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Brustvergrößerung to go

... ein gefährlicher US-Trend

Ein neuer Schönheitstrend aus den USA ist zurzeit in aller Munde: Brustvergrößerungen für 24 Stunden ohne großen chirurgischen Eingriff – quasi „to go“. Dabei wird eine Kochsalzlösung in die Brust injiziert, die sich nach einer gewissen Zeit wieder zurückbildet. Die sogenannten „Instabreast“ (= „Schnellbrüste“) sind jedoch umstritten.

Jetzt äußert sich der renommierte plastische Chirurg Priv. Doz. Dr. med. Klaus Walgenbach, Leiter der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie am Universitätsklinikum Bonn, zu dem Thema.

In den USA wird das neue Verfahren zur schnellen Brustvergrößerung damit beworben, dass Frauen durch die Instabreasts an besonderen Anlässen, wie die Hochzeit, ein Jahrestag oder einen Abschlussball, noch schöner aussehen können. Die 24-Stunden-Brustvergrößerung könne auch erfolgen, um Frauen die Möglichkeit zu geben, zu testen, ob sie wirklich eine dauerhafte Brustvergrößerung wollen. Das hält der renommierte Plastische Chirurg Priv. Doz. Dr. med. Klaus Walgenbach, bekannt aus diversen TV-Auftritten, jedoch für äußerst kritisch. „Dieser Trend ist absolut unsinnig und gefährdet im schlimmsten Falle die Gesundheit der Patientin. Jeder Eingriff bedeutet eine hohe Belastung für die Brust und sollte nicht leichtsinnig durchgeführt werden.“

Bei der 20-minütigen Prozedur werden unter örtlicher Betäubung bis zu 250 Milliliter der Kochsalzlösung in die Brüste gepumpt, das bedeutet eine Vergrößerung von ein bis drei Körbchengrößen. Die Kosten: Umgerechnet rund 3.000 Euro.

„Diese Mengen dehnen die Haut und das Stützgewebe der Brust, Druckgefühle, Spannungen und Schmerzen durch die ungewohnte Dehnung können auftreten. Zudem lässt sich auf diese Weise keine schöne Form modellieren, die Flüssigkeit verliert sich unkontrolliert im Gewebe“, so Walgenbach. Es besteht zudem die Gefahr von Entzündungen, Eiterung und Blutungen.

In den USA ist bereits sogar eine temporäre Brustvergrößerung für drei Wochen in Planung. Laut Walgenbach sind die Risiken dabei noch unkalkulierbarer. Nach der kurzzeitigen Vergrößerung könne es sein, dass sich die Haut nicht mehr vollständig zurückbilde, die Brust hänge danach stärker als zuvor. Zudem bestehe die Gefahr von Knotenbildungen. „Die Folgen eines solchen Eingriffs sind nicht abzuschätzen, Langzeitstudien zur Sicherheit liegen nicht vor.“

Walgenbachs Fazit: „Insgesamt ist eine temporäre Vergrößerung der Brust absolut nicht empfehlenswert. Eine Brustvergrößerung ist eine Entscheidung fürs Leben und sollte nicht aus einer Laune heraus erfolgen. Patientinnen, die sich für Instabreasts interessieren, sollten sich erst einmal Gedanken um Ihre Gesundheit machen. Meiner Meinung nach liegt der Eingriff außerhalb der seriösen Plastischen Chirurgie.“

Weitere Informationen: www.plastische-chirurgie.eu

 


Veröffentlicht am: 04.12.2014

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