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Morgengruß von Helmut Harff: Stadtsplitter

… aus Prag

Ja, es ist eine Binsenwahrheit: Prag ist schön, Prag ist eine Reise wert, Prag sollte man unbedingt besuchen. Prag, die tschechische Hauptstadt, das ist nicht nur der Hradschin, die Karlsbrücke und die historische Rathausuhr. Prag, das ist eine Stadt von mehr als einer Millionen Einwohnern, die viel, viel mehr zu bieten hat.

Mich zog es seit Jahrzehnten wieder einmal in das jüdische Viertel, das während der deutschen Besatzung nicht zerstört wurde. Hier kann man eintauchen in das jüdische Leben, Synagogen und einen der berühmtesten jüdischen Friedhöfe besichtigen. Hier kann man aber auch fast körperlich erleben, was unsere Vorfahren den Prager Juden angetan haben.

Prag, das  ist ein Eldorado für Städtebau-Fans. Das Stadtbild  wird geprägt von barocken und vor allem von Jugendstilfassaden. Was einem hier geboten wird, ist wirklich mehr als eine Reise wert. Der Kopf geht ständig hin und her – von den Fassaden zu den Geschäften und Gaststätten. Wie viele Geschäfte und Gaststätten, Cafés und Clubs es in dem vergleichsweise kleinen Prag gibt, kann wohl kaum jemand zählen. Es sind auf jeden Fall mehr, als man erfassen kann. Wer einmal ein interessantes Geschäft gefunden hat, sollte es sofort betreten oder sich die Adresse gut notieren. Das ist allerdings manchmal schwierig, da man in Prag mit Straßenschildern sehr sparsam umgeht. Das macht die Orientierung nicht immer einfach.

Doch das ist eigentlich fast egal, denn es macht richtig Spaß, sich einfach einmal durch die Straßen der „Goldenen Stadt“ – die mir allerdings gar nicht so golden vorkommt – zu streifen. Tun einem die Füße weh, das nächste Café, das nächste Restaurant, das nächste Fass-Bier-Geschäft – sprich Kneipe – ist immer in der Nähe. Teuer ist so eine Einkehr in Prag nicht wirklich. Ein halber Liter Bier kostet so 1,50 Euro, einen Gulasch gibt es für rund 5 Euro. Klar, nach oben ist alles offen.

Ich sprach gerade von müden Füßen: Die bekommt man angesichts des weit verbreiteten Kopfsteinpflasters ziemlich schnell. Das trübt das Pragvergnügen vor allem für Highheels-gewöhnten Frauen. Den Pragerinnen scheint das Pflaster nichts auszumachen. Sie sind auch auf wirklich schwierigem Terrain auf hohen Hacken mit schlafwandlerischer Sicherheit unterwegs. Ich habe übrigens noch nie so viele Frauen in hohen – und hochhackigen – Stiefeln wie hier in Prag gesehen. Ohnehin scheinen die Frauen sehr modebewusst zu sein. Ausgeflippte Typen sieht man allerdings so gut wie kaum.

Obwohl Prag wirklich schön ist, scheinen die Menschen nicht glücklich. Sieht man lächelnde oder lachende Menschen, so sind das zumeist Touristen. Die Prager erinnern mich an die Menschen im DDR-Berlin. Glückliche Menschen sehen anders aus. Auffällig ist auch, dass nur wenige Menschen in der Metro oder der Straßenbahn lesen. Man sieht auch nur wenige Menschen, die ständig mit dem Handy beschäftigt sind. In den Gaststätten das Handy auf dem Tisch zu platzieren oder gar ständig SMS zu tippen – das scheint ein No Go in Prag zu sein.

Nach dem ich im wirklich schönen 5-Sterne-Hotel „Corinthia“ mit Blick über Prag gefrühstückt habe, werde ich meine Exkursion durch Prag fortsetzen.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Mein Tipp: Planen Sie ganz schnell Ihre Pragreise.

 


Veröffentlicht am: 03.03.2015

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