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Morgengruß von Helmut Harff: Klimawandel

Einige Ideen, ihn zu verhindern

Wir Deutschen wollen die Welt vor dem Klimawandel retten. Wir wollen den Ausstieg aus der Atomenergie, wir wollen den Ausstieg aus der Braunkohle, wir wollen alternative Energiequellen. Zumindest sagt uns die Politik, dass wir das wollen.

Ich bin da gespalten. Hier, in meinem großstadtfernen Refugium bin ich umgeben von Braunkohletagebauen, aber auch von Windrädern und riesigen Flächen, bebaut mit Solarzellen. Hier, im Süden Brandenburgs weiß man, dass man wohl beide Energiequellen noch lange braucht. Man fürchtet um die Arbeitsplätze in der Kohle, beschwert sich aber selbstverständlich nicht über die neue Seenplatte, entstanden aus renaturierten Tagebaulöchern. Doch auch wenn sich der Tourismus langsam entwickelt, bleibt die Sorge um die Zukunft.

Um die Zukunft scheint den Bayern nicht bange. Strom ist da - noch. Denn die Bayern wollen ja keine neuen Leitungen. Ihnen reichen augenscheinlich die Solaranlagen, die es im Freistaat so gibt. Warum also ist man außerhalb Bayerns so darum bemüht, Strom aus dem Norden in den Süden zu bringen. Klar geht es um das liebe Geld. Doch wenn die Bayern keine Stromtrassen im Land wollen, wozu sollen die denn über Vorgärten in den nördlichen Bundesländern gehen? Streichen wir die Trassen und lassen die Bayern. Vielleicht gibt es ja da schon Pläne, die alten Wasserräder zu aktivieren. Wobei, dagegen werden die Anwohner klagen. Wie heißt es in einem alten Lied: "Es klappert die Mühle am rauschenden Bach" - und macht Tag und Nacht krach.

Da sind die Amerikaner, für die Umweltschutz in weiten Teilen noch eine Erfindung böser Menschen ist. Vor allem die weißen Amerikaner sollten sich mal ihre schwarzen Mitbürger ansehen. Die kommen aus Afrika, wo es bekanntlich sehr warm ist. Warme Herkunftsort = schwarze Hautfarbe. Wenn es in Amerika Dank dem Klimawandel noch wärmer wird, kann  es passieren, dass es bald keine Weißen mehr gibt. Ich weiß, dass ist Quatsch, aber um weißen Amerikanern angst vor dem Klimawandel zu machen und zum Umdenken zu bewegen, finde ich meine Argumentationskette gar nicht so dumm.

Ja, und die Chinesen. Die tragen vor allem in ihren Metropolen gern Mundschutz. Wieso sieht der eigentlich so langweilig aus. Ich bin gespannt, wann sich die Designer dieses Teiles annehmen. Doch zum Umweltschutz. Wenn ich Bilder vom Smog beispielsweise in Peking sehe, kommt mir der böse Verdacht, dass sich das Problem mit dem Umweltschutz in vergleichsweise kurzer Zeit selbst löst. Ich befürchte, dass man so eine dreckige Luft kaum überleben kann. Nun hat China genug Menschen, