesi. Die Nominierung der Künstler kommentiert er wie folgt: „Ich habe drei Künstler der gleichen Generation ausgewählt. In ihren Werken befassen sie sich mit dem geschichtlichen Reichtum des Castello di Nipozzano und seiner Umgebung. Die Herausforderung liegt dabei in den unterschiedlichen Perspektiven. Michael Sailstorfers introspektiver Ansatz und seine subversive Energie und Ironie werden einerseits konfrontiert mit Ancaranis Blick auf die sozialen und anthropologischen Herausforderungen des Territoriums und andrerseits mit Voigts analytischer Art, literarische Texte zu interpretieren und das physische wie geistige Lebensumfeld zu überblicken.“

Auch die Jury ist mit Dr. Dirk Luckow (Intendant und Direktor der Deichtorhallen in Hamburg), Dr. Angelika Nollert (Direktorin des Staatlichen Museums für Kunst und Design in Nürnberg) und Dr. Letizia Ragaglia (Direktorin des Museion in Bozen) hochkarätig besetzt. Die seit sieben Jahrhunderten im Weinbau tätige Familie Frescobaldi verfolgt die Tendenzen der zeitgenössischen Kunst mit regem Interesse und fühlt sich den Künstlern des 21. Jahrhunderts eng verbunden. Der Preis knüpft an die Tradition des Mäzenatentums der Dynastie an und schlägt ein neues Kapitel mit ausdrucksstarken Talenten der zeitgenössischen Kunstszene auf.

DIE KÜNSTLER DER DEUTSCHEN EDITION 2014

Yuri Ancarani, 1972 in Ravenna geboren, bindet industrielle Szenarien, kombiniert mit Einrichtungsdetails ein in eine surreale, fantastische Atmosphäre.

Michael Sailstorfer, Jahrgang 1979, ist ein Konzeptkünstler, spezialisiert auf die Neuinterpretation von Gegenständen und Materialien des Alltags, aus denen er Skulpturen, Installationen und Videos kreiert.

Jorinde Voigt, Jahrgang 1977, analysiert in Zeichnungen, Collagen und Fotografien literarische Texte, Orte und Situationen unterschiedlichster Herkunft.

 


Veröffentlicht am: 29.07.2014

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