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Morgengruß von Helmut Harff: Gut geschlafen?

Das hängt nicht nur von den Sternen ab

Wer seine nächste Dienstreise oder seinen nächsten Urlaub plant, steht häufig vor der Frage, welche Kategorie das Hotel denn haben soll. Will man als Backpacker die Welt bereisen oder es sich so richtig gut gehen lassen?

Benötigt man eigentlich nur eine Schlafstelle oder soll es ein Rundum-Verwöhn-Aufenthalt werden? Will man das Budget schonen oder die Kreditkarte so richtig glühen lassen?

Fragen, die so leicht nicht zu beantworten sind. Doch Gott sei Dank hat irgendwer die Hotelbewertung mit den berühmten Sternen eingeführt. Drei Sterne stehen eher für einfach, bieder und recht billig. Vier Sterne ist die Luxuskategorie für die weniger Erfolgreichen. Wer es geschafft hat oder zumindest "dazu gehören" will, der kauft sich in die Fünf-Sterne-Welt ein.

Doch was bedeuten eigentlich die Sterne? Die Kriterien sind ziemlich weich, das weiß jeder, der Hotels regelmäßiger besucht. Da kann es einem im Drei-Sterne-Haus so richtig gut gefallen und der Fünf-Sterne-Schuppen fällt voll durch das Raster. Da hat man vorher noch mal den eigenen Anzug- und Hemdenbestand auf neuestets Niveau gebracht und im Hotel laufen alle im Freizeitdress rum. Da will man sich mal nicht schon zum Frühstück die Krawatte umbinden und dann erscheinen alle im "billigen" Hotel schon um 8 Uhr geschniegelt und gebügelt.

Warum? Immer mehr Dienstreisende buchen die saubere, adrette Billigvariante und immer mehr betuchte Reisende haben das Zur-Schau-Stellen ihres Kleiderschrankinhaltes einfach satt. Dennoch buchen Letztere die Super-Kategorie, weil sie den Komfort, den Luxus und das edle Ambiente schätzen.

Dabei geht es jedoch weniger um die Sterne am Klingelschild, als um das tatsächliche Angebot. Denn, immer mehr Hotels kümmern sich lieber um das Wohlbefinden des Gastes, als um irgendwelche Einstufungen nach fragwürdigen Kriterien. Was sagt schon die Anzahl der im Schrank hängenden Kleiderbügel über die Qualität des Hotels aus. Für die Bewerter ist es allerdings ein Kriterium bei der Sternevergabe.

Ein Tipp: Lassen Sie sich von den Sternen nicht verunsichern. Werden Sie sich zuerst klar darüber, was Sie von "Ihrem" Hotel erwarten, dann informieren Sie sich so umfassend wie möglich und buchen Sie erst nach gründlicher Überlegung. Wer sich nur von den Sternen und vom Preis leiten lässt, ist nicht gut beraten.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Noch eine ganz persönliche Erfahrung: Inhabergeführte Häuser - egal wie viele Sterne sie haben - sind zumeist anderen vorzuziehen. Hier ist der Gast (fast) immer der König.

 


Veröffentlicht am: 15.05.2015

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