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Aufgespießt: Tradition und Moderne

Wie Weihnachten feiern

(Helmut Harff / Chefredakteur) Nie wird wohl in einer Familie oder im Freundeskreis mehr über die Frage traditionell, modern oder gar modisch diskutiert, wie in der Vorweihnachtszeit. Klar geht es dabei um die Bewahrung von familiären und/oder regionalen Traditionen.

Gerade zu Weihnachten werden Traditionen regelrecht zelebriert. Viele, wahrscheinlich sogar die meisten wollen ausgerechnet zu diesem Fest alles so haben, wie sie es von den Eltern oder sogar den Großeltern her kennen. Da gibt es am Heiligen Abend immer das gleiche Essen, den gleichen Ritus. Da läutet immer das gleiche Glöckchen zur Bescherung. Ich habe bis heute dieses hohe Bimmeln im Ohr, auf das wir Kinder so sehnsüchtig gewartet haben. Ich glaube auch heute noch zu wissen, wie der Heilig-Abend-Kartoffelsalat meiner Mutter geschmeckt hat. Ich weiß auch noch, wie meine Oma ihren Weihnachtsbaum schmückte.

Das alles sind lieb gewordene Erinnerungen, die jedes Jahr aufs Neue hervor gekramt werden – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Ich habe noch das Glöckchen aus meiner Kindheit und die Weihnachtskrippe meiner Oma. Und auch dieses Jahr wird es am Heiligen Abend Kartoffelsalat mit Würstchen geben. Klar, kommt an den Feiertagen ein Vogel - diesmal wohl eine Ente - auf den Tisch.

Etwas komplizierter wird es immer dann, wenn zwei Menschen mit unterschiedlichen Weihnachtstraditionen Christi Geburt feiern wollen. Spätestens dann zeigt sich, wie tolerant man ist. Ich finde es spannend, wie aus einem solchen Zusammentreffen neue Traditionen entstehen, wie man diese verbinden kann. Weihnachten ist ein Fest mit Traditionen - aber eines mit vielen verschiedenen.

Weihnachten muss aber nicht immer in ausgetreten Pfaden verlaufen. Man kann verreisen und sich auf neue regionale Weihnachtstraditionen einlassen. Dann feiert man Weihnachten mal nicht, wie man es seit seiner Kindheit gewohnt ist - sondern mit vielen Menschen. Auch hier ist Offenheit und Toleranz gefragt.

Man kann auch mit Traditionen einmal brechen. Zuviel kann eine Belastung für ein genussvolles Weihnachten sein. Es ist sicherlich kein Sakrileg, überkommene Traditionen zu hinterfragen, neues mit in das Weihnachtsfest einfließen zu lassen. Es muss nicht wirklich jedes Jahr Würstchen mit Salat geben.

Eines muss es aber bei mir jedes Jahr geben – einen Weihnachtsbaum. Der sollte seine Jugend in einer Schonung mit tausenden anderen verbracht haben. Ein Baum aus Freilandhaltung und nicht aus Chemie – das muss einfach sein. Doch geschmückt wird er jedes Jahr anders. Es gibt ja schon seit Jahren regelrechte Trends.

Nach einem Artikel im Berliner "Tagesspiegel" feiert 2014 das seit Jahren von ökologischen Gutmenschen geschasste Lametta fröhliche und vor allem glitzernde Auferstehung. Wie die Weihnachtsbaum-Expertin Elke Brand in dem Zeitungsartikel erläuterte, sind dieses Jahr die sogenannten "Snowfall Tubes" - LED-Leuchtstäbe in denen das so aussieht, als wenn Schnee vom Baum runter rieselt - angesagt. Dazu passen dann silbernes Lametta und weiße Kugeln oder Rentiere. Doch auf echte Kerzen verzichtet auch 2014 weder der Trendsetter noch der Traditionalist - gern in Verbindung mit elektrischer Weihnachtsbaumbeleuchtung.

Egal ob Sie das Weihnachtsfest traditionell, trendig oder mit anderen auf Reisen verbringen - Hauptsache, Sie können die Tage so richtig genießen.

 


Veröffentlicht am: 15.12.2014

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