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29.04.2017   

 

 

Biker-Airbag

Mehr Schutz ist dringend notwendig

Motorradfahrer haben bekanntlich keine Knautschzone. Deshalb ziehen Unfälle, die bei Pkw lediglich zu einem Blechschaden führen, für Biker viel zu oft schwere bis tödliche Verletzungen nach sich. Eine der nicht so vielfältigen Möglichkeiten, sich als Zweiradfahrer für den Fall der Fälle wirksam zu schützen, bieten Airbag-Westen oder -Jacken, die in anderen Sportarten wie Reiten, Fliegen oder Skifahren bereits seit Jahren erfolgreich verwendet werden.

Bei einem Sturz oder Unfall ist der Oberkörper von Motorradfahrern besonders gefährdet. So birgt schon eine gebrochene Rippe ein erhebliches Risikopotenzial, kann sie doch Organe verletzen. Daher fordern Verkehrssicherheitsexperten und Versicherungen seit Langem, diesen Körperbereich gezielt zu schützen. Dabei kann der Biker-Airbag unbezahlbare Dienste leisten. Er wird in der Westenform über der üblichen Biker-Schutzkleidung getragen und schränkt den Fahrzeuglenker – anders als manche starre Schutzmaßnahmen – nicht in seiner Bewegungsfreiheit ein. Die Airbag-Jacke ersetzt ein entsprechendes konventionelles Sicherheits-Bekleidungsstück.

Um den Biker-Airbag im Bedarfsfall blitzschnell auszulösen, sind derzeit hauptsächlich zwei unterschiedliche Systeme verfügbar: Beim ersten geschieht dies mechanisch mittels einer Reißleine, die vor Fahrtbeginn am Motorrad befestigt wird. Wird der Fahrer bei einem Aufprall auf ein Hindernis, wie bei der gefürchteten Kollision des Motorrades mit einem Auto, aus dem Sattel geschleudert, aktiviert die Reißleine den Airbag und er füllt sich. Wie Tests ergaben, geschieht dies in ausreichend kurzer Zeit. Noch schneller reagieren Airbags, die auf elektronischem Weg ausgelöst werden – per Sensoren und Funk. Bei diesem System wird ein Steuergerät am Motorrad festmontiert, das im Fall des Falles das Signal zum Aktivieren des Airbags gibt. Ein gewisser Nachteil bei der elektronischen Variante besteht darin, dass dieses System eben nur mit dem Bike funktioniert, an dem sich das „elektronische Gehirn“, also das Steuergerät befindet.

In den bisherigen Tests fanden die Prüfer zwar immer noch Ansätze für weitere Verbesserungen an den bislang auf dem Markt befindlichen Motorrad-Airbags. So könnte etwa die Elektronik noch vereinfacht werden. Doch die Tester stellten auch fest, dass diese Sicherheitssysteme bereits viel dazu beitragen können, den Schutz von Bikern bei Unfällen, vor allem Kollisionen, wirksam zu verbessern. Dies gilt insbesondere für Verletzungen im Brust- und Rückenbereich. Deshalb empfehlen Versicherungen, wie etwa die HUK-COBURG, allen Motorradenthusiasten, im eigenen Interesse diese Möglichkeit zu einer deutlichen Erhöhung der passiven Sicherheit beim Motorradfahren in Betracht zu ziehen.

Foto: Günter Havlena  / pixelio.de

 




 
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