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BMW präsentiert „Vehicular Small Cell“

... auf dem Mobile World Congress 2015 in Barcelona

Auf dem Mobile World Congress in Barcelona vom 2. bis 5. März 2015 präsentiert die BMW Group zusammen mit peiker acustic GmbH & Co. KG und Nash Technologies GmbH das Forschungsprojekt „Vehicular Small Cell“. Ziel des Projektes ist, den mobilen Empfang in Fahrzeugen zu optimieren.

Immer mehr mobile Endgeräte werden schon jetzt in Fahrzeugen genutzt. Neben Smartphones und Tablets sind das vor allem auch Smart Watches und andere Wearables mit einer Mobilfunkverbindung, aber zukünftig auch vernetzte Geräte aus dem „Internet der Dinge“. Da aber Autos durch ihre Karosserie Mobilfunksignale stark abschirmen, ist vor allem in Bereichen mit geringer Mobilfunkabdeckung der Empfang während der Fahrt oft gestört. Dazu hat die BMW Group mit dem Netzwerkspezialisten Nash Technologies GmbH und dem Automobilzulieferer peiker acustic GmbH & Co. KG das Forschungsprojekt „Vehicular Small Cell“ gestartet.

Eine Femtozelle ist eine stationäre Mini-Funkzelle, die üblicherweise in Unternehmen oder in Privathaushalten eingesetzt wird, um in geschlossenen Räumen eine Mobilfunkverbindung zu ermöglichen. Die BMW Group bringt nun zusammen mit ihren Forschungspartnern eine solche Femtozelle erstmals ins Fahrzeug und macht sie damit mobil. Die „Vehicular Small Cell“ sorgt über die Fahrzeugantenne für eine optimale Kopplung mit dem Mobilfunknetz – bei gleichzeitiger Reduzierung der elektromagnetischen Strahlung im Innenraum.

Die Vorteile im Überblick

Die „Vehicular Small Cell“ ermöglicht eine automatische und drahtlose Kopplung aller mobilen Endgeräte, auch die von Mitfahrern, mit der Fahrzeugantenne. Durch die optimierte Verbindung mit dem Mobilfunknetz kommt es zu deutlich weniger Gesprächsabbrüchen und damit zu einer deutlich verbesserten Verbindungsstabilität während der Fahrt. Darüber hinaus ermöglicht die optimierte Konnektivität höhere Datenraten bei der Übertragung. Im Internet surfen, E-Mails abrufen oder auch Musik streamen werden dadurch deutlich verbessert.

Durch den Einsatz der „Vehicular Small Cell“ muss das mobile Endgerät im Fahrzeug nur mit geringster Leistung senden. Dadurch wird die Strahlung stark verringert. Angenehmer Nebeneffekt: die geringere Sendestärke führt auch zu einem geringeren Akkuverbrauch.

Dr. Peter Fertl, Projektleiter bei der BMW Group: „Die „Vehicular Small Cell“ wird unseren Kunden die durchgehende Nutzung aller mobilen Endgeräte wie Smartphones, Tablets, Smart Watches sowie zukünftiger vernetzter Geräte im Fahrzeug ermöglichen – auch während der Fahrt durch Gebiete mit schwachem Mobilfunksignal.“

 


Veröffentlicht am: 04.03.2015

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