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Essen wie James Bond

Der Reiseführer zu Orten, an denen du wie ein Geheimagent dinierst

Sein Name ist Bond. James Bond. Es gibt wenig Spione, die so bekannt und berühmt sind, wie der Geheimagent Ihrer Majestät. Und auch Dinge wie Aston Martins, Omega Armbanduhren und Vodka Martinis haben erst durch ihn einen echten Kultstatus erreicht.

Aber neben all den Anzügen, schnellen Autos und Drinks – natürlich geschüttelt und nicht gerührt – spielt auch das Essen eine entscheidene Rolle im Leben des Superhelden. Wenn also immer noch das Motto “Du bist, was du isst!” gilt, gibt es doch nichts Besseres, als genau wie Bond selbst zu dinieren – in unserem Guide: Essen wie James Bond.

Wir haben deshalb mit Hilfe von Matt Sherman, Autor des Buches James Bond’s Cuisine: 007’s Every Last Meal, eine Auswahl an Restaurants getroffen, in dem sowohl Reisende wie auch Bond Enthusiasten und echte Geheimagenten speisen können.

Vereinigtes Königreich und Irland

Als Angestellter beim englischen Geheimdienst ist es nicht verwunderlich, dass sich mehr Restaurants aus den Filmen als sonst wo in Europa auch auf der englischen Insel befinden. Der Großteil liegt direkt in London oder in unmittelbarer Nähe, darunter bekannte Orte wie das MI6 Canteen* (für die man wohl mehr als einen kurzen Anruf für eine Reservierung benötigt) oder das Ascot Racecourse (Countdown für die Ewigkeit, 1982).

Von den vielen Orten, an denen Bond ein Essen oder Getränk genossen hat, sind 21 heutzutage immer noch geöffnet. In Ascot zum Beispiel fühlt man sich mit einem Räucherlachs-Sandwich, heruntergespült mit einem Glas Dom Pérignon Champagner, dem charmanten Spion so richtig nahe. Ebenso bei dem Italiener Alvaro – wieder eröffnet als La Famiglia in Chelsea – wo Bond einst Spaghetti alle Vongole bestellte (James Bond: The Authorised Biography of 007, 1973).

Für ein Dinner im Freien sind die Harrod’s Picknickkörbe die erste Wahl des Doppel-0-Agenten (Der Hauch des Todes, 1987), um einen Eindruck einer Bond’schen Innenausstattung zu bekommen, sollte man den Londoner The Reform Club besuchen, welcher als Drehort für Stirb an einem anderen Tag (2002) genutzt wurde. Diese Örtlichkeit ist außerdem Inspiration für den Blades Club, den fiktiven Club der Gentlemen aus Romanen wie Moonraker – Streng geheim (1955).

Wer sich auf einen Schottland-Trip begibt, der findet den Bond-Standard zu allererst im Grand Central Hotel oder dem Hotel Malmaison in Glasgow, wo sowohl leckeres Porridge- oder Rühreifrühstück als auch zarte Lendensteaks zum Dinner serviert werden.

Auf irischem Boden sind das Newpark Hotel in Kilkenny (Nichts geht mehr, Mr. Bond, 1987) und der Flughafen Shannon in County Clare (Diamantenfieber, 1956) Bonds erste Wahl und ermöglichen es, das 007-Dinner einmal hautnah mitzuerleben.

Deutschland und Österreich

Im Raum Deutschland und Österreich kommen die Bond-Fans an ganzen 7 Locations in Berlin, München, Salzburg und Wasserburg am Inn auf ihre Kosten. Das Kempinski Hotel in der deutschen Hauptstadt (Octopussy, 1966) ist vermutlich die beste Adresse für ein bondgeprüften Snack, wo Mr. 007 einst selbst Räucherlachs und Beef Wellington genoss.

Kein Besuch in Deutschland ohne Bier und Wurst – das gilt auch für James Bond, der bereits die Weißwurst im Franziskaner Keller in München (Im Auftrag Ihrer Majestät, 1963) probierte.

