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Morgengruß von Helmut Harff: Tag des Kaffees

Wer hat ihn erfunden?

Eigentlich müsste ich der Erfinder des Tages des Kaffees sein, dessen internationale Ausgabe wir heute feiern. Doch eigentlich ist bei mir jeder Tag ein Tag des Kaffees, denn ohne Kaffee beginnt bei mir kein Tag und so mancher endet auch mit einem Schluck aus dem Kaffeetopf.

Doch zum Erfinder: Der erste Tag des Kaffees wurde am 1. Oktober 1983 in einem Land begangen, das ich beim Thema Kaffee überhaut nicht auf dem Schirm habe - in Japan. Die All Japan Coffee Association - was es so alles im vermeintlichen Land der Teetrinker gibt - hat diesen Tag ins Leben gerufen. Das Datum wurde nicht von ungefähr gewählt, denn der 1. Oktober ist der erste Tag des neuen Kaffeejahres.

In Europa waren es  - wer sonst - 2002 die Österreicher, die hier den Tag des Kaffees einführten. Konkret wurde er von der Wiener Fachgruppe der Kaffeehäuser initiert. Der Deutsche Kaffeeverband zog dann 2006 nach. In Hamburg - der Hauptstadt der Kaffeeröster - wurde der vor neun Jahren erstmals begangen.

Doch wozu gibt es in Kaffeehochburgen wie Österreich oder Deutschland einen Tag des Kaffees? Warum nicht, schließlich gibt es ja auch ein Tag des Bieres. Ich bin mir sicher, dass es auch einen Tag der Milch gibt. Einen Tag des deutschen Brotes gibt es schließlich auch.

Augenscheinlich brauchen wir solche Tage. Ich glaube allerdings, dass eher alle die solche Tage brauchen, initiereren und am Leben erhalten, die mit den jeweiligen Produkten ihren Lebensunterhalt verdienen. Wir Journalisten profitieren ja auch von solchen Tagen. Ich musste mir heute kein Morgengruß-Thema ausdenken. Das wurde mir sozusagen auf dem Silbertablett serviert - mit einem Einspänner versteht sich.

Vielleicht sollten wir einen Tag des Genussmannes ins Leben rufen. Eigentlich keine dumme Idee. Einen Tag, der ganz im Zeichen der Männer steht, die das Leben genießen. Wir demonstrieren mit einer Zigarre in der Hand gegen die Genussfeindlichkeit auf dem Pariser Platz vor dem Berliner Brandenburger Tor, auf dem Münchener Viktualienmarkt oder auf dem Hamburger Gänsemarkt. Es wird der Genussmann des Jahres gekürt. Mann wird mal ganz anders wahr genommen - nämlich als das, was er ist: ein Genussmann.

Sie finden zumindest nach einigem Nachdenken meine Idee gar nicht so abwegig? Ich bin offen, für jeden Mitstreiter, für jeden Lobbyisten, für jeden, der meine Idee unterstützen will. Weibliche Unterstützung ist selbstverständlich ebenfalls herzlich willkommen.

Nun muss ich die Idee erst einmal sacken lassen - bei einem leckeren Frühstück.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Wie finden Sie meine Idee für einen Tag des Genussmannes?

 


Veröffentlicht am: 06.09.2014

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