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27.06.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Babypanzer

Mama von der Leyen macht mir Angst

Kennen Sie die Szene aus dem Film „Asterix bei den Britten“ in dem die Britten plötzlich das Schlachtfeld verlassen, denn es ist Teatime? Das wird demnächst allen passieren, die sich mit unserer glorreichen Bundeswehr einlassen. Zumindest entnehme ich das den Plänen von Verteidigungsministerin von der Leyen.

Die Mutti der Truppe will ihren desolaten Haufen für junge Männer und vor allem junge Frauen attraktiver machen. Ich  höre da Dinge wie Teilzeitarbeit oder weniger Umzüge, ich höre etwas von festen Arbeitsplätzen. Hallo Mutti, wir reden von einer Berufsarmee, die es vor allem dafür gibt, uns irgendwo in der Welt zu verteidigen. Was sollen da feste Arbeitszeiten und Teilzeit? Schießt die Bundeswehr außerhalb der Bürozeiten nicht mehr zurück – oder wie?

Frau von der Leyen will mehr dafür tun, dass Frauen mit Kindern in der Armee jobben. Warum nicht? Gibt es eben einen Auftrag für Krauss-Maffei einen Baby-Wickel-Panzer zu bauen. Pampers rüstet seine Einweg-Windeln mit einer Teflon-Panzerung aus. Später kann man ja mit den vollgeschissenen Windeln noch den Feind beschießen. Mist, das geht ja nicht. Die Bundeswehr und biologische Kriegsführung – das wird es bei Frau von der Leyen sicherlich nicht geben.

Aber ich durchschaue die Politikerin: Die Waffensysteme sind überaltert, schlecht gewartet, von mieser Qualität – kurz kaum einsatzfähig. Nun könnte man den ganzen Mist verschrotten und endlich funktionstüchtige Waffen kaufen. Nein, nicht bei den augenscheinlich unfähigen deutschen Rüstungsproduzenten. Die Russen, die Chinesen, die Israelis und sicherlich auch Nordkorea würden sofort liefern können. Das macht politisch Ärger und kostet viel Geld. Baby-Wickel-Panzer, frisch angestrichene Kasernen, Betten mit Bockspring-Matratzen und Betreuung für darauf gezeugten Nachwuchs sind deutlich billiger. Dazu passt auch, dass  wir gern militärische Ausrüstung, Waffen und Munition in Kriegsgebiete verschenken.

Um so weniger Waffen die Bundeswehr hat, um so attraktiver wird der Laden – so wohl das Kalkül der Bundesverteidigungsministerin. Dann reichen Teilzeitjobs und ähnlicher Firlefanz, der in einer Armee wohl nichts zu suchen hat. Vielleicht sollte Mama Ursula ganz schnell in Teilzeit arbeiten. Dann hat sie  weniger Zeit, sich solchen Unsinn auszudenken. Wie heißt das bei Asterix: „Die spinnen, die Römer“. Der kleine Gallier kannte Frau von der Leyen noch nicht.

Jetzt gibt es Frühstück. Ein Kaffee kann ich wirklich gut gebrauchen.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Keine Angst, uns greift keiner an. Kann ja sein, dass die Bundeswehr doch gerade im Dienst ist und mit vollen Babywindel wirft. Das mögen auch IS-Kämpfer nicht.

 


Veröffentlicht am: 30.01.2015

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