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Aufgespießt: Immer das gleiche Problem

... zu Weihnachten

(Helmut Harff / Chefredakteur) Nichts, ist wohl die einfachste Antwort. Na ja, fast nichts. Zumindest war das bisher bei uns so. Bis auf kleine Aufmerksamkeiten schenkten wir uns nichts. So war es vereinbart und alle hielten sich daran.

Die kleinen Aufmerksamkeiten, das waren selbst gemachte Pralinen, selbst gebackene Plätzchen oder auch mal ein Stollen. Ich finde ja solche Kleinigkeiten sind richtig gute Geschenke. Da verzeiht man auch schon mal, wenn Mann auf Backmischungen zurück greift. Allerdings schmecken sollten die kleinen Präsente schon.

Es ist in der Tat nicht so, dass nur die Geste zählt. Wer selber etwas backt, bastelt oder gestaltet, sollte schon daran denken, dass er nicht für Magenschmerzen oder einen weiteren Staubfänger sorgt. Ausnahme sind selbstverständlich Kinder. Bei ihnen zählt wirklich die Geste. Ich bin sicher, dass man irgendwo bei Eltern und Großeltern solche Kindergeschenke noch findet, wenn das Kind schon längst erwachsen ist.

Will man nicht selber Hand anlegen, gibt es einen gar nicht mehr so neuen Tipp: Zeit schenken. Zeit ist ein immer knapperes Gut, deshalb wird sie immer wertvoller. Wer Zeit schenkt, sollte diese Zeit gleich in seinem Kalender so blocken, dass nur wirkliche Katastrophen Vorrang haben. Achtung: Jede Woche eine Katastrophe wirkt nicht wirklich überzeugend. Wer zu seinem Geschenk steht und seine Zeit wirklich mit dem Beschenkten teilt, tut auch sich weit über den Weihnachtstag hinaus etwas Gutes.

Etwas Gutes tun, dass sollte überhaupt die Hauptantriebsfeder bei der Auswahl von Geschenken sein. Nicht der Wert an sich macht ein gutes Geschenk aus. Man sollte sich schon wirklich Gedanken machen, womit man jemand überraschen, eine Freude machen kann. Dabei gibt es keine Richtlinien, keine Vorgaben, keine Ver- oder Gebote. Wenn sich jemand über Socken/Strumpfhosen freut, wenn jemand gern eine neue Krawatte bekommt, warum denn nicht so etwas schenken? Warum soll auf dem Gabentisch nicht ein Bügeleisen, ein Küchenmesserset oder ein Tütchen Safran liegen? Nichts spricht dagegen, wenn man davon ausgehen kann, dass man damit jemand glücklich macht.

Gleiches gilt für Gutscheine. Zumeist gelten diese als einfallslose Geschenke. Doch warum nicht Mitgliedschaft im Fitnessstudio (gern für beide) schenken? Warum soll Mann einen falschen Lippenstift kaufen? Besser ist es doch, einen Gutschein zu verschenken und gleichzeitig zu einem gemeinsamen Stadt- und Einkaufsbummel einzuladen. Gutscheine sind nicht per se abzulehnen. Voraussetzung ist auch hier, etwas nachzudenken, welchen Gutschein man wem unter den Weihnachtsbaum legt.

Ich selber weiß bei dem einen oder anderen, was ich ihm schenke, was ich lieber lassen sollte. Ansonsten versuche ich, immer wieder darauf zu hören, welche Wünsche jemand hat, was sie begeistert, was ihm gefällt. Kann ich es nicht schon im Jahresverlauf kaufen, notiere ich mir die Wünsche.

Leider klappt das aber längst nicht immer und ich stürze mich mit vielen anderen Geschenkesuchern in den vorweihnachtlichen Einkaufstrubel. Um ehrlich zu sein, ich mag die weihnachtlich geschmückten Geschäfte, Shoppingmalls und Straßen. Das gehört für mich zu Weihnachten. So ein Geschäfte-Bummel ist schon fast so etwas wie ein Geschenk. Wenn dann noch der Glühwein und mein Weihnachts-Lieblingsessen Grünkohl mit Kassler und Knacker so richtig gut schmecken, habe ich gute Laune und Lust auf Weihnachten.

 


Veröffentlicht am: 14.11.2014

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