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Morgengruß von Helmut Harff: Eine Vision

Was Kabarett bewirken kann

Haben Sie in den vergangenen Tagen auch so manchen kabarettistischen Rückblick im Fernsehen genossen? Teilweise habe ich mich wirklich mächtig amüsiert. Mich freute vor allem, dass es neben den Quatschköpfen auch noch wirklich politisches Kabarett gibt.

Die Politik-Satieriker ließen geschlossen kein gutes Haar an der herrschenden oder gerade weniger herrschenden Politikerkaste. Da bekam jeder sein Fett weg. Da handelten die Kabarettisten ganz nach dem Motto: Wenn man alle Politiker in einen Sack steckt und draufhaut - man trifft immer den richtigen.

Als wir Silvester so eine Sendung sahen, kamen wir zu dem nicht sehr verwunderlichen Schluss, dass wir uns von Leuten regieren lassen, die wir da eigentlich gar nicht wollen. Folglich wollten wir mal sehen, ob wir nicht andere, vielleicht sogar bessere Kandidaten für die Jobs finden können. Bedingung war, es dürfen keine aktuellen oder ehemalige Politiker benannt werden.

Hier nun unsere neue Regierung, die garantiert frei von Politikern ist. Wir sind aber der Ansicht, dass die genannten alle etwas von ihrem zukünftigen Job verstehen. Zumindest verstehen Sie aus unserer Sicht mehr davon, als die jetzigen Amtsinhaber. Doch das ist - siehe die Kabarettisten - auch nicht schwierig.

Hier unsere neue Bundesregierung:

Kanzler: Stefan Raab
Kanzleramtsminister: Elton
Außenminister: Hape Kerkeling
Verteidigung: Manuel Neuner
Verkehr: Sebastian Vettel
Familie: Udo Lindenberg
Finanzen: Ulli Hoeness
Umwelt: Hartmut Mehdorn
Wirtschaft: Gunther Gabriel
Landwirtschaft und Ernährung: Rainer Calmund
Innen: Graciano Roccigiano
Soziales: Dolly Buster
Arbeit: Prinz Marcus von Anhalt
Justiz: Claudia Pechstein
Bildung: Verona Pooth

Bundespräsident und Regierender Bürgermeister von Berlin in Personalunion: Harald Glööckler

Wer jetzt bemängelt, dass es in unserer Regierungsmannschaft zu wenige Frauen gibt, der hat völlig recht. Doch ehrlich, auch den Frauen in unserer Runde fielen kaum Geschlechtsgenossinnen ein, die abgefahren genug sind, einen Platz auf unserer Regierungsbank einnehmen zu können. Wir befürchten, Frauen sind in diesem Land einfach zu angepasst. Uns fiel wirklich nur noch Alice Schwarzer ein. Allerdings konnten wir für sie keinen Platz finden. Wir halten sie einzig für den Job einer Männerbeauftragten geeignet. Da ich den leider noch immer nicht eingerichteten Platz selber einnehmen möchte, blieb der liebe Alice ein Posten in unserer Regierungsmannschaft erspart.

Ich freue mich jetzt auf mein kalorienarmes Frühstück. Sie wissen schon: Es gab zu viele Lebkuchen.

Ich wünsche Ihnen am heutigen Brückentag ein genussvolles Frühstück - zu Hause oder auf der Arbeit.

 


Veröffentlicht am: 02.01.2015

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