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23.07.2017

 

 

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Frontiers – The Future of Mobility

Sechs Top-Designer erforschen die Zukunft der Mobilität

Auf der diesjährigen designjunction, einer Ausstellung für internationale Designlabels im Rahmen des London Design Festivals, präsentieren sechs britische Designer ihre Zukunftsvision von Mobilität. Von genetisch konstruierten Automobilen bis zur Vakuumisierung von Körpern für die Weltraumfahrt: diese Ideen sind Teil eines Projekts, das sich mit der Frage beschäftigt, wie die Zukunft aussieht, wenn Design und Technologie zusammentreffen.

Jetzt geben MINI und Dezeen einen exklusiven Einblick in die außergewöhnlichen Arbeiten der sechs jungen Designer.

Die Ausstellungsbeiträge wurden nicht zuletzt durch den Geist der Marke MINI und den kürzlich vorgestellten neuen MINI inspiriert, ein Auto, das die klassischen Designikonen eines MINI mit neuester Technologie vereint.

Lucy McRae bezeichnet sich selbst alsKörper-Architektin und lädt die Besucher der designjunction zu einer interaktiven Performance ein, bei der ihr Körper für eine imaginäre Weltraumfahrt vorbereitet und dazu von einer Vakuumhülle umschlossen wird. Angeregt durch Künstler, die mit der NASA zusammenarbeiten, wird die Installation von McRae aus einer Reihe von Hüllen bestehen, in die sich die Besucher hineinbegeben dürfen, um ihre Körper auf die Belastungen einer schwerelosen Umgebung vorzubereiten. „Astronauten leiden bei ihrer Rückkehr auf die Erde an starker Osteoporose, weil ihr Knochenbau im All nicht der Schwerkraft ausgesetzt war. Die Idee ist also, dass Sie sich in diese goldenen luftgefüllten Kokons hineinbegeben und dann die Luft langsam abgesaugt wird…. Diese Erfahrung wird ganz schön eigenartig werden.“

Mehr zu Lucy McRaes Arbeit

Das experimentelle Design von Alexandra Daisy Ginsberg untersucht das Thema genetisch konstruierter Automobile, die aus lebenden Materialien gezüchtet werden. In ihrer Vision könnten sich synthetische biologische Automobile bei der Benutzung und Reparatur so entwickeln und verändern, dass sie sich – genau wie lebende Organismen – besser an ihre Umwelt anpassen. „Mein Konzept dreht sich um die Ökologie der Instandsetzung“, erklärt sie. „Welchen Unterschied würde es wohl ausmachen, ob Autos an einem heißen Ort, in einer umweltverschmutzten Stadt oder in einer feuchten Umgebung repariert werden?“

Mehr zu Alexandra Daisy Ginsbergs Arbeit

Der Designer und Filmemacher Keiichi Matsuda erforscht in seiner Arbeit die Möglichkeiten, wie durch erweiterte Realität (Augmented Reality) digitale Verkehrsinformationen und Straßenbeschilderungen in die physische Welt integriert werden können. Gegenwärtig beschränkt sich die erweiterte Realität noch auf die Nutzung einer physischen Schnittstelle, etwa eines Tablets oder einer Datenbrille wie Google Glass. Matsuda glaubt, dass es nicht dabei bleibt. „Ich habe einige aktuelle Projekte im Visier, die diese Art von Vorgehen revolutionieren werden“, so Matsuda. „Man denkt bereits darüber nach, Kontaktlinsen für die digitale Einblendung in die Realität zu verwenden. Ein großes Thema ist auch die direkte Projektion auf unsere Netzhaut.“

Mehr zu Keiichi Matsudas Arbeit

Der britische Künstler, Designer und Erfinder Dominic Wilcox glaubt, dass in einer Zukunft vollautomatisierter, Computer- gesteuerter Fahrzeuge Airbags und Knautschzonen überflüssig werden. Warum also nicht ein Automobil aus farbigem Glas bauen? Die sicheren, fahrerlosen Fahrzeuge der Zukunft ermöglichen es den Designern, völlig andere Entwürfe für Automobile zu entwickeln: Als Fahrer setzt man sich einfach hinein und kann sogar schlafen, während man zu seinem Ziel gefahren wird. „Die farbigen Glasfenster der Kathedrale von Durham haben mich nachhaltig beeindruckt“, betont er. „Ich dachte: ‚Warum findet sich so etwas im modernen Design kaum wieder?‘ Aus diesem Grund setze ich mich mit der Glasherstellung auseinander und versuche herauszufinden, wie man ein Zukunftsauto aus farbigem Glas bauen kann.“ Dominic sagt, er interessiere sich für Technologie, „weil sie der Magie so nahe kommt, wie nichts sonst.“

Mehr zu Dominic Wilcox‘ Arbeit

Der britisch-kolumbianische Künstler Matthew Plummer-Fernandez gibt in seiner Arbeit dem bekannten Wackeldackel eine völlig neue Bedeutung: Als persönlicher, im 3D-Druck erzeugter Beifahrer soll er mit unseren Autos kommunizieren. Ursprung dieser Idee sind kleine Figuren, die als Glücks- bringer auf das Armaturenbrett geklebt werden. „Diese Avatare könnten eine persönliche Beziehung zum Fahrer aufbauen“, erläutert er. „Man könnte sie als Produkt oder Service erwerben und während man zu ihnen eine Beziehung aufbaut, lernen sie die persönlichen Vorlieben des Fahrers kennen. Selbst wenn man das Fahrzeug wechselt, könnte man diesen Avatar mitnehmen und im nächsten Wagen installieren.“

Mehr zu Matthew Plummer-Fernandez Arbeit

Die Architektin Pernilla Ohrstedt wird den Ausstellungsraum von MINI auf der designjunction gestalten und dort ihre Ideen für die Zukunft der Mobilität präsentieren. In Pernillas Vision werden Autos bald imstande sein, während der Fahrt detaillierte 3D-Scans der Umgebung aufzuzeichnen. In ihrer Arbeit wird sie untersuchen, wie sich daraus 3D-Karten von Städten in Echtzeit realisieren lassen. „Wir können uns jetzt schon auf Google Earth über touristische Ziele informieren“, stellt Pernilla Ohrstedt fest. „In der Zukunft wird es denkbar sein, unsere Reisen in der virtuellen Welt anstatt in der wirklichen zu unternehmen, weil die Realität in so hoher Auflösung abgescannt wird.“

„Frontiers – The Future of Mobility“, präsentiert von MINI und Dezeen, findet vom 17. - 21. September 2014 auf der designjunction im Old Sorting Office im Rahmen des London Design Festivals statt. Die Pressevorstellung ist am 17. September 2014. Vom 18. - 21. September ist die Ausstellung öffentlich zugänglich.

Mehr dazu finden Sie auf www.dezeen.com/minifrontiers.

Bild:
Dominic Wilcox

 


Veröffentlicht am: 21.08.2014

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