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Morgengruß von Helmut Harff: Mama

Herzlichen Glückwunsch zum Muttertag

Mama, das ist das international wohl am weitesten verbreitete Wort. Mama, das rufen kleine Kinder, heranwachsende – selbst pubertierende – junge, ältere und alte Männer wenn es ihnen schlecht geht. Mama, das ist wahrscheinlich das am meisten gerufene Wort auf allen Schlachtfeldern.

An Mama denken wir aber nicht nur in Notsituationen, wir rufen nicht nur nach ihr, wenn es uns schlecht geht. An Mama denken wir immer wieder. Wir fragen uns, was sie in dieser oder jener Situation machen würde oder gemacht hat. Haben wir unsere Mama noch, fragen wir sie. Ist sie nicht mehr da, halten wir auf die eine oder andere Art Zwiesprache mit ihr.

Doch Mama ist auch die, die uns immer beschützen will, die uns behütet, die uns auf den rechten Weg bringen will, die uns beibringt, wie man sein Zimmer aufräumt, die immer nur das Beste will. Dabei übertreiben – zumindest aus unsere Sicht – Mütter gern einmal. Mütter sind auch die, die meinen, dass keine Freundin, keine Frau gut genug für uns ist. Im gleichen Atemzug bedauert sie aber, dass sie noch immer nicht Oma ist. Letzteres war zumindest früher so. Heute hört man häufiger, dass man doch die Mama bitte nicht zu früh zur Oma machen soll. Schließlich sei man ja noch nicht so alt. Als ob die Enkel eine alte Oma haben wollen. Die finden eine flotte und mitten im Leben stehende Oma meistens viel toller, als solche, die die Märchenbücher bevölkern.

Muttertag, dass ist ein wichtiger Tag, das ist der richtige Tag, der Mama Danke zu sagen. Ich hoffe, dass sich das Danke sagen nicht nur auf den zweiten Sonntag im Mai beschränkt. Mama hat mit Sicherheit viel, viel öfter ein Dankeschön, eine kleine oder größere Aufmerksamkeit verdient. Klar wissen wir das, doch handeln wir immer danach?

Doch ich habe auch eine kritische Anmerkung an die Mamas: Mama ist für das Kind sicherlich die wichtigste Bezugsperson. Doch Kinder, egal wie klein oder groß, brauchen nicht nur die Mama, sondern auch den Papa. Wer das Kind in irgendeiner Form als „Waffe“ gegen den doofen, nicht mehr oder nie geliebten Vater des Kindes missbraucht, ist nicht wirklich eine gute Mutter. Sie liebt ihr Kind nicht, sie liebt vor allem sich. Letztes sei unbenommen, darf das Kind nicht darunter leiden. Deshalb meine Bitte an alle Mamas zum heutigen Muttertag: Enthaltet euren Kindern nicht den Vater vor. Egal, was ihr von dem Typen haltet, er ist nun mal der Vater eures Kindes, eurer Kinder. Und die haben ein Recht auf ihre Eltern, auf Mama und Papa.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück. Leider ist es schon sehr lange her, dass ich mit meiner Mama gemeinsam frühstücken konnte.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Sonntags-Frühstück, hoffentlich gemeinsam mit der Mama.

 

 


Veröffentlicht am: 10.05.2015

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