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Morgengruß von Helmut Harff: IFA-Zeit

Die weltgrößte Kaffeemaschinenschau lädt ein

Die Internationale Funkausstellung ist eine Berliner Erfolgsgeschichte. Unter dem Berliner Funkturm - nicht zu verwechseln mit den Fernsehturm - trifft sich in den nächsten Tagen alles, was mit Fernsehen und Rundfunk zu tun hat.

Das stimmt und stimmt doch nicht. Seit Jahren haben die Haushaltsgeräte den Fernseh- und Rundfunkmachern sowie den dazugehörigen Empfangsgeräteherstellern den Rang abgelaufen. Das ist auch der Grund, warum die Macher schon seit längerem auf den Namen Internationale Funkausstellung verzichten und lieber auf das Kürzel IFA setzen.

Für mich ist die IFA schon lange die weltgrößte Kaffeemaschinenausstellung. Vom preiswerten Petra-Modell bis zu den sündhaft teuren Automaten von Jura reicht hier die Palette. Gäbe es die Designer nicht, wüsste die Branche allerdings ziemlich sicher nicht, was sie uns Journalisten und ab dem Wochenende auch den Endverbrauchern als Neuerungen verkaufen können. Wie sagte im Vorjahr ein Vertriebler auf meine Frage, was sein nicht gerade billiger Kaffeevollautomat kann: "Kaffee kochen". Das kann auch der nur wenige Euro teure Kaffeefilter á la Oma von Tchibo auch. Ich bin gespannt, welche "Innovationen" mich dieses Jahr erwarten.

Das gilt insgesamt für die Messe. Sicherlich gibt es hier und da Weiterentwicklungen. Wirklich neues zu entdecken heißt aber wieder die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen zu finden. Ob die dann auch wirklich sinnvoll sind, ist ohnehin fraglich. Werden die Fernseher noch größer, die Bilder noch brillanter, die Bildschirme noch anders gewölbt? Können wir demnächst den Fernseher wie eine Zeitung zusammenfalten und in die Tasche stecken? Mal sehen.

Was wird es bei den Haushaltsgeräten geben? Klar, die Staubsauger werden nicht mehr als 1.600 Watt verbrauchen. Das schreibt nun die EU vor. Klar, werden noch mehr LEDs eingesetzt. Klar, wird man seine Kartoffeln per App auf seinem Berliner Herd schon aus dem Flugzeug aufsetzten können. Ich hoffe mal, dass die Hersteller endlich erkannt haben, dass wir nicht so sehr darauf erpicht sind, dass unser Kühlschrank bestellt, was wir dann essen sollen. Auch viele andere technische Spielereien werden sicherlich als Weltneuheit verkauft. Sinnvoll wird davon das wenigste sein.

Da lobe ich mir all die Aussteller, die vor allem auf Qualität, auf Benutzerfreundlichkeit und Nachhaltigkeit setzten. Nachhaltig produziert für ich vor allem, wer langlebige Geräte auf den Markt bringt, der auch Ersatzteile anbietet. Wieso gibt es keine Ersatzkannen für Kaffeemaschinen mehr? Warum kosten die Geräte wenig, die dazu notwendigen Verbrauchsmittel aber so viel? Das sollten die Hersteller dieses Jahr beantworten.

Mich interessiert auch, warum Geräte wie Staubsaugroboter, aber auch Waschmaschinen oder Kühlschränke nicht billiger werden. Ich bin auch auf Antworten gespannt, wie viel Energie eigentlich notwendig ist, um immer energieeffizientere Geräte zu produzieren.

Bevor es heute erstmals auf die IFA geht, mache ich mir schnell noch einen Kaffee mit meiner tollen und gar nicht so innovativen Maschine.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Sehen wir uns auf der IFA?

 


Veröffentlicht am: 03.09.2014

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