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Morgengruß von Helmut Harff: Altweibersommer

Nun ist diese tolle Zeit endlich da

Altweibersommer, dass ist laut Wikipedia ein Zeitabschnitt gleichmäßiger Witterung im Spätjahr, oft im September, der sich durch ein Hochdruckgebiet, stabiles Wetter und ein warmes Ausklingen des Sommers auszeichnet. Weiter ist zu lesen, dass das kurzzeitig trockenere Wetter eine gute Fernsicht ermöglicht und den Laubfall und die Laubverfärbung intensiviert.

Mit einfachen Worten: Ist Altweibersommer, zeigt sich die Natur von ihrer buntesten Seite. Doch mit alten Frauen hat die bunt gefärbte Natur im Herbst nichts zu tun. Wohl eher mit Spinnen, denn eine Erklärung des Namens geht genau in diese Richtung. Laut dem schon genannten Infoportal leitet sich der Name von Spinnfäden her, mit denen junge Baldachinspinnen im Herbst durch die Luft segeln. Der Flugfaden, den die Spinnen produzieren und auf dem sie durch die Luft schweben, erinnert die Menschen an das graue Haar alter Frauen. Mit „weiben“ wurde im Althochdeutschen das Knüpfen der Spinnweben bezeichnet.

Ist ja auch irgendwie heute nicht mehr ganz zu verstehen, diese schönen Tage nach alten Weibern benennen zu wollen. Farbe, Sonne und die Schönheit der Natur verbinden wir ja viel eher mit jungen Frauen. Die sorgen auch vielfach damit, dass wir noch einmal vergessen können, dass die warme Jahreszeit zuende geht und die Damenwelt ihre sommerlichen Kleidchen, Röcke und zarten Oberteile gegen die Wintergarderobe auswechseln.

Und doch finde ich es irgendwie charmant, dass die letzten warmen Tages des Jahres nach den Frauen im fortgeschrittenen Alter benannt sind. Die "alten Weiber", sind ja heute zumeist alles andere als alte Frauen. Sie sind wie der Altweibersommer. Sie sind erfahren, wissen, wie das Leben läuft, sie wissen, dass hier und da die Blätter fallen. Sie machen es aber auch wie die Altweibersommer: Sie genießen die Sonnen, das Leben. Sie zeigen, dass man mit Farbe spielen kann, dass das Leben Spaß macht und das man das voller Lust genießen kann.

Wir Männer sind häufig auf dem Altweiber(sommer)-Auge blind. Wir schielen eher nach dem Frühling, sprich den jungen Frauen. Vielleicht ist das ja deshalb so, dass es keinen Altmännersommer gibt. Wir schätzen den jugendlichen Knospenknall mehrheitlich weit mehr, als die wundervollen Farben des Altweibersommers. Allerdings vergessen sehr viele nicht mehr so junge Männer, dass ihnen die Herbstfarben inzwischen auch besser stehen, als das Frühlingsgrün. Ja, das frische Grün schmückt, doch die herbstlichen Farben haben genau so ihren Reiz.

Männer müssen nur einmal erkennen, dass auch sie irgendwann nicht mehr wie der junge Frühling daher kommen. Auch bei uns kommt die Zeit des Herbstes. Die bietet - siehe den Altweibersommer - viel Schönes. Man muss nur endlich mal in den Spiegel sehen.

Nun mache ich mir ein herbstliches Frühstück mit viel frischem Obst.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück und einen schönen Altweibersommer.

 


Veröffentlicht am: 17.09.2014

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