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23.03.2017

 

 

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Stimmungsmacher auf dem Teller

Wie uns Essen wirklich glücklich macht

Essen erfüllt schon lange nicht mehr nur die Funktion, unseren Hunger zu stillen – es dient auch der Stressbewältigung und macht uns manchmal sogar fröhlich. In den USA hat man für diese Nahrungsmittel, die besonders im Zusammenhang mit unserem Gemütszustand stehen, bereits einen Namen gefunden: Mood Food – das sogenannte Stimmungsessen.

Warum Nahrungsmittel aber nicht per se für gute Laune sorgen und jeder Mensch eigentlich seine ganz persönliche „Glücksnahrung“ hat, erklärt PD Dr. Thomas Ellrott, Leiter des Instituts für Ernährungspsychologie an der Universität Göttingen.

Der Trendbegriff Mood Food, dessen integriertes Wortspiel sicherlich zu seiner hohen Popularität beigetragen hat, weist bereits darauf hin, dass Lebensmittel unsere Stimmung beeinflussen können. Diese Wirkung ist wissenschaftlich belegt: Denn die Aufnahme von Kalorien ist an das Belohnungssystem im Gehirn gekoppelt. „Es honoriert alle Verhaltensweisen, die für das Überleben von uns Menschen wichtig sind – wie ein Sieg oder eben die Aufnahme von Kalorien. Letzteres wird daher ebenso mit einer guten Stimmung quittiert wie der Triumph der Lieblings-Fußballmannschaft“, erklärt Ernährungspsychologe Thomas Ellrott.

Auf Lebensmittel mit einem hohen Kaloriengehalt spricht das Belohnungssystem besonders an, da Energie evolutionsbiologisch immer knapp war. „Darum schmeckt uns Pizza auch viel besser als Gemüse. Es stecken einfach viel mehr Kalorien drin, die das Überleben in knappen Zeiten weitaus länger garantiert hätten“, stellt Ellrott fest.

Essen weckt Erinnerungen

Für eine gute Stimmung ist jedoch nicht nur der Kaloriengehalt der Speisen verantwortlich. Im Lauf des Lebens verbindet man den Geschmack des Essens mit parallelen Erlebnissen. Diese Erinnerungen werden im Gehirn mit dem Geschmack verknüpft. So mögen Kinder Fast Food auch, weil sie es meist in sehr positiven Lebenssituationen kennengelernt haben – auf der Fahrt in den Urlaub oder beim Kinobesuch. „Gute Stimmung ist da gewissermaßen vorprogrammiert“, erklärt der Ernährungspsychologe. Doch Seelentröster müssen nicht immer ungesund und kalorienreich sein. Ellrott selbst liebt beispielsweise eine vergleichsweise kalorienarme helle Suppe mit weißen Bohnen, die er als Kind immer bei seinen Großeltern bekam. „Die Bohnensuppe ist für mich Mood Food par excellence. Denn die Zuwendung und Fürsorge meiner Großeltern und die Erinnerungen an meine glücklichen Kindertage habe ich auch an die Bohnensuppe gekoppelt“, berichtet er.

Nahrung für die Seele


Die stimmungsaufhellende Wirkung ist häufig also nicht nur von den Lebensmitteln selbst, sondern von den zurückliegenden Erfahrungen sowie der jeweiligen Umgebung und Situation abhängig, in der wir das Mood Food essen. Dies bestätigt sich auch in der wissenschaftlichen Praxis: In einigen Kliniken arbeitet man bei der Behandlung von Depressionen bereits heute gezielt mit Lebensmitteln aus der Kindheit der Betroffenen, die an positive Erinnerungen geknüpft sind.

Lebensmittel mit einem stimmungsaufhellenden Zusatznutzen liegen derzeit im Trend, sind jedoch kein Allheilmittel, bestätigt Ellrott: „Heutzutage sehnen sich Menschen vor allem nach Gemeinschaft und Geborgenheit. Mit Essen möchten sie sich diese sozialen Bedürfnisse erfüllen.“ Die perfekte Lösung dafür wäre nach Ellrott aber das Essen mit der Familie und Freunden: „Es ist in hohem Maße gemeinschaftsfördernd und erfüllend – und so betrachtet auch das Mood Food schlechthin.“

Die Macht der Gewürze


Ob feurig, mild oder frisch – auch bei Kräutern und Gewürzen spielen Lernerfahrungen und die daraus abgeleiteten Assoziationen eine entscheidende Rolle, je nachdem in welchem Gefühlskontext man den Geschmack typischerweise erlebt hat. Gewürze werden bei Speisen aller Art eingesetzt und bilden damit die Grundlage vieler Gute-Laune-Gerichte. Wer sein Essen verfeinern möchte, kann beispielsweise auf hochwertige Gewürzsalzmischungen wie etwa die GewürzSalzMühlen von Bad Reichenhaller setzen. Die harmonischen Kompositionen aus grobem MarkenJodSalz und bis zu 50 Prozent erlesenen Kräutern und Gewürzen gibt es in sechs aromatischen Sorten: Bunter Pfeffer, Kräuter der Provence, Chili, Italienische Kräuter, Steak-Pfeffer und Fischwürze.

Mehr zu den Produkten sowie Rezeptideen mit großem Mood Food-Potenzial finden Sie unter: www.bad-reichenhaller.de.

Fotos: Bad Reichenhaller

 


Veröffentlicht am: 04.12.2014

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