In der gesamten Bond-Reihe wird deutlich, dass Frühstück, bestehend aus Rührei, Toast und starkem, schwarzem Kaffee, für den Spion die wichtigste Mahlzeit des Tages darstellt (vielleicht auch, um den Kater zu bekämpfen). So genehmigte er sich bereits im Goldenen Hirsch in Salzburg (Niemand lebt für immer, 1986) das hochgeschätzte Frühstück – eine von nur zwei Locations in Österreich (zumindest bis Spectre?). Das Essen hier ist nicht nur bondgeprüft, sondern verspricht auch einen guten Start in einen langen Sightseeing-Tag.

Schweiz, Italien und Griechenland

Schauplätze in der Schweiz, Italien und in Griechenland ziehen sich durch das gesamte Bond-Universum, inklusive des sich mittlerweile außer Betrieb befindenden Orient Express (James Bond: The Authorized Biography of OO7, 1973) und dem nach wie vor beliebten Rialto Fischmarkt in Venedig (Casino Royale, 2006). 23 der Bond-Locations in diesen Ländern sind heute noch geöffnet und in Betrieb.

Ein Schauplatz, den jeder echte James Bond Fan besuchen solle, ist das Ristorante Tres Scalini in Rom, welches seit 1815 geöffnet ist. Hier genoss Bond seinen italienischen Kaffee vor seinem “fabelhaften Lunch” im visuell beeindruckenden Casina Valadier Hotel und Restaurant, heruntergespült mit einem guten Sambuca (James Bond: The Authorized Biography of OO7, 1973).

Mit einer dezenten Vorliebe für Alkohol zu fast jeder Mahlzeit, ist der Ouzo in Griechenland für Bond natürlich Pflicht. Sogar auf einer Velopoula Fähre, auf der sich manch anderer lieber für einen magenberuhigenden Tee entscheiden würde, gönnt sich 007 einen Ouzo zu seinen gefüllten Weinblättern (James Bond: The Authorized Biography of OO7, 1973).

Niederlande, Belgien, Monaco, Frankreich und Portugal


Diese 4 Länder (und das Fürstentum) beherbergen zahlreiche Orte, die von Fans heute immer noch besucht werden können.

In den Niederlanden ist die erste Adresse das Grand Hilton in Amsterdam, wo Bond mit Rührei, Schinken, Toast und Marmelade einst in den Tag startete (Operation Eisbrecher, 1983). In Brüssel gibt es im L’Alban Chambon das etwas dekadenter klingende Salade d’Asperges à l’Oeuf sur le plat et Crème d’Estragon, gefolgt vom Médallion de Veau de Lait et Risotto aus Légumes et Parmesan (High Time to Kill, 1999). Den klassisch geschüttelten Wodka Martini gibt es hingegen in einer von Mr. Bonds Lieblings-Locations, dem Casino de Monte-Carlo in Monaco (GoldenEye, 1995).

Frankreich – im letzten Jahr das meistbesuchte Land der Welt – beherbergt auch die größte Sammlung an Restaurants und Bars, in denen sich 007 bisher herumgetrieben hat, inklusive dem kultigsten von allen: Le Jules Verne. Direkt in den Eiffelturm selbst gebaut, ist dies der Platz, an dem Bond sein Foie Gras mit Kaviar auf getoastetem Brioche (Im Angesicht des Todes, 1985) und dazu einen herrlichen Blick auf Paris genoss.

Ein etwas leichteres Menü gibt es im Belmont Reid’s Palace in Funchal in Portugal, wo sich Bond einst Schinken und Salat vom Buffet genehmigte. Seit den 30er Jahren schätzt Bond die feine Küche offenbar bereits (Operation Eisbrecher, 1983). Auf der Insel Madeira gelegen, bietet diese Location zusätzlich zu hervorragendem Essen die Gelegenheit für einen ruhigen Urlaub abseits der Massen.

*(Moonraker – Streng geheim (1979); Liebesgrüße aus Moskau (1957); In tödlicher Mission (1960); Der Mann mit dem goldenen Colt (1974); Octopussy und andere riskante Geschäfte (1968); Liebesgrüße aus Athen (1968); James Bond: The Authorized Biography of OO7 (1973); Carte Blanche (2011); Casino Royale (1967)

 


Veröffentlicht am: 02.04.2015

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