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27.05.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: On egin

... wünscht man sich im Baskenland

Spanien, dass ist auch nicht immer nur Sonnenschein und 25 Grad. Als ich gerade dort unterwegs war, regnete es. Es war so stürmisch, dass ich beispielsweise nicht in San Sebastian, sondern in Bilbao landen musste. Nachts peitschte der Wind den Regen mit solcher Wucht gegen die Fensterscheiben meines Hotels, dass ich davon wach wurde.

Wo steigt man in San Sebastian ab? Ich stieg im Hotel Maria Cristina ab. Dort in der Calle Republica Argentina 4 kann man wirklich luxuriös logieren. Von meinem kleinen Balkon aus konnte ich das aufgewühlte Meer sehen.

Doch was macht man bei Wind und Regen? Richtig, eine Tour durch die Stadt. Nein, keinen Stadtrundgang, obwohl sich der gerade in der baskischen Stadt lohnt. Viel empfehlenswerter ist eine typisch Baskische Pintxos Tour. Pincho - in der baskischen Schreibweise als Pintxo geschrieben - kennen wir eher als Tapas. Das wiederum  ist eine kleine Mahlzeit, die in Kneipen und Gaststätten in einer schier unfassbaren Vielfalt angeboten werden. Die kleine deftige Häppchen, werden in Spanien gerne zu Wein oder Bier gereicht. Wobei die Basken nur von Pinchos reden. Die eher aufwändiger als Tapas zubereiteten Köstlichkeiten werden meistens im Stehen genossen. Jede Tapas- oder Pincho-Bar hat ein eigenes Angebot kleiner Köstlichkeiten.

Will man nicht allein in einer Pincho-Bar sitzen, sollte man sich nicht zu früh auf die Socken machen. In Spanien ist es üblich, erst spät zu Abend zu essen - und Tapas, sprich Pinchos, sind ideal für den Start in die Nacht.

Selbstverständlich genießt man die nicht wirklich kalorienarmen Pinchos nicht trocken. Ich wollte verschiedene Weine probieren. Vor meine Reise wurden mir Beronia-Weine empfohlen. Die kennt man - völlig zu unrecht - in Deutschland noch nicht wirklich. Anders sieht es aus, wenn man von Rioja-Weinen spricht. Ich machte mich also auf, die baskischen Köstlichkeiten und die baskische Gastfreundschaft zu genießen.

Genießen wollte ich unzählige Pinchos und verschiedene Weine. Zu den deftigen Varianten gönnte ich mir ein Glas vom Reserva 2010 D.O. Ca Rioja. Wie mir der Wirt vom Taberna Aralar-Restaurant erzählte, stammt dieser wundervolle Tropfen von sehr alten Rebstöcken. Er wunderte sich, dass ich den Wein haben wollt, denn der kann lange, sehr lange liegen. Vielleicht kaufe ich mir eine Kiste. Die ist dann für meinen 80. Geburtstag bestimmt. Hoffentlich kann ich mich dann noch daran erinnern.

Gut erinnern kann ich mich noch an den Mazuelo Reserva 2010 D.O. Ca Rioja. Wie der Name schon sagt, wird der Wein aus der Mazuelo-Traube gekeltert. Ich werde diesen Wein wohl nie vergessen. Der war noch leckerer, als die fast unschlagbaren Pinchos.

Viele  Leckerein - kein Wunder in einer Hafenstadt wie San Sebastian - bestehen in Mehrheit aus Meeresfrüchten. Dazu wollte ich keinen schweren Rotwein. So fragte ich nach einem leckeren Weißwein, den die Basken besonders schätzen. Die Wirtin in der vierten - oder war es schon in der fünften - Bar empfahl mir einen Rueda aus dem vergangenen Jahr. Allein aus einer mir bis dato unbekannten Traube - dem Verdejo hergestellt - rückte der Wein sofort in meine Weißwein-Bestenliste auf. Meeresfrüchte und der Rueda - dass passt einfach hervorragend zusammen.

Nach der langen Pinchos-Tour durch Donostia - so der baskische Name von San Sebastion - gönnte ich mir an der Bar des Hotels Maria Cristina noch einen Gin Tonic. Ich entschied mich für einen mit dem Gin London 1. Ich bin immer wieder über seine leicht bläuliche Färbung begeistert.

Nun habe ich so viel über leckeres Essen erzählt, dass ich erst einmal frühstücken muss.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Sonntagsfrühstück. Haben Sie die Uhren schon eine Stunde auf Sommerzeit vorgestellt?

 


Veröffentlicht am: 29.03.2015

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