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Porno-Sucht

Der Outcome der versteckten Abhängigkeit

Wir hören ständig von neuen Drogen, die auf den Markt kommen und stark abhängig machen können. Drogenküchen aus Asien und Osteuropa werden genannt, die Gefahr scheint von weit her den Weg zu uns zu finden.

Doch was ist mit den Sachen, die schon in unseren Schlafzimmern stehen und uns ebenfalls zu Süchten verleiten? Dinge, über die weit weniger gesprochen wird. Wir sprechen von Pornos, mit denen wir ständig im Internet konfrontiert werden. Sexfilme in allen möglichen Facetten. Jeder hat mindestens schon einen dieser Filme gesehen (wobei 1 Mal schon sehr niedrig gestapelt ist) und die Industrie boomt. Doch können die wirklich ernsthaft süchtig machen und wirkt diese Sucht genauso destruktiv wie „andere“ Drogen?

Halb so schlimm oder fatal?

„Nunja, wer nicht mehr aufhören kann, seine Lieblingsserie zu schauen, der kann doch nicht mit dem Heroinjunkie vom Bahnhof in eine Schublade gesteckt werden. Und schließlich sind Pornos ja auch nur Filme“
Diese Annahme haben nicht wenige Bürger, die das Schauen von Pornos aber allerdings damit auf die leichte Schulter nehmen. Es sind nicht einfach nur Filme: Sie zeigen Sexualität, nach der wir uns orientieren und die uns prägt. Pornos verzerren unsere Wahrnehmung und unsere Ansprüche an das eigene Sexleben.

Ab und zu ein Porno ist vielleicht gar nicht so schlimm: Doch viele Leute erfahren ohne die Streifen überhaupt keine Befriedigung mehr. Pornos können also sehr wohl wie Drogen wirken und abhängig machen. Der körperliche Verfall ist zwar kein direktes Symptom der Sucht, aber die eigene Psyche kommt dabei nicht unversehrt davon. Nicht selten sind soziale Ängste oder Depressionen Resultate von dauerhaftem und übermäßigem Pornokonsum. Der Kontakt mit „echten“ Frauen, sowie das eigene Bild über sie verschiebt sich.  Deshalb sollte jeder, der sich gern solche Filme anschaut, gewarnt sein. Pornosucht ist kein erfundenes Phänomen, sondern ein Zustand, der bei vielen Betroffenen zu Problemen führt und in Zukunft wohl noch für viel Furore sorgen wird.

Bin ich süchtig? Was nun?

Ob man selbst schon betroffen ist von der Pornosucht, ist nicht immer so leicht feststellbar. Man kann sich einige Fragen stellen, um sich selbst die Antwort geben zu können: Kann ich noch ohne? Schaue ich jeden Tag Pornos? Hat sich mein Sexleben in letzter Zeit verändert? Brauche ich immer extremere Filme, um mich zu befriedigen?

Dies sind nur ein paar der Fragen, die zu weiteren Erkenntnissen über den eigenen Zustand führen. Wer sich schließlich eingestehen muss, dass er süchtig ist, der kann Wege gehen, um die Pornosucht zu bekämpfen. Viele Betroffene empfehlen einen Neustart, oder auf „Reboot“ genannt. Die Uhren werden wieder auf 0 gestellt und der Konsum von Pornos wird radikal eingestellt. Nach dem Akzeptieren der eigenen Abhängigkeit und dem Stopp des Pornokonsums gewinnt man erfahrungsgemäß wieder Selbstakzeptanz und die sozialen Beziehungen verbessern sich. In vielen Erfahrungsberichten ist gar zu lesen, wie ehemals Süchtige von ihrem „Neuen Leben“ schwärmen. Die eigene Sexualität normalisiert sich und viele berichten von einem neuen Antrieb, der ihnen viel Energie verleiht.

Es klingt tatsächlich alles so wie bei einem Drogenentzug und tatsächlich gibt es einen Haufen parallelen zur Pornosucht. Es gilt also: Den Konsum von Pornos nicht auf die leichte Schulter nehmen, die Gefahr kennen und als Betroffener die nötigen Schritte einleiten, um wieder los zu kommen!

 


Veröffentlicht am: 30.09.2014

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