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19.08.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Fußballweihnacht

Kataris sorgen für Abwechslung

Gestern ging es in der Talkshow "Hart aber fair" um die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 im superreichen Wüstenemirat Katar. Da waren sie dann auch gleich - die drei Probleme, die Moderator Frank Plasberg wohl abarbeiten sollte und wohl auch wollte.

Über die Sendung will ich hier nicht viel sagen, denn sonst muss ich sofort ein Blutdruck senkendes Mittel nehmen. Der eine oder andere fühlte sich bestimmt an Unwort des Jahres 2014 erinnert. Mir war das Ganze viel zu einseitig. Ich kann auch die heutige Medienschelte in Richtung Stefan Effenberg nicht nachvollziehen. Dass der heute als Experte beim TV-Sender Sky tätige Ex-Fußball-Profi nicht die Weißheit mit Löffeln gefressen hat, musste er gestern nicht extra unter Beweis stellen.

Neben der Frage, wie die WM in das Emirat - Stichwort Bestechung - kam, beschäftigte die Runde, zu der auch SPD-Mann Thorsten Schäfer-Gümbel und der Grüne Jürgen Trittin gehörten, wann in Katar gekickt werden soll. Geplant war eine Hitzeschlacht. Das geht wohl nur, wenn man die Gesundheit von Spielern und Fans massiv gefährden will. Nun soll also im November und Dezember um die WM-Trophäe gespielt werden.

In der Advents- und Weihnachtszeit? Das brachte Mitdiskutant Ex-Bischof Wolfgang Huber - ist er ein Fußballfan? - zwar nicht auf die Palme, wohl aber auf den Weihnachtsbaum. So ein Ereignis, das geht doch nicht zu Weihnachten. Er drohte sogar damit, Weihnachten nicht zur Fan-Meile zu gehen. Er forderte mehr Rücksicht auf das nicht nur von Christen begangene Weihnachtfest zu nehmen.

Kann man fordern. Doch wie ist das mit den anderen Sportveranstaltungen? Die 4-Schanzenturnee endet beispielsweise am 6. Januar - dem Weihnachtsfest vieler orthodoxer Christen. Wen stört das? Wie viele Sportveranstaltungen gibt es in den angeblich besinnlichen Adventstagen? Wann nehmen wir hierzulande auf den Ramadan Rücksicht? Macht dann die Bundesliga Pause?

Was spricht gegen eine Fußball-WM, die zum Jahresende ausgespielt wird? Man kann ja am 24. und 25. Dezember pausieren. Vielleicht kommt die Kirche angesichts der winterlichen Temperaturen auf die Idee, zum Public Viewing in ihre heiligen Hallen einzuladen.

Viele würden sich darüber freuen, wenn beispielsweise das Endspiel am 26.12.2022 ausgetragen würde. Es käme dann gar nicht zu der Frage, ob man die weniger gern gesehene Verwandtschaft auch noch mit einem Treffen bespaßen muss. Fußball ist dann angesagt und die ganze Fußballnation fiebert mit der Deutschen Nationalmannschaft mit, wenn man gegen China(?) um den dann sechsten Stern auf dem Trikot kämpft.

Den fünften gewinn man ja in Russland. Ach ja, der  viel gescholtene Effenberg verwies darauf, dass man sich mehr Sorgen um die Teilnahme an der Fußball-WM 2018 in Putins Reich machen sollte. Recht hat der wohl überhaupt nicht mehr sportlich aktive Ex-Nationalspieler.

Noch eine unwichtige Idee: Findet die WM 2022 zu Weihnachten statt, würden die Fernsehgerätehersteller frohlocken. Bei vielen Deutschen wäre dann allerdings schon kurz vor dem ersten Anstoß Bescherung. Es gäbe neue Fernseher.

Fußball hin oder her - jetzt gibt es erst einmal Frühstück.
 
Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Regen Sie sich bitte nicht auf, wenn heute noch im Kollegen- und Freundeskreis um die 2022-WM diskutiert wird.

 


Veröffentlicht am: 10.03.2015

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