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14.12.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: ???

Was schreibe ich nur

Es ist 6:30 Uhr und ich sitze hier vor meinem Rechner. Der Kaffee im Topf dampft und ich denke nach. Das mache ich jeden Morgen, denn dann schreibe ich meinen Morgengruß. Auf einem meiner Schmierzettel finde ich zumeist ein Stichwort, ein Thema. Manchmal fällt mir auch etwas vor dem Einschlafen oder direkt nach dem Aufwachen ein.

Und heute? Kein Zettel, keine Eingebung. Das einzige, was ich vor mir sehe sind Fragezeichen. Ich habe keine Idee, worüber ich schreiben soll. Über die Krisen? Über die Flüchtlinge? Darüber, dass der Oktober gefühlt wärmer war als der August? Letzteres hat mir gut gefallen, denn ich musste mich noch nicht winterlich anziehen. Doch eigentlich habe ich auch darüber schon geschrieben.

Soll ich mich über 25 Jahre Mauerfall auslassen? Das mache ich lieber am 9. des Monats. Außerdem geht mir vor allem die Frage auf die Nerven, wie weit wir Deutschen aus Ost und West zu einer Einheit verschmolzen sind. Fragt das jemand die Bayern und die Franken, die Kölner und die Düsseldorfer, die Sachsen und die Mecklenburger? Nein! Und warum nicht? Weil solche Fragen ziemlich unsinnig sind. Doch wozu über unsinniges schreiben?

Ja, stimmt, ich schreibe schon mal gern über unsinniges und sicherlich auch hier und da Unsinn. Zumindest meinen das immer wieder Menschen, die auf meinen Morgengruß reagieren. Es gibt aber auch immer wieder Zustimmung. Das wundert mich schon mehr, meint man doch, dass sich die Menschen eher zu Wort melden, wenn ihnen etwas nicht gefällt, ihnen etwas gegen den Strich geht.

Ich finde es schon toll, wenn Sie, die Leser überhaupt auf meine morgendlichen Ergüsse reagieren. Klar ist es toll, wenn dann Zustimmung kommt. Toll ist auch, wenn Sie mit mir diskutieren wollen. Das mache ich gern. Weniger gern habe ich selbstverständlich Verrisse oder bösartige Kommentare und Äußerungen. Doch das gehört dazu und inzwischen kann ich auch damit ganz gut umgehen.

Eins auf die Mütze bekomme ich besonders häufig, wenn ich mich zum politischen Zeitgeschehen äußere. Da scheinen viele so festgelegt zu sein, dass andere Argumente einfach nur abgeschmettert werden. Nicht immer qualifiziert sind auch die Kommentare, wenn es um Genussthemen wie Essen und Trinken geht. Nichttrinker, Veganer und andere Ernährungsextremisten hauen dann schon mal verbal zu. Mir ist das sehr recht, denn alle, die sich äußern, lesen meinen Morgengruß - und das ist gut so.

Interessant sind die Reaktionen, wenn es um uns Männer, unsere Rechte oder eben nicht vorhandene Rechte, um unsere Gleichberechtigung, unser Selbstwertgefühl, unsere Außenwirkung, unser Selbstverständnis geht. Dann sind die kritischen Stimmen deutlich in der Minderheit. Das da ein mehrheitlich positives Feedback von den Männern kommt, wundert mich nicht. Aber, es sind bei diesen Themen nicht mehrheitlich die Männer, die sich äußern. Es sind Frauen, die sich mit meiner Sicht auf uns Männer auseinandersetzen. Ich finde, dass ist ein gutes Zeichen.

Nun habe ich ja doch noch etwas geschrieben. Dann ist jetzt Zeit, mir mein Frühstück zu machen. Danach lese ich noch einmal über den Text, bevor ich ihn online stelle.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 01.11.2014

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