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28.03.2017

 

 

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Rolls-Royce in Genf

Japan stand Pate

Die britische Luxusmarke Rolls-Royce Motor Cars präsentiert auf dem 85. Genfer Automobilsalon (5. bis 15. März) das Bespoke Exponat Serenity als neuen Standard für maßgefertigte Luxusautomobile. Als Beweis der Anstrengungen der Bespoke Designer und Handwerksspezialisten gemäß dem Motto „Nimm das Beste, das es gibt, und mache es noch besser“ führt Serenity einen völlig neuen Grad der Individualisierung für den Rolls-Royce Phantom ein.

Der Leitspruch von Sir Henry Royce, „When it does not exist, design it“ inspirierte die Bespoke Designer sich zu fragen, welche neue Herangehensweise an das Thema Luxus die anspruchsvollsten Menschen der Welt – die Rolls-Royce Kunden – wohl begeistern würde. Ihre Antwort kam aus ihrem großen Verständnis für kostbare, schöne und natürliche Materialien: Seide ist der beste Weg, um einen neuen Luxus zu definieren, der den Kunden ein weites Feld einzigartiger Designmöglichkeiten bietet.

Das Bespoke Designteam ließ sich bei seiner Arbeit von den üppigen Fahrzeuginnenräumen inspirieren, die Rolls-Royce in der Vergangenheit für Könige und Königinnen, Kaiser und Kaiserinnen sowie weltweite Führungspersönlichkeiten schuf. Die zeitgenössische Interpretation europäischen Möbeldesigns und japanischer Kimonogestaltung sorgt für ein innovatives und beruhigendes Rolls-Royce Interieur.

Die Wiedereinführung des edelsten aller Stoffe schafft authentischen Luxus und ein opulentes Interieur. Zugleich zeigt die einzigartige Gestaltung das herausragende Niveau von Handwerkskunst, Kreativität und Liebe zum Detail, das nur Rolls-Royce Motor Cars bieten kann.

Bespoke ist Rolls-Royce

Die Wahl des Phantom für dieses Projekt war naheliegend, aber das Designmotiv, unter dessen Motto das opulenteste Automobilinterieur definiert werden würde, stellte eine besondere Herausforderung dar. Cherica Haye und Michelle Lusby, beide Absolventinnen für textile Kunst am Royal College of Art beziehungsweise an der Plymouth University, ergänzten aus diesem Grund das Bespoke Team von Rolls-Royce und halfen mit, die Richtung des Designmotivs für diesen einzigartigen Phantom zu bestimmen. Als ein gutes Beispiel für ein opulentes Robendesign gelten die Junihitoe, hoch komplexe, handgefertigte, zwölflagige Gewänder, die von weiblichen Höflingen in Japan getragen wurden. Die Farben waren dabei sehr wichtig, wobei ihnen sehr poetische Namen gegeben wurden, beispielsweise „Crimson plum of the spring“.

Ergänzend dazu ließen sich während der japanischen Edo-Periode (1615 bis 1868) Händler und Künstler aufwändige Gewänder anfertigen, um ihren guten Geschmack und ihren Wohlstand zu zeigen. Die Kleidung entwickelte sich damit zur Ausdrucksmöglichkeit des persönlichen Stils und galt als wichtiger Indikator des steigenden Wohlstands und des ästhetischen Empfindens. Eine neue Form der Ästhetik, bekannt als Iki, führte zur Fokussierung auf subtile Details, da diejenigen mit Stil und Geld Wege und Möglichkeiten fanden, bestehende Regeln zu umgehen, die bestimmte Farben, etwa Rot, für die Gesellschaft ausschloss – beispielsweise, in dem sie bei der Unterwäsche oder Auskleidungen verwendet wurden.

