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Das Tchibo Mount Kenya Project

Seit 2011 unterstützt Tchibo über 1.000 kenianische Farmerfrauen



Tchibo zieht eine positive Bilanz des abgeschlossenen Mount Kenya Projects: Über einen Zeitraum von 3 Jahren wurden kenianische Kaffeefarmerfrauen mit Spendengeldern, Schulungen und einem Projektmanagement vor Ort unterstützt, um nachhaltige Verbesserungen der Lebensverhältnisse zu erzielen, darunter zum Beispiel eine zentrale Wasserversorgung und ein selbstverwaltetes Kreditsystem.

Ausschlaggebend für den Erfolg war die Einbindung der Farmerfrauen von Beginn des Projektes an. So wurde die Bedarfsanalyse mit ihnen gemeinsam durchgeführt und Entscheidungen zu den Teilprojekten von ihnen getroffen.

In der Region am Mount Kenya leben die meisten Menschen von der Landwirtschaft. Neben Gemüse und Bananen wird dort vor allem Kaffee angebaut, der aufgrund seines einzigartigen Aromas zu den besten der Welt zählt. Die Frauen sind für den Haushalt, zahlreiche Aufgaben auf der Farm und die Ernährung der Familie zuständig. Der Alltag ist nicht einfach: Die Versorgung mit notwendigen Dingen, wie Trinkwasser, kann durch die großen Entfernungen mehrere Stunden in Anspruch nehmen.

Die Frauen werden traditionsgemäß nur unzureichend an den Erlösen aus dem Kaffeeanbau beteiligt. Ihnen fehlen deshalb die finanziellen Mitteln für eine entscheidende Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse und oftmals auch wichtige Kenntnisse An diesem Punkt hat Tchibo mit dem 2011 gestarteten Mount Kenya Project angesetzt, um den Frauen ein eigenes Einkommen zu ermöglichen.

Erfolgreiche Hilfe zur Selbsthilfe

„Tchibo folgt bei allen sozialen Projekten dem Prinzip ‘Hilfe zur Selbsthilfe‘, deshalb haben wir von Anfang an auf eine enge Zusammenarbeit mit den Farmerfrauen gesetzt. Denn die Farmerfrauen wissen am besten, wie die Lebensverhältnisse kurz-, mittel- und langfristig verbessert werden können“, sagt Achim Lohrie, Direktor Unternehmensverantwortung bei Tchibo. „Dieser partnerschaftliche Ansatz hat dazu geführt, dass auch kulturell bedingte Herausforderungen gelöst werden konnten und der Zusammenhalt der dörflichen Gemeinschaften auf Dauer gewahrt bleibt.“

Mit Mikrokrediten zur eigenen Kuh im eigenen Stall

Verbesserung der Wasserversorgung, Anschaffung von Nutztieren, Versorgung mit Baustoffen und Bildung – das sind die vier wichtigsten Felder, in denen sich die Farmerfrauen Unterstützung von Tchibo gewünscht haben. Für alle Teilprojekte stand eine Spendensumme von mehr als 600.000 Euro zur Verfügung, die durch die Unterstützung der Tchibo Kunden generiert werden konnte. Für jedes von Mitte November bis Mitte Dezember 2011 verkaufte Pfund Privat Kaffee spendete Tchibo 45 Cent an das Mount Kenya Project. Die Frauen lehnten es allerdings ab, Tiere oder Ställe einfach geschenkt zu bekommen. Stattdessen wollten sie aktiv in die Projektumsetzung involviert sein, um so Eigenverantwortung zu übernehmen.

Dies hat mehrere Gründe: Zum einen kann mit dem stattdessen geschaffenen selbstverwalteten Kreditsystem mehr Frauen durch den Rücklauf des Geldes geholfen werden. Zum anderen setzen die Frauen auf Fairness: Andere Nachbarinnen am Mount Kenya haben sich ihre Errungenschaften lange erspart und wären demnach im Nachteil, weil ihnen nichts geschenkt wurde. Das Mikrokreditsystem unterstützt Eigenverantwortung und langfristiges Handeln. Direkt finanziert wurden nur Investitionen, die der Gemeinschaft als Ganzes zu gute kommen. Über die Maßnahmen entschied ein Komitee aus Farmerfrauen, Projektmanagern vor Ort, Tchibo Verantwortlichen sowie Vertretern der lokalen Farmergemeinschaft und der internationalen Umweltschutzorganisation Rainforest Alliance. Auf diesem Weg wurden mit dem Mount Kenya Project folgende Projektergebnisse erzielt:

Die vier Teilprojekte im Überblick

Mit tatkräftigem Einsatz der Farmerfrauen und ihren Helfern profitieren bereits mehr als 200 Familien von der neuen zentralen Wasserversorgung. So fallen Fußmärsche von bis zu 5 Stunden täglich weg und es bleibt den Frauen mehr Zeit für die Bewirtschaftung der Farmen und ihre sozialen Aufgaben in den Familien und Dorfgemeinschaften.

Mehr als 120 Frauen haben Langzeitkredite für Vieh und Baumaterial erhalten. Mittlerweile geben 91 Kühe Milch und Dünger. Aus den Erlösen des Milchverkaufs wird der Kredit abgezahlt und erneut zur Verfügung gestellt, sodass eine stetig wachsende Anzahl von Frauen profitiert.

Außerdem wurden 75 Ställe für Nutztiere errichtet. Durch Schulungen sind die Frauen heute außerdem in der Lage, Kuhfladen aufzubereiten und als Dünger für die Kaffeeplantagen zu verwenden. Drei Farmen betreiben Biogas-Anlagen und nutzen das Gas beispielsweise zum Kochen. 189 energiesparende Öfen wurden bisher ebenfalls gebaut.

„Promoter-Frauen“ wurden durch Schulungen und Trainings intensiv unterstützt und geben ihr Wissen jetzt an Nachbarn weiter. So und durch die zusätzlichen Schulungen und Trainings multipliziert sich das Know-how in der gesamten Gemeinschaft. Um die schulische Ausbildung von 17 Waisenkindern zu unterstützen, bauten die Frauen mithilfe des Spendengeldes einen Catering-Service für Hochzeiten, Begräbnisse, Familienfeiern und weitere Anlässe auf. So konnten von dem gesamten Projekt mehr als 1.000 Frauen profitieren.

„Durch die Entscheidungshoheit der Farmerfrauen in Planung, Umsetzung und Know-how Weitergabe bewirkt das Mount Kenya Project auch nach Abschluss weiter positive Effekte“, sagt Elizabeth Mbau, ehemalige Managerin des Projekts für Sustainable Management Services vor Ort. „Wir freuen uns, dass Tchibo damit einen Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung der Lebensumstände leisten konnte“, so Mbau weiter.

 


Veröffentlicht am: 07.10.2014

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