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25.06.2017

 

 

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Brötchen schlägt Burger

Die deutsche Brotkultur ist in ihrer Vielfalt einzigartig – ein guter Grund, sie zu feiern

Bäckereien gehen aus den aktuellen Entwicklungen des Außer-Haus-Marktes eindeutig als Gewinner hervor: Mit 1,013 Milliarden Besuchen im Jahr 2014 ist das Bäckerhandwerk erneut Spitzenreiter im Marktsegment „Quick-Service-Restaurants“ und kann damit ein Plus von 1,3 Prozent verzeichnen.

Wo andernorts Umsatzzahlen einbrechen, zeichnet sich in deutschen Bäckereien ein positiver Trend ab, der sich auch an den Umsatzzahlen ausmachen lässt: Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Einnahmen um 0,34 Prozent. Besonders bei jungen Menschen zwischen 18 und 24 Jahren ist der Snack beim Bäcker beliebt. Laut dem aktuellen Snack-Barometer der Allgemeinen BäckerZeitung, Business Target Group und Hamburg Messe und Congress GmbH zieht es 67 Prozent der jungen Zielgruppe regelmäßig zum Bäcker.

Die klassische Bäckerei mit Bedienung  schlägt dabei die Selbstbedienungsrestaurants. „Dieser Wandel zeigt uns, dass sich auch und gerade bei der jungen Zielgruppe ein Gefühl für Qualität und gute Nahrungsmittel einstellt. Im harten Wettbewerb konnten sich Handwerksbäcker am Ende durchsetzen“, freut sich Peter Becker, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks e.V.

Tag des Deutschen Brotes am 5. Mai 2015

Nach dem Erfolg der Vorjahre lädt der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. zum dritten Mal zum Tag des Deutschen Brotes. Der Feiertag der Brotvielfalt wird am 5. Mai im E-Werk in Berlin gefeiert. Erwartet werden mehr als 300 Gästen aus Politik, Handwerk und Mittelstand. „Es ist uns eine große Ehre, diesen Tag mit einer Vielzahl an hochrangigen Gästen begehen zu dürfen und gemeinsam die deutsche Brotkultur zu feiern“, freut sich Peter Becker. Angekündigt wurde der Tag des Deutschen Brotes in diesem Jahr bereits eine Woche vor dem Termin durch einen Fernsehspot in ARD und ZDF zur besten Sendezeit.

Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. fordert den Schutz des Begriffes „Bäckerei“

Im Dezember 2014 ist die Deutsche Brotkultur durch die Deutsche UNESCO-Kommission in das Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden. Trotz der weltweit berühmten und geschätzten Brotkultur sieht die Realität auf dem deutschen Back-Markt bisweilen anders aus: Täglich wandern millionenfach industriell gefertigte Teiglinge direkt vom Band in Backstationen, SB-Shops und Tankstellen, um hier nur noch aufgewärmt zu werden.

Diese Praxis täuscht den Verbraucher, wie eine Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. aus dem Jahre 2014 zeigt. Hiernach verstehen 85 Prozent der Befragten unter dem Begriff „Bäckerei“ einen meistergeführten Betrieb mit eigener Backstube, in dem die Backwaren und überwiegend auch der Teig selbst hergestellt werden. Dies trifft auf die Beschreibung klassischer Handwerksbetriebe zu, deren Arbeitsweise nur wenig mit der industriellen Massenproduktion aus Supermarkt und Co.  gemein hat.

„Um dieser Verbrauchertäuschung ein Ende zu setzen, brauchen wir echten Bäcker einen geschützten Begriff. Supermärkte, Kioske, Tankstellen und sonstige „Aufbäcker“ sind weder Bäcker, noch betreiben sie eine „Bäckerei““, empört sich Peter Becker. „Es bedarf eines wirksamen öffentlich rechtlichen Schutzes, um den Verbraucher vor Irreführung und den Bäcker sowie seinen Betriebe vor Trittbrettfahrern zu schützen“, fordert auch Amin Werner, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks e.V.

Deutsche Innungsbäcker – Auftakt der Verbraucheroffensive zum Tag des Deutschen Brotes

Bis der Begriff „Bäckerei“ geschützt wird, startet der Zentralverband pünktlich zum Tag des Deutschen Brotes eine großangelegte Verbraucherkampagne. Gemeinsam mit dem Zusatz „Deutsche Innungsbäcker“ setzt die Neuauflage des traditionellen Bäcker-Wappens ein starkes Zeichen, das dem Verbraucher von nun an eine klare Orientierung im undurchsichtigen Wettbewerb mit Discounter-Backwaren, Back-Shops und SB-Bäckern bietet. Das Wappen ist nach außen getragenes Qualitätsversprechen und zugleich ein Bekenntnis nach innen.

Peter Becker: „Mit dem Bäckerwappen haben Innungsbäcker die große Chance, gemeinsam und einheitlich für alle sichtbar zu ihren Werten zu stehen und dem Verbraucher auf den ersten Blick erkennbar zu zeigen, wer hierzulande das beste  Brot backt.“ Was in der Backstube beginnt, wird zudem medienwirksam nach außen getragen.

Der aktuelle TV-Spot des Zentralverbandes und das neue Verbrauchermagazin www.innungsbaecker.de macht die Verbraucher gezielt auf die Kompetenz der Deutschen Innungsbäcker aufmerksam. Auf der Internetseite findet der Verbraucher Artikel zu Themen wie Gesundheit, Ernährung und natürlich das Backen im Magazin-Stil ansprechend aufbereitet.

 


Veröffentlicht am: 05.05.2015

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