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Morgengruß von Helmut Harff: Muffensausen

… das hatte ich gestern

Ich war gestern auf dem Weg ins spanische San Sebastian, als mich auf dem Flughafen erreichte, dass eine deutsche Maschine abgestürzt ist. Einer ersten Ungläubigkeit folgte hektisches Nachforschen auf dem Handy. Dort kam schnell die Bestätigung und die Nachricht, dass 150 Menschen ihr Leben verloren haben.

Der Schock war groß, zumal ich gerade aus einem Flugzeug-Typ gestiegen war, das da irgendwo abgestürzt ist. Das war ein Schlag in die Magengrube. Ehrlich, an die Opfer dachte ich in diesem Augenblick nicht. Ich wollte erst einmal allen, die wussten, dass ich irgendwie in Spanien rumfliege, mitteilen, dass es mir gut geht. Irgendwann ging mir dann durch den Kopf, dass da verdammt viele Menschen einfach so aus dem Leben gerissen wurden. Mir ging auch durch den Kopf, wie schnell alles zu Ende sein kann. Besser ging es mir dann auch nicht.

Doch das Leben geht wirklich gleich weiter, auch auf den Flughafen in Madrid. Hier merke man überhaupt nichts davon, dass eine Maschine mit vielen Spaniern an Bord abgestürzt ist. Vielmehr erfolgte der Aufruf für meine Maschine nach San Sebastian. Die Maschine machte nicht den vertrauensvollsten Eindruck. Irgendwie war alles abgeranzt. Ich tröstete mich damit, dass der Pilot auch gern gesund nach Hause kommen will. Doch wollte das sein Kollege in der Absturzmaschine nicht auch?

Wir befanden uns dann im Anflug aus San Sebastian. Ich sah das Meer, dann den Strand und einen Kite-Surfer. Das Fahrwerk war schon ausgefahren. Plötzlich zog der Pilot die Maschine wieder hoch. Durchstarten nennt man das. Der Kloß in meinem Hals wurde sehr, sehr groß. Komische Fragen gingen mir durch den Kopf. Ich frage mich, ob meine Frau eigentlich weiß, wie ich beerdigt werden will. Ich war auch sauer, dass mein Handy sich im Fluggepäck befand. Ich wollte nicht ohne einen Gruß auch abstürzen.

Dann meldete sich der Pilot und teilte mit, dass er wegen schwieriger Winde in San Sebastian nicht landen konnte und er nun nach Bilbao fliegen werde. Mein, unser Pilot schien also wirklich gern gesund nach Hause kommen und das Risiko einer ungewissen Landung nicht eingehen zu wollen. Danke an den unbekannten Piloten.

Mit dem Taxi ging es dann zurück nach San Sebastian. Hier besserte sich meine Stimmung zusehends, denn die baskische Stadt ist einfach schön. Man muss sich in sie verlieben. Doch schwärmen werde ich erst morgen.

Ich gehe jetzt erst einmal in dem wirklich luxuriösen Hotel Maria Christina frühstücken. Danach geht es auf das Weingut Bodegas Beronia, dass zu González Byass gehört.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Mein Tipp: genießen Sie ein Glas Beronia – und es wird ein guter Tag.

 


Veröffentlicht am: 25.03.2015

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