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23.07.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Nachtrodeln

Von der Hütte auf die Piste

Das neue Jahr meint es wieder einmal gut mit mir. Es führt mich an einen wunderschönen Ort. Diesmal ist es Söll in Tirol. Bisher kannte ich diesen kleinen Ort unterhalb des Wilden Kaiser nicht. Das ändert sich gerade. Gestern war es eigentlich schon zu dunkel, um Söll zu erkunden.

Wir, eine ganze Schar internationaler Journalisten, fuhren, ausgestattet mit Schlitten und Skiern, auf die Bergstation. Abendessen und erstes Kennenlernen war angesagt. Die Tourismusverantwortlichen der Region Wilder Kaiser wurden so richtig mit Fragen gelöchert.

Dann ging es auf die Piste. Da ich vom Skifahren so viel Ahnung habe, wie die berühmte Kuh vom Eier legen, entschied ich mich für den Schlitten. Bisher bin ich lediglich die „wahnsinnig hohen“ Müggelberge in Berlin runter gerutscht – das letzte Mal vor ungefähr 40 Jahren. Und jetzt sollte ich mitten in der Nacht eine unbekannte, wenn auch beleuchtete Rodelbahn runter fahren. Gott sei Dank haben die Verantwortlichen gewusst, dass ich Flachlandtiroler komme und nicht nur die schwere Hexenabfahrt, sonderen auch die leichtere Mondabfahrt eingerichtet.

Mir war der Mond irgendwie lieber als die Hexe. Doch ich hatte, um das mal so zu sagen, ziemlichen Respekt vor der Rodelbahn. Vorsichtig bestieg ich meinen Schlitten und ab ging es. Es war ungewohnt. Ich wusste nicht, wie ich mit dem Rodel um die Ecke komme. Doch mit jeder Kurve wurde ich etwas sicherer. Da der Schnee sehr tief – wir Rodler sprechen von sulzigem Schnee – war die Geschwindigkeit manchmal so niedrig, dass ich an leichten Anstiegen sogar absteigen musste. Ich war froh, dass das auch anderen so ging. So war es nicht so peinlich.

Ob ich wirklich der Top-Rodler werde und bei der nächsten Senioren-Olympiade teilnehmen werde, bezweifele ich. Doch werde mir sicherlich hier oder an anderer Stelle noch einmal ein nasses Hinterteil auf der Rodelbahn holen. Hauptsache, es ist dunkel, die Bahn ist beleuchtet und nicht zu schnell.

Kam jetzt rüber, dass nicht so mutig bin? Dann lade ich Sie gern einmal ein, bei Windstärke 6 mit mir über den Berliner Müggelsee zu paddeln – gern auch im Dunklen. Klingt nicht so bedrohlich, doch die Wasserrettung scheucht einen da schon vom See. Warum wohl?

Ich gehe jetzt frühstücken und freue mich auf den Sonnenaufgang. Heute soll es sogar schneien. Aber davon morgen mehr.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Fahren Sie auch mal nachts Schlitten – es macht richtig Spaß.

 


Veröffentlicht am: 17.01.2015

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