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29.03.2017

 

 

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Aufgespießt: Adé Putzfrau

Die Roboter kommen

(Helmut Harff / Chefredakteur) Putzen ist nicht gerade die Lieblingsbeschäftigung der meisten Menschen. Deshalb delegiert man die Arbeit gern. Das gilt für Männer u n d Frauen. Ja, ich weiß, es gibt Menschen, die haben sogar einen Putzfimmel. Es gibt auch Menschen, die laufen im Winter barfuß rum. Deshalb laufen wir ja nicht alle ohne Schuhe und Socken durch den Schnee.

Wir, wie schon gesagt, delegieren die Putzarbeit gern. Das ist mit Sicherheit auch der Grund dafür, dass Putzhilfen zu den am meisten schwarz beschäftigten Menschen in Deutschland überhaupt gehören. Doch die Zeiten sind nicht gut für putzende Schwarzarbeiter. Nicht, dass die Politik oder der zuständige Zoll wirklich etwas gegen die zuverdienenden Mitmenschen und ihre Arbeitgeber unternimmt.

Der Grund ist ein ganz anderer und derzeit auf der IFA in Berlin zu bestaunen. Ich meine die Roboter, speziell die Saug- und Wischroboter. Neu sind die nicht. Ich selber lasse schon seit Jahren meinen Roboter arbeiten. Doch die Zahl der Unternehmen, die Saugroboter anbieten wächst deutlich. Die Angebotsbreite steigt. Das führt einerseits zu technischen Weiterentwicklungen, andererseits zum Druck auf die Preise. Heute bekommt man ein einfaches Gerät schon für unter 300 Euro. Die teuersten kosten kaum noch 1.000 Euro.

Damit sind Schallmauern gefallen. Der Weg ist offen für den Massenmarkt. Hier zeichnet sich für mich ein wirklich neuer Trend ab. Das ist auch nicht verwunderlich, denn die kleinen Saugflundern erleichtern ganz sicher das Leben jedes Hausmannes und jeder Hausfrau. Sie sind ideal für jeden Haushalt, für das Büro und die Praxis. Mit den Saug- und Wischrobotern spart man für den "normalen" Hausputz deutlich Zeit.

Ich setzte mein "Haustier" immer dann in Betrieb, wenn ich das Haus, sprich Wohnung oder Büro verlasse. Dann nimmt der Gute ganz selbstständig seine Arbeit auf. Bin ich zurück, hockt er brav in seiner Ecke und wartet darauf geleert zu werden. Hier liegt noch ein kleines Problem. Da die Roboter klein und wendig sein sollen, ist der Schmutzbehälter auch nicht gerade riesig. Deshalb muss er nach fast jedem Einsatz gereinigt werden. Hier haben die Techniker noch einiges an Arbeit zu leisten. Aber, wer ist schon komplett.

Bisher saugte bei mir nur ein Roboter. Demnächst nimmt in Bad und Küche auch ein kleiner Bruder des Saugroboters seine wischende Tätigkeit auf. Doch bevor ich den neunen Hausgenossen begrüßen kann, lege ich mir einen Roboter zu, der die Dachrinne meiner Datsche von Laub und anderem Dreck reinigt. Nichts mehr mit Leiter rauf, Leiter runter - und das x-mal. Das erledigt noch in diesem Herbst ein Dachrinnen-Roboter. Ich wette, den legen sich kurz darauf auch meine Gartennachbarn zu. Die sind längst von ihrem Helfer abhängig, der völlig selbstständig ihren Pool reinigt.

Wie gesagt, schlechte Zeiten für Putzhilfen, gute für die Hersteller von Putzrobotern und gute für alle, die sich so die Arbeit erleichtern. Schlechte Zeiten auch für den Zoll und die Sozialkassen. Schließlich muss man für die Hightech-Helfer keine Abgaben zahlen - sieht man mal von den paar Euro Stromkosten ab.

 


Veröffentlicht am: 08.09.2014

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