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Morgengruß von Helmut Harff: Spam

Da kommt schon erstaunliches

Spam-Mails gelten als ein Fluch des Internets. Keiner der Mails versendet, will, dass seine Nachrichten als Spam eingestuft und in dem entsprechenden Ordner bei den Empfängern landet.

Ja, klar landen immer wieder Mails genau dort, im Spam-Ordner. Nicht so bei mir, denn ich habe den Spamordner nicht aktiviert oder was man sonst damit machen muss. Ich bin zu neugierig, habe Sorge, dass im Spamordner etwas landet, was ich eigentlich lesen wollte. Mir kann somit auch nicht passieren, dass vor allem für Anwälte, Steuerberater und ähnliche Berufsgruppen eine Horrorvorstellung ist: Eine wichtige Mail landet in dem genannten Ordner und versauert dort. Da hilft keine Versicherung, denn Richter meinten, jeder muss seinen Spamordner regelmäßig kontrollieren.

Das ist mir zu aufwändig und deshalb habe ich keinen. Dafür bekomme ich aus aller Welt Angebote, in denen mir ungeheuer tolle Geschäfte vorgeschlagen werden. Meistens muss ich kaum etwas machen, um Millionär zu werden. Ich bekomme auch mehr oder weniger beunruhigende Nachrichten von vielen Banken. Nein, liebes Finanzamt, ich habe da nicht überall getarnte Konten. Das hätte irgend jemand gern, der es allerdings mit der deutschen Sprache nicht so genau nimmt. Aber schon lustig, was sich Menschen ausdenken, um mich aufs Glatteis zu führen.

Manchmal bin ich wirklich dankbar, dass meine Partnerin nicht eifersüchtig ist. Wäre sie es und würde sie alle Mails lesen, die mich erreichen, hätte ich mächtig Stress. Warum? Weil mir völlig unbekannte Menschen mit weiblichen Vornamen mailen, dass sie mich irgendwo entdeckt oder gefunden haben und nun mit mir Kontakt haben wollen. Ich solle gleich auf den Link klicken und wir könnten uns treffen.

Doch gestern kam eine als Spam gekennzeichnete Mail, wie ich sie noch nie  bekommen habe. Eine Frau suchte eine Wohnung. Woher weiß die von meinen Umzugsplänen? Sie habe nur wenig Geld und könne deshalb nur wenig Miete zahlen. Sie sei aber sehr attraktiv und Russin. Sie würde die Kaltmiete gern mit viel körperlichem Einsatz abarbeiten wollen. Wenn man jetzt hier klickt, kann man ihre Fotos schon einmal sehen. Auch wenn ich keine Wohnung anzubieten hätte, wäre sie an einem Kontakt interessiert. Wie gesagt, Gott sei Dank ist meine Partnerin nicht eifersüchtig.

Für wie dämlich halten mich all die merkwürdigen Spamversender? Wer meint, dass ich irgendwelche Anhänge öffne, dass ich in solcher Mail irgendetwas anklicke oder gar auf solche Mails antworte, der hat mit den sprichwörtlichen Zitronen gehandelt. Augenscheinlich gibt es noch immer Menschen, die dies tun. Wieso sonst werden solche Mails zweifelhaften Inhalts und mit dubiosen Angeboten verschickt?

Bevor ich jetzt zu meinem Sonntags-Frühstücksbrunch gehe, checke ich schnell noch meine Mails.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Sonntags-Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 12.10.2014

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