Stoffe des Phantom


Mit dem Ziel auch hinsichtlich der verwendeten Seide ein absolutes Einzelstück zu schaffen, sah sich das Bespoke Team in Suzhou, China, um. Die Stadt ist bekannt für ihre königlichen Stickereien. Es wählte einen gesponnenen Seidenfaden aus, der von chinesischen Handwerkskünstlern von Hand gefärbt wurde – eine Tätigkeit, die hier schon seit Jahrhunderten zu Hause ist. Im Anschluss wurde die Seide zu einer der ältesten britischen Spinnereien nach Essex gebracht, wo sie von Hand in eine zehn Meter lange Stoffbahn gewebt wurde – genug, um gerade dieses Fahrzeug auszukleiden. Der Vorgang dauerte zwei Tage beziehungsweise zwei Stunden pro Meter Stoff. Die vielen unterschiedlichen Farben der Seidenfäden wurden dabei sorgfältig und in höchster Qualität mit 140 Fäden pro Zentimeter gemischt, woraus der glänzende Smoke Green Farbton des seidenen Untergrunds entstand. Der Feinschliff erfolgte mit von Hand gezeichneten Blütenblättern in Scharlachrot – direkt auf die Seide. Die resultierenden Paneele und Flächen, die Herzstücke des Serenity sind, nahmen so bis zu 600 Stunden Arbeit in Anspruch – pro Stück.

Bespoke in Vollendung

„Von der Renaissance bis heute umgeben sich herausragende Persönlichkeiten gerne mit seltenen Materialien wie Seide, um ihre Macht und gesellschaftliche Position zu unterstreichen – ganz gleich, ob sie zu Hause oder unterwegs waren“, erklärte Giles Taylor, Director of Design bei Rolls-Royce Motor Cars: „Im frühen 20. Jahrhundert, als Rolls-Royce Fahrzeuge die luxuriösesten Kutschen ersetzten, begannen die opulenten Stoffe, mit ihren Besitzern im Fond der besten Automobile auf Reise zu gehen.“

Mehr als nur Seide

Selbstverständlich ist es für die Schaffung eines üppigen Luxus-Interieurs nicht nur damit getan, das Fahrzeug mit Seidenbezügen auszustatten. In Anlehnung an die Welt des modernen Möbeldesigns logieren die Fondpassagiere in einer erhöhten Sitzposition und mit einer zusätzlichen Akzentuierung durch ein Podest aus seltenem Smoked Cherrywood. Als Reminiszenz an die ursprüngliche Fahrerposition sind die Vordersitze in Leder in Arctic White ausgeführt.

Smoked Cherrywood vervollständigt das orientalische Thema des Innenraums an den Türleisten, der Armaturentafel und der hinteren Mittelkonsole und ist zugleich durch ein weiteres schönes Holz aus Fernost verziert: Bambus, das in aufwendig gefertigten Querstreifen integriert ist.

Zusätzlich findet sich auch das Blütenmotiv der Seide als feine Intarsien aus Perlmutt in den hinteren Türleisten wieder. Sie sind lasergeschnitten und Blütenblatt um Blütenblatt von Hand eingesetzt. Perlmutt entsteht, wenn sich eine mineralische und eine organische Substanz vereinen. Winzige sechseckige Plättchen aus Aragonit, eine Form von Caciumcarbonat, wechseln sich in Schichten abwechselnd mit Conchiolin ab, einem weichen Protein. 

Die Verwendung von Perlmutt setzt sich auch im Fahrerbereich fort, wo das Material als Zifferblatt der Bespoke Serenity Uhr und an den Instrumenten zum Einsatz kommt. Das Perlmutt-Zifferblatt weist geätzte konzentrische Kreise auf, die an geharkte japanische Steingärten erinnern, und ist mit handplatzierten Rubin-Einlagen versehen, die den Farbton der handgemalten Blumen auf der Seide zitieren.

Der üppige Luxus des Serenity setzt sich sogar im Gepäckraum fort. Er ist mit Leder und Teppichen in Arctic White ausgeschlagen. Als i-Tüpfelchen sind im Gepäckraumdeckel zwei Sonnenschirme mittels Lederschlaufen untergebracht. Sie verfügen über das gleiche Serenity Motiv wie der Innenraum.

Text:
RR/EH
Foto: RR

 


Veröffentlicht am: 04.03.2015

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