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Morgengruß von Helmut Harff aus Söll

Es schneit, es schneit

Wie schon gestern berichtet, bin ich gerade zur Recherche im Tiroler Örtchen Söll. Hierher fährt im Winter, wer Ski fahren will. Das kann man hier ausgiebig, vorausgesetzt es hat einen Schnee, wie man hier so sagt. Dafür sorgen wahlweise Frau Holle oder die Skikanonen. Beide funktionieren nur bei winterlichen Temperaturen.

Heuer – österreichisch für dieses Jahr – spielte den Wintersportlern das Wetter so manchen bösen Streich. Es ist wohl ein Gerücht, dass man schon Snowboarder in kurzen Hosen auf der Piste gesehen hat. Doch die warmen Winter – egal wer nun dafür verantwortlich ist - machen schon seit Jahren Wintersportfans und Touristikern Probleme. Noch schafft man es immer wieder, dass man in den bekannten Wintersportgebieten seinem Vergnügen nachgehen kann. Jedoch die Aufwendungen werden immer höher. Noch übt man sich auf allen Seiten in Optimismus. Wie lange noch?

Gestern war trotz Nebel die Winterwelt ihr am Wilden Kaiser – Söll liegt zu Füßen dieses Alpenmassivs – die Welt wieder in Ordnung. Bis runter ins Tal schneite es. Neuschnee – richtiger, keiner aus der Schneekanone – sorgte für ein tolles winterliches Bild. Es gab geschätzt am Berg rund 20 cm Schnee. Es fehlte nur die Sonne für das komplette Winter-Alpen-Bild.

Söll, das kann man wohl mit Fug und Recht sagen, ist nicht der angesagteste Ort, wenn es um Party, wenn es um Après-Ski geht. Ja, auch hier findet man einige Lokalitäten, die zur Party einladen, aber ansonsten geht es in dem sehr auf Familie ausgelegten Ort eher beschaulich zu. Nicht so gestern. Da lud „Bayern3“ – der Partysender von jenseits der Grenze - zur Hüttengaudi. Die Gruppe „BossHoss“ heizte bei starkem Schneefall und moderaten Minustemperaturen den Skihasen und Skihäsinnen so richtig ein. Die Stimmung war riesig, obwohl sich gar nicht so viele Partyfans auf der Hütte einfanden. Das lag vielleicht daran, dass ich im gesamten Ort keinen Hinweis auf das Event gefunden habe.

Das ist für mich ohnehin ein Problem. Man setzt augenscheinlich darauf, dass die Touristen nur eines wollen – auf die Piste. Das können sie von Mittwoch bis Sonnabend sogar bis in die späten Abendstunden. Pisten und Rodelbahnen sind dann beleuchtet. Doch ansonsten ist das Angebot sehr übersichtlich und man muss nach Alternativen schon suchen oder Insider fragen. Hier gibt es sicherlich noch Luft nach oben für Söll und seine 3.500 Einwohner.

Noch ein Tipp gefällig? Die Schnapsverkostung auf dem Kollerhof. Hier brennt man schon seit Zeiten der Kaiserin Maria Theresia. Das ist bekanntlich schon eine ganze Weile her. Wer sich aufmacht, Söll einmal zu Fuß zu erkunden, wird noch einige sehr alte Gebäude finden. Die sind genau wie die wunderschöne barocke Ortskirche wirklich mehr als einen flüchtigen Blick wert.

Ich gehe jetzt in meiner Pension frühstücken.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Sonntagsfrühstück und wenigstens ein wenig Schnee.

 


Veröffentlicht am: 18.01.2015

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