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18.12.2017

 

 

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Aufgespießt: Lecker essen

Es gilt Kulturgut zu bewahren

(Helmut Harff / Chefredakteur) Lecker essen, das wollen wir wohl alle. Wir wollen auch möglichst naturbelassene Produkte, die aus der Region kommen auf unseren Tellern haben. Schnick-Schnack muss zumindest nicht immer sein. Wenn dann noch das Preis-Leistungsverhältnis stimmt, ist die Welt in Ordnung.

Doch wo findet man noch solche Angebote? Wo sind die Speisekarten noch übersichtlich? Wo sind die Teller noch so gefüllt, dass auch ein hungriger Mann satt wird? In den Sternerestaurants, in den Szenelokalen und denen, die Citymagazine anpreisen, wird man so ein Angebot nicht finden. Gleiches gilt für die Fastfoot-Anbieter und die Tempel der Gesundheitsapostel, Vegetarier und Veganer.

Und doch, es gibt noch diese gastronomischen Stätten, in den nicht nur wie bei Muttern gekocht wird, in denen Mutter auch noch selber kocht. Ich meine die Dorfgaststätten. Ich meine die Dorfgaststätten, die nicht in den touristischen Hochburgen auf gut betuchte Kundschaft warten, die dort das selbe wie überall bestellen. Ich meine jene Dorfgasthäuser, die man sich erwandern muss oder die an schönen Radwegen liegen. Ich meine jene häufig traditionsbeladenen Zentren der dörflichen Gemeinschaften, in denen sich Vereine, Einheimische und Gäste treffen um das zu essen, was man als gutbürgerliche Küche bezeichnet.

Hier, in den von mir gerade wieder entdeckten Dorfgasthäusern, gibt es noch so leckeres, wie selbst gemachte Sülze mit Bratkartoffeln, Herzragout mit selbst gekochtem Rotkraut oder ein wirklich leckeres Schnitzel. Jetzt stehen viele verdammt leckere Wild- und Fischgerichte auf den Karten.

Die Karten sind nicht nur recht übersichtlich, wenn es um das Essen geht. Auch die Getränkekarten sind nicht sehr lang. Es gibt nicht unzählige Sorten Bier, wozu auch. Wer Wein bestellt, hat häufig nur die Wahl zwischen trocken und lieblich, rot und weiß. Doch was passendes wird man immer finden, denn verhungert und verdurstet ist in einem Dorfgasthaus garantiert noch niemand.

Allerdings wird es immer schwieriger, noch authentische Dorfgasthäuser aufzuspüren. Die Einheimischen gehen immer weniger ihr Bier in der Dorfkneipe trinken. Auch die Zahl der Gäste, die die Speisekarte rauf und runter essen, geht immer weiter zurück.

Wenn wir das Kultur- und Genussgut Dorfkneipe oder Dorfgasthaus erhalten wollen, müssen wir einfach hingehen. Wer nicht in einer ländlichen Region wohnt, dem sei empfohlen, sich auf die gastronomische Wanderschaft zu begeben und die Dörfer der Umgebung nach den gastronomischen Kleinoden abzusuchen. Es lohnt sich!

Mein Vorschlag für das "Genussjahr 2015": Die Aufnahme der Dorfgaststätten in die Liste des Unesco-Weltkulturerbes. Alle, die da arbeiten, haben eine solche Ehrung verdient!!!

 


Veröffentlicht am: 12.01.2015

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