Startseite  

24.05.2017

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Morgengruß von Helmut Harff: Freiheitsdrang

... den haben alle

Heute treffen zwei Ereignisse zusammen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Vor 80 Jahren wurde Udo Jürgens geboren. Der Österreicher, den wir gern als Deutschen vereinnahmen und der Schweizer Staatsbürger ist, hat viele von uns musikalisch das gesamte Leben begleitet.

Der andere, der heute vor 25 Jahren mit dem wohl bekanntesten Halbsatz der jüngeren deutschen Geschichte eben diese geschrieben hat, ist sogar noch etwas älter als der Schlagerbarde. Ich meine den Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher. Der Mann mit dem gelben Pullunder verkündete auf den Tag genau vor 25 Jahren tausenden DDR-Bürgern in der Prager Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, dass sie ausreisen dürfen.

Was verbindet nun beide? Und was sang einst der Mann mit dem weißen Bademantel? Genau:
Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals auf Hawaii,
ging nie durch San Francisco in zerriss'nen Jeans,
Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals richtig frei,
einmal verrückt sein und aus allen Zwängen flieh'n.


In diesen Song hätten sicherlich Millionen DDR-Bürger, vor allem aber die in der Prager Botschaft eingestimmt, hätte es ihn damals schon gegeben.

Freiheit, die Möglichkeit sein Leben selbstbestimmt zu gestalten, dass wollten damals viele Millionen in der DDR, aber auch in anderen sozialistischen Staaten. Dafür verließen die Menschen die Heimat, ließen einfach (so sagt man wohl) alles hinter sich, um in die Freiheit, in den goldenen Westen zu kommen. Man wollte besser, man wollte freier leben.

Der heutige Jubilar sang davon, Hans-Dietrich Genscher hatte die Tickets dafür damals in der Prager Botschaft in der Hand.
Und heute? Da feiern wir den Geburtstag von Udo Jürgens und bekommen bei den Bildern von vor 25 Jahren noch immer eine Gänsehaut. Leider haben viele vergessen, wie das ist, wenn man in Freiheit leben will, es aber nicht kann. Heute stehen wieder viele Menschen vor unserer Tür und wir wollen sie maximal einen Spalt öffnen. Dabei geht es für diese Flüchtlinge nicht um ein besseres Leben, es geht für sie um das Überleben.

Ich gehe jetzt frühstücken im wunderschönen Hotel Mauthäusl nahe Inzell.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 30.09.2014

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite
| Geld & Genuss
| geniesserinnen.de
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2017 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit