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25.03.2017

 

 

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Clean-Eating

Gesundes Ernährungskonzept oder missverstandene Diät?

Das Konzept von Clean-Eating basiert auf einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Gegessen werden sollen möglichst natürliche, vollwertige und unverarbeitete Lebensmittel ohne künstliche Zusätze wie Geschmacksverstärker oder Konservierungsmittel. Clean-Eating ist somit weniger Diät als langfristige Ernährungsumstellung.

In sozialen Netzwerken, wie Twitter, wird das Konzept der Vollwertkost, wie Clean Eating auch genannt wird, allerdings häufig mit Essstörungen in Verbindung gebracht. Hashtags wie #sizezeroarmy oder #abgerechnetwirdamstrand zeigen, dass nicht alle den Trend aus den USA als gesunde Ernährungsweise verstehen. Christian Weiten, Ernährungsexperte und Geschäftsführer von Xucker, erklärt, was hinter Clean-Eating steckt und weshalb die Trendentwicklung trotzdem positiv zu werten ist.

Clean-Eating - ein gesunder Ernährungstrend aus den USA

Wie groß der Trend rund um Clean-Eating ist, zeigen nicht nur die Google-Suche mit fast 40 Millionen Ergebnissen, sondern auch etliche Artikel und Blogbeiträge sowie die verschiedensten Foren. Dass Clean-Eating nicht wirklich neu ist, sondern Vollwertkost bezeichnet, die es schon seit dem Ende des 19. Jahrhunderts, in der Zeit der Industrialisierung, gab, ist vielen nicht bewusst. Diese Art der Ernährung ist die Konsequenz aus einer Gesellschaft in der alles im Überfluss zugänglich ist: zu viel Zucker, zu viel Fleisch, Fett, Alkohol und Kohlenhydrate, aber zu wenig Obst, Gemüse und vollwertige Lebensmittel.

"In Zeiten von 'Green Lifestyle' und Wellness als Ausgleich zu stressigen Jobs, wirkt die Rückbesinnung auf Vollwertkost beziehungsweise Clean-Eating nur logisch.", so Christian Weiten. Und weiter: "Mit Clean-Eating konzentriert sich die Ernährung nur auf das Wesentliche. Lebensmittel mit mehr als fünf Inhaltsstoffen sind meistens nicht mehr clean. In unverarbeiteten Lebensmitteln stecken keine industriellen, chemischen Zusätze, wodurch immer genau das auf den Teller kommt, was auch erwünscht ist." Geschmacksverstärker, Haushaltszucker, Weißmehl, Farbstoffe und Konservierungsmittel sind Stoffe, die der Körper nicht braucht, die ihm im Zweifelsfall schaden. In Amerika entstand deshalb eine Bewegung, die sich bis nach Deutschland zieht.

Hashtag #aftersizezero - Gefährliche Beschäftigung

Doch leider verstehen nicht alle Clean-Eating als Ernährungskonzept. Christian Weiten erklärt: "Gerade in sozialen Netzwerken verbreiten sich Tipps zum Abnehmen besonders schnell. Dies ist nämlich ein positiver Nebeneffekt von Clean-Eating: man nimmt meist automatisch ab. Dennoch ist diese Art der Ernährung keinesfalls als Diät zu verstehen, sondern ausschließlich als gesundheitsbewusstes Konsumieren." Besonders auf Instagram gibt es jedoch Nutzer, vornehmlich junge Frauen, die den Hashtag #cleaneating mit anderen, bedenklicheren verbinden. Besonders für Teenager, die sich noch in der Entwicklung befinden, ist es meist ungesund, wenn sie sich zu stark mit ihrer Ernährung auseinander setzen und es kaum eine andere Beschäftigung gibt. So können im schlimmsten Fall Essstörungen entstehen, wie Hashtags wie #sizezeroarmy, #abgerechnetwirdamstrand oder #aftersizezero andeuten.

Fazit: "Generell ist die Entwicklung zu immer mehr Anhängern des Clean-Eating-Konzepts mehr als positiv zu bewerten. Natürliche, vollwertige Ernährung, der Verzicht auf Zucker und ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln sind durchweg wünschenswert.", so der Experte von Xucker. "Was die Verbindung zu Essstörungen betrifft, ist es wichtig, dass Eltern und Freunde ein Auge darauf haben, dass die Beschäftigung mit Ernährung nicht zum Lebensmittelpunkt wird. Eine gesunde Einstellung zum Essen ist nämlich die Voraussetzung für Clean-Eating."

Foto: © 123rf.com/aluxum

 


Veröffentlicht am: 20.05.2015

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