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Fesseln(de) Spielereien

Deutsche Männer stehen auf »50 Shades of Grey«-Sex

Spätestens seit der Veröffentlichung des Bestsellers »50 Shades of Grey« ist Sadomasochismus in aller Munde. Fesselspiele, Liebeshiebe oder Peitschenschläge sind salonfähig geworden. In einer internationalen Umfrage des Casual Dating Portals C-date.de äußerten sich 10.245 Frauen und 11.643 Männer über ihre Haltung zu SM & Co. Die Umfrage zeigt: Zwei Drittel der Männer stehen auf SM, jede zweite Frau sagt Nein dazu.

Er steht mit Peitsche und Klammern bereit, sie ist mit Handschellen an den Metallrahmen des Bettes gefesselt. So oder so ähnlich lassen sich Szenen aus dem Bestseller »50 Shades of Grey« umschreiben. Mit Blick auf den bevorstehenden Kinostart des gleichnamigen Filmes hält die Lust am Schmerz endgültig Einzug in die deutschen Schlafzimmer – zumindest wenn es nach den Vorstellungen des starken Geschlechts geht. Laut der internationalen Online-Umfrage des Casual Dating Portals C-date.de zum Thema Sadomasochismus haben 52 % der befragten Männer schon einmal SM-Praktiken ausprobiert, das zarte Geschlecht liegt mit 21 % deutlich dahinter. Während fast jede zweite Frau (57 %) generell Nein zu SM sagt, würden nur 13 % der befragten Männer ihrer Bettpartnerin die kalte Schulter in Sachen Fesselspiele & Co. zeigen.

Fessel- und Handschellenspiele bei Frauen im Trend

Wenn schon SM, dann muss es auch für die Frau heiß zu- und her gehen. So stehen 29 % auf Fessel- oder Handschellenspiele, für 18 % der Frauen bereitet das Tragen einer Maske Lust, lediglich 3 % finden jeweils  Peitschenhiebe oder Schläge auf den Po prickelnd. Männer stehen ebenso auf Fessel- und Handschellenspiele wie Frauen, sogar mehr als die Hälfte (51 %), dicht gefolgt von der Peitsche (19 %) und dem Tragen einer Maske (15 %). Sex-Coach Vanessa del Rae erklärt, woher die Lust auf SM kommt: »Einerseits bereitet es vielen Lust, jemandem Schmerzen zuzufügen, und es setzt Endorphine frei, andererseits werden Grenzen überschritten. Gerade Personen, die sowohl im Alltag als auch im Beruf strengen Regeln unterworfen sind, weigern sich, auch noch im Sexualleben Zwänge auferlegen zu lassen.«

»50 Shades of Grey«-Rollen

Einmal in die dominante Rolle eines Christian Grey schlüpfen, wollen 68 % der befragten Deutschen. Gerade einmal 20 % der Frauen sehen sich in der dominanten Rolle der Elena Lincoln. Frauen spielen lieber die unterwürfige Anastasia Steele (30 %). Unterwürfig zu sein, kommt beim starken Geschlecht kaum infrage (5 %). Eine neutrale Rolle bei SM-Spielen nehmen 46 % der befragten Frauen ein, bei den Männern sind es lediglich 27 %.
»Seit SM durch Filme wie »50 Shades of Grey« enttabuisiert worden ist und SM en vogue ist, stellen wir auf C-date fest, dass User und Userinnen häufiger SM-Vorlieben wie beispielsweise Fesselspiele in ihrem Profil angeben«, so Heinz Laumann, Gründer von C-date, »wir sind uns sicher, dass auf den Filmstart die Anzahl von Usern mit SM-Vorlieben noch zulegen wird.« Laumann rechnet wegen des Films sogar mit mehreren Tausend neuen Mitgliedern, die sich auf seiner Plattform für unverbindliche, sinnliche Abenteuer anmelden.

Ländervergleich: Eidgenossen lieben’s dominanter als Deutsche und Österreicher

Beim Ländervergleich steht fest: Wenn es um das Ausprobieren von SM-Praktiken geht, gibt es im deutschsprachigen Raum Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten. Beispielsweise stehen die Österreicher den Deutschen in nichts nach. So haben mit 52 % genauso viele der befragten Österreicher genauso gerne eine Peitsche in der Hand wie ihre deutschen Nachbarn. Österreicherinnen hingegen haben mit 21 % genauso wenig mit SM am Hut wie ihre deutschen Kolleginnen.

Bei den Eidgenossen zeichnet sich ein anderes Bild ab. Über die Hälfte der Schweizerinnen (55 %) gibt an, Fesseln & Co. im Bett einzusetzen. Die Männer liegen mit 48 % deutlich dahinter. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei der Frage nach der bevorzugten Filmrolle in »50 Shades of Grey«. So möchten sowohl Schweizerinnen   (53 %) als auch Schweizer (51 %) eine dominante Rolle einnehmen.

Die Nachbarländer halten an der klassischen Rollenverteilung fest. 68 % der deutschen Männer liebäugeln mit der Rolle des Christian Grey, die Österreicher folgen mit 61 %. Das weibliche Geschlecht beider Länder hat mit 20 % deutlich weniger gern das Zepter bzw. die Peitsche in der Hand.

 


Veröffentlicht am: 23.01.2015

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