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28.07.2017

 

 

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Eleganz vom allerfeinsten Luxus

... vor dem Grand Hotel Villa d’Este

Das Mama Mia erklingt wieder in wenigen Tagen aus rund 6.000 Kehlen am Comer See in Norditalien. Die lauten und schrillen Begeisterungsrufe gelten dem größten Oldtimer-Event in Europa, wenn nicht gar der Welt: vom 22. bis zum 24. Mai 2015 avanciert das Grand Hotel Villa d’Este zum automobilen Mittelpunkt der Erde.

Zu dieser Gala der Galas zeigen sich die Teilnehmer von ihrer allerbesten Seite und putzen sich trefflich heraus. An die 300 Bewerbungen lagen zum Concorso d'Eleganza Villa d'Este in Cernobbio vor. Rund 50 Fahrzeuge und deren Besitzer erhielten den Zuschlag. Die Glücklichen scheuten weder Kosten noch Müh, um an diesem einzigartigen Wettbewerb teilzunehmen. Für die drei Tage zahlen Geladene schon mal zwischen 4.000 und 12.000 Euro, je nach Unterkunft.

Jede automobile Preziose erzählt ihre Geschichte: zuvor wurde sie jahrelang mit enormen Aufwand auf diese Prüfung vorbereitet. Die meisten Besitzer hatten viele schlaflose Nächte, ehe sie eine der wertvollen Einladung ins europäische Oldtimer-Mekka bekamen. Aber nicht nur die Besitzer zitterten sich zu diesem Termin: Auch deren Werkstattteam leisteten wahre Wunder, um die oft millionenteuren Oldtimer concorso-fein herzurichten. Danach ging es meist mit Flugzeugen und Spezialtransportern aus der ganzen Welt nach Cernobbio.

Unter dem Motto „Seventies style – the jetset is back“ zeigt BMW heuer die schönsten Art Cars aus dem betreffenden Jahrzehnt. Vom BMW 320i von Roy Lichtenstein bis hin zum BMW M1, der von Ausnahmekünstler Andy Warhol gestaltet wurde. Im Mittelpunkt stehen Automobile, die den Zeitgeist dieser künstlerisch und gesellschaftlich außerordentlichen Zeit widerspiegeln. Neben den zahlreichen Klassikern, die um die Preise und Auszeichnungen buhlen, wird es auch wieder den Motorrad Concours geben, der seit 2011 im Rahmen des Concorso d’Eleganza Villa d’Este stattfindet.

Die Besucher erwarten auch 2015 spannende Prototypen und Concept Cars. Zahlreiche Autobauer präsentieren ihre neuesten Fahrzeuge. In diesem Jahr zeigt BMW ein ganz besonderes Concept Car. Die Public Days laden am Samstag und Sonntag auf dem Gelände der Villa Erba ein. Während die Besucher am Samstag den Motorrad Concours sowie die Art Car Ausstellung und die 30 Jahre M3 Ausstellung bestaunen können, erwarten sie am Sonntag noch die Teilnehmer des Historic Car Teilnehmerfeldes sowie die Concept Cars und Prototypen.

Neben den ersten Superbikes aus den Seventies, darunter japanische Großserienmodelle sowie europäische Raritäten, sind auch zahlreiche außergewöhnlich Exemplare des classic Mini aus den 1970er-Jahren zu sehen. Ganz im Stil dieser Zeit ist zudem eine Ausstellung konzipiert, die fünf Unikate aus der BMW Art Cars Sammlung beinhaltet.

Zu den Highlights der Historic Cars gehören
 
Pegaso Z-102 Berlineta Cupula

Das zweisitzige Coupé wurde in den 1950er-Jahren auch als der „spanische Ferrari“ bezeichnet. Unter der langen Haube arbeitete ein V8-Motor mit 2,5 Liter Hubraum und 165 PS, die Höchstgeschwindigkeit betrug 201 km/h. Ungewöhnlich an dem Fahrzeug: Es wurde in einer Kleinstauflage von nur 90 Exemplaren vom Nutzfahrzeughersteller Enesa gebaut. Das in Cernobbio gezeigte Exemplar wurde 1953 auf der World Motor Show im New Yorker Madison Square Garden ausgestellt.

Maserati 60/61 „Birdcage“
Nur 22 Exemplare wurden zwischen 1959 und 1961 von diesem spektakulären Rennwagen hergestellt – und zwar ausschließlich für Kunden. Der Maserati Tipo 61 gewann zweimal das 1000-Kilometer-Rennen auf dem Nürburgring. Der Beiname „Birdcage“ (Vogelkäfig) ist eine Anspielung auf den ungewöhnlichen, nur 30 Kilogramm schweren und speziell verwundenen Gitterrohrrahmen von Giulio Alfieri, der aus mehr als 200 dünnen Stahlrohren besteht und eine ähnliche Festigkeit wie wesentlich teurere Monocoques aufwies. Der 600 Kilogramm leichte Maserati Tipo 61 „Birdcage“ hat einen Reihenvierzylinder mit 250 PS unter der extrem flachen Fronthaube und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 300 km/h.

Panther Six
Gerade einmal zwei Exemplare wurden vom Panther 6 gebaut. Das Fahrzeug wurde 1976 von Robert Jankel, dem Inhaber der kleinen britischen Fahrzeugfabrik Panther, weitgehend selbst konstruiert. Das zweisitzige Cabriolet verfügt über sechs Räder. An den zwei gelenkten Vorderachsen befinden sich vier kleine Reifen im Format 205/40 VR13, die Hinterachse ist mit zwei deutlich größeren Rädern bestückt. Die Werksangaben lauten: Max. Leistung: 600 PS, Höchstgeschwindigkeit: 200 Meilen pro Stunde = circa 320 km/h.

Eine Sonderausstellung in den Parkanlagen der Villa Erba ist den Gewinnern der Isle of Man Tourist Trophy gewidmet.

Zwei historische Motorräder stehen im Blickfeld

Motobécane SSC Gran Sport

Die 500-Kubikzentimeter-Einzylinder-Maschine mit Vierventiltechnik aus dem Jahr 1934 wurde von dem bekannten französischen Grafiker Geo Ham in einem ebenso auffälligen wie ungewöhnlichen Design im Art-Deco-Stil gestaltet. Geo Ham alias Georges Hamel gilt als einer der renommiertesten französischen Künstler in Sachen Automobil, Motorrad und Rennen. Das Fahrzeug ging 1936 auf dem Pariser Auto-Salon an den Aga Khan.

Puch Typ N
Aus der Frühzeit der 1899 gegründeten und in Graz (Österreich) beheimateten Puch-Werke (Fahrräder, Motoren, Motorräder, Automobile) existieren nur noch ganz wenige Exemplare. Das in Cernobbio gezeigte Exemplar ist ein Motorrad aus dem Jahr 1912 mit verspielten Details an Lackierung und Ausstattung. Der Gründer Johann Puch schied 1912 aus seiner Firma aus und wurde Ehrenpräsident. In den 1990er-Jahren wurden verschiedene Produktionsbereiche stillgelegt oder abgegeben. Der Rest des Konzerns wurde 1998 von der Magna Holding AG übernommen.

Text: TK
Fotos: BMW

 


Veröffentlicht am: 19.05.2015

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