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25.04.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Eine Woche

… ist das Jahr schon alt

Nun ist 2015 schon eine Woche alt. Viele gute Vorsätze sind längst vergessen, einige schon in die Tat umgesetzt. Auch sonst unterscheidet sich das aktuelle kaum von den Jahren zuvor.

Es ist auch dieses Jahr im Januar Schnee gefallen und – oh Wunder – es gab ein so nicht erwartetes Winterchaos auf unseren Straßen. Die FDP traf sich zu ihrem Drei-Königs-Treffen und produzierte sich in Optimismus. Man setzt jetzt auf pink. Als ich das hörte, dachte ich zuerst, dass jetzt „Hallo Kitty“ das neue Maskottchen der anscheinend nicht mehr gebrauchten Liberalen wird. Doch so weit geht die Lindner-Truppe (noch) nicht. Wie haben die eigentlich 1.000 Leute für Ihr Treffen zusammen bekommen?

Das gelingt der Pegida zumindest in Dresden viel besser. Warum das aber augenscheinlich eine regionale Erscheinung bleibt, kann ich mir nicht erklären. Ist man im als schwarz verschrienen Passau oder in der Brandenburger Provinz so viel toleranter als in Dresden? Es wäre wirklich schön.

Was gab es bisher 2015 noch? Katastrophen, Schiffsunglücke, Flugzeugabstürze, Tote in der Ukraine und im nahen Osten. Es sind weiterhin Millionen Menschen auf der Flucht, es gibt weiterhin Bürgerkriege und religiös verbrämte Kriege. Menschen hungern, werden versklavt und sterben an Seuchen. Leider hat sich auch hier nichts, aber auch gar nichts gegenüber 2014, 2013, 2012, 2011 und so weiter geändert.

Gab es auch was positives? Uli Hoeness geht wieder arbeiten, bekommt sein Frühstück aber noch im Knast serviert. Doch ist das positiv? Vielleicht für den FC Bayern München. Ich sehe das anders.  Die britische Königin will nach Berlin kommen. Das bewegt mich nicht wirklich. Im Sport hielten sich wie schon so lange Licht und Schatten die Waage. Sicherlich hätten wir gern mehr Gründe zu jubeln. Doch es ist, wie es ist. Ansonsten fällt mir nicht so richtig etwas ein. Auch nichts neues.

Doch, vielleicht gibt es ja doch noch etwas: Wir von der Redaktion haben uns ja für 2015 vorgenommen, das Jahr zum „Genussjahr 2015“ zu machen. Trotzt Feier- und Brückentage gibt es die ersten positiven Reaktionen von unseren Partnern. Demnächst werden Sie auf unsere Startseite eine Liste mit unseren Genussjahr 2015-Partnern finden. Wer sich noch nicht dafür gemeldet hat – wir nehmen alle mit offenen Armen auf.

Ja, das Thema Genuss sollte uns alle ohnehin viel mehr beschäftigen als all die negativ besetzten Themen. Den Pegida-Leuten würde sicherlich nicht so viel Ablehnung entgegen gebracht, wenn sie ihre Themen positiv benennen würden. Wieso gegen etwas sein? Für etwas sein, dass sollte 2015 angesagt sein. Wer dem Islam etwas entgegen setzen will, muss selber an etwas glauben. Nur maulen und wie ein kleines Kind wütend den Wutbürger geben, dass ist mir zu simpel, zu einfallslos.

Genuss, dass ist, was wir in diesem Land brauchen. Wenn wir mit mehr Genuss leben, wenn wir das Leben genießen, wenn wir es uns nicht vermiesen lassen – von wem auch immer – leben wir viel angenehmer. Doch was machen wir? Wir machen einen auf Kanzlerin, lassen Mundwinkel und Schultern hängen. Das hat nichts mit Genuss zu tun, sondern mit Miesmacherei, mit Frust und Lustlosigkeit.

Leider ist noch(?) nicht viel davon zu merken, dass es in diesem Land 2015 genussvoller zugehen wird. Tun wir alles, dass sich das ändert.

Ich gehe jetzt frühstücken.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.  Genießen Sie den Tag, zeigen Sie, dass auch ein trüber Himmel Ihnen nichts anhaben kann.

 


Veröffentlicht am: 07.01.2015

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