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Automobil-News vom 21. März 2015

Michael Weyland informiert

Dieter Fess (li.), Michael Weyland (re.)
Foto: Karl Heinz Gross

Der Automobilsalon von Genf hat mittlerweile seine Pforten geschlossen, aber es war wie immer. Es gab jede Menge neuer Autos, es gab jede Menge schnelle Autos, es gab jede Menge Studien. Und es gab wie üblich natürlich auch Fahrzeuge, von denen man nicht so richtig weiß, ob sie nun die Zukunft sind oder nicht. Das Thema ist - Sie ahnen es möglicherweise schon - die Zukunft der Elektrofahrzeuge. Dieter Fess, einer der beiden Inhaber der bähr & fess forecasts GmbH, die unter anderem durch die „Restwertriesen“ bekannt sind, hat eine klare Vorstellung zu diesem Thema.

Dieter Fess
Foto: bähr & fess forecasts GmbH

Dieter Fess:

Es gibt natürlich zum Thema Elektromobilität immer wieder von dem ein oder anderen Hersteller neue Vorstellungen. Der VW-Konzern hat sich da hervorgetan, übrigens auch mit ganz guten Lösungen, aber so lange oder die Hersteller nicht in der Lage sind, Elektromobilität günstig zur Verfügung zu stellen und solange das auch noch einhergeht mit eingeschränkter Reichweite, kann man Elektromobilität keine große Zukunft voraussagen.

In dem Zusammenhang ist übrigens die Prognose einre Ingenieurberatung interessant, schon im Jahre 2018 könnte ein reines Elektroauto der Golfklasse aus Endkundensicht rentabel sein. Teilen Sie diese Ansicht, Herr Fess?

Foto: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

Dieter Fess:
Gut, jetzt bin ich ja Mitinhaber eines Prognoseinstitutes, es wäre also unlauter, wenn ich den Kollegen, die offenkundig auch etwas prognostiziert haben, Unseriositäten unterstellte. Ich würde mich mit so pointierten Aussagen, was bähr & fess forecasts anbelangt, durchaus zurückhalten. Also ich sehe die Elektromobilität in der Zukunft als eine Alternative zu einer Mobilität, die wahrscheinlich - zumindest sehen wir das so – eher über die Brennstoffzelle Realität werden wird als über die Masse an Autofahrern, die Elektromobilität für sich in Anspruch nehmen.

Zudem gibt es weiterhin das Problem von Reichweite und Tankdauer beim Elektrofahrzeug!

Brennstoffzellenfahrzeugs Toyota Mirai
Foto: Toyota

Dieter Fess:
Wenn es nach wie vor so ist, dass nicht sichergestellt ist, dass die Betankung innerhalb relativ kurzer Zeit möglich ist, befürworten wir eher die Brennstoffzelle, weil dieser Wasserstoff kann relativ schnell betankt werden und kann relativ schnell wieder Reichweite herstellen – wenn das also alles nicht der Fall ist, wenn die Technologie dieses nicht gewährleistet und die Technologie darüber hinaus auch noch teuer ist und nur einigen wenigen vorbehalten sein kann, die sich das leisten können und wollen, dann kann man dieser Technologie keine große Zukunft voraussagen - zumindest ist das unsere Meinung.

Dieter Fess und ich bleiben an diesem Thema dran! Versprochen.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
http://www.was-audio.de/aanews/autonews20150320_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 21.03.2015

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