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21.11.2017

 

 

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Das Smartphone als Beziehungskiller

Wie der ständige Blick auf das Display die Liebe beeinflusst

Die Zahl der Smartphone-Nutzer wächst seit Jahren kontinuierlich an.  Waren es im Dezember 2012 noch rund 31 Millionen Menschen in Deutschland, die ein Smartphone besitzen, sind es im Dezember 2014 bereits rund 41 Millionen Nutzer*. Für das Jahr 2015 wird ein weiterer Anstieg von rund 22 Prozent erwartet**.

Die ständige Erreichbarkeit und der schnelle Blick auf das Display sind mittlerweile Alltag geworden und erleichtern in vielen Dingen das tägliche Leben ungemein. Doch hat die kontinuierliche Nutzung des Smartphones auch ihre Schattenseiten – besonders im partnerschaftlichen Bereich. Das Smartphone hat sich zu einem stets präsenten Dritten innerhalb einer Zweiergemeinschaft entwickelt. Ob ein Restaurantbesuch, ein gemeinsamer Kuschelabend auf der Couch oder ein romantischer Spaziergang – mindestens einer der Partner nimmt bei gemeinsamen Unternehmungen einmal bis mehrmals sein Handy zur Hand. Und das auf Kosten der Zweisamkeit.

Die Online-Singlebörse Dating Cafe (www.datingcafe.de) ermittelte anhand zweier Umfragen unter seinen Mitgliedern vom Januar 2014 und 2015, dass die zunehmende Smartphone-Nutzung innerhalb einer Partnerschaft zunehmend als negativ empfunden werden würde.

Waren es im Januar 2014 noch 73,1 Prozent der Befragten, die den ständigen Griff des Partners zum Handy als beleidigend empfinden würden und zunehmend genervt reagieren, sind es im Januar 2015 bereits 81,3 Prozent. Das entspricht einer Veränderung von 11,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Zahl derer, die die ständige Unterbrechung der Zweisamkeit durch das Smartphone zwar als störend empfinden würden, dieses Verhalten jedoch als normal ansehen, da dies ihrer Meinung nach heutzutage jeder macht, sank um   -26,3 Prozent. Im Januar 2014 waren 10,4 Prozent dieser Auffassung, im Januar 2015 nur noch 7,6 Prozent.

“Mit oder ohne Smartphone ist egal, wenn man sich liebt” – die Zahl derer, die sich von der ständigen Präsenz des Smartphones nicht stören lassen würden, sank 2015 ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr um -41,7 Prozent. Haben im Januar 2014 noch 15,7 Prozent der Befragten diese Meinung vertreten, waren es im Januar 2015 lediglich 9,2 Prozent.

“Man erkennt deutlich, dass sich die Einstellung zur ständigen Nutzung des Smartphones durch den Partner geändert hat”, erklärt Marco Bollow, Geschäftsführer von Dating Cafe. “Das Smartphone ist heutzutage präsenter denn je in unserem Leben – Verabredungen mit Freunden, Freizeitplanung, Shopping, Reservierungen, Neuigkeiten von Freunden. Fast alles wird mittlerweile über das Smartphone geregelt. Dabei rückt die soziale Interaktion zwischen zwei Menschen immer mehr in den Hintergrund. Wurde es in früheren Zeiten als unhöflich empfunden, seinem Gegenüber bei einem Gespräch nicht in die Augen zu schauen, gilt es heute als normal, währenddessen einen Blick auf das Handy zu werfen oder den Partner mitten im Satz zu unterbrechen, um die eingegangene Nachricht zu lesen. In der Folge wächst die Unzufriedenheit und Frustration innerhalb einer Partnerschaft. Der Partner fühlt sich immer weniger wahr- und ernst genommen. Im schlimmsten Fall droht die Trennung. Um dies zu verhindern, müssen Paare darauf achten, dass die virtuelle Realität innerhalb einer Partnerschaft nicht wichtiger wird als das wahre Leben und die gemeinsamen Momente mit dem Partner.”

* Quelle: Statista 2015 “Anzahl der Smartphone-Nutzer in Deutschland in den Jahren   2009 bis 2014“

** Quelle: Statista 2015: “Prognose zur Wachstumsrate der Anzahl an Smartphone-Nutzern in Deutschland von 2013 bis 2018“

 


Veröffentlicht am: 02.02.2015

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