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Morgengruß von Helmut Harff: Unbekanntes Frankreich

Eine Entdeckungsreise

Frankreich - klar das kennt man. Paris, Cannes, das Elsass, das ist den meisten Deutschen bekannt. Gleiches gilt für französische Weine. Gibt man dieses Stichwort, fallen sofort Begriffe wie Bordeaux, Champagner oder Burgund. Was für eine Frage, selbstverständlich kennt man die französischen Weine.

Doch kennt man Frankreich wirklich? Weiß man, wo es in unserem Nachbarland noch leckere Weine gibt? Der eine oder andere Frankreich- und Weinliebhaber kennt sicherlich noch den einen oder anderen Ort, in dem man es versteht, Weine hoher Qualität zu keltern. Fragt man diese Weinliebhaber nach Süßweinen, so werden sicherlich viele die Nase rümpfen. Nur die wirklichen Kenner rollen dann mit den Augen.

Letztere denken bei Süßwein an eine hierzulande völlig zu unrecht unbekannte Region Frankreichs - das Roussillon. Die katalanisch geprägte Region liegt am Mittelmeer in direkter Nachbarschaft zu Spanien. Hauptort der Region ist Perpignan. Der dortige Bahnhof - gestaltet von Salvador Dali - ist längst nicht die einzige Attraktion der Hauptstadt des südfranzösischen Départements Pyrénées-Orientales in der Region Languedoc-Roussillon. Viele Bauwerke stammen aus der Gotik. Damals war die Stadt, die heute über 100.000 Einwohner zählt, die Hauptstadt des Königreichs Mallorca.

Schon damals genoss Perpignan und die Region Roussillon einen hervorragenden Ruf als Weinanbaugebiet. Die Tradition der Weinkelterei reicht hier weit in die Römerzeit zurück. Schon vor 4.000 Jahren wusste man hier mit Weintrauben geschickt umzugehen.

Seit dem 13. Jahrhundert versteht man sich darauf, Süßweine zu produzieren. Dieser entsteht, weil der Gärprozess abrupt mit reinem Alkohol gestoppt wird. So wird nicht aller Traubenzucker in Alkohol umgewandelt. Das Ergebnis: einer der tollsten Weine, die ich kenne.

Süßweine aus dem Roussillon passen entgegen landläufiger Meinung gut zu vielen Speisen. Diese Weine sind keine Dessertweine. Sie brauchen eigentlich einen gleichwertigen, gern  auch scharf gebratenen und gut gewürzten Gegenpart aus der Küche.

Leider gibt es ein Problem: Weine aus dem Roussillon, vor allem die Süßen, gibt es in Deutschland noch viel zu wenig. Fragen Sie ihren Weinhändler immer wieder nach diesen Weinen oder bestellen Sie direkt bei den Erzeugern. Ich bin sicher, Sie werden begeistert sein.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück - selbstverständlich nur mit Weintrauben.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 22.10.2014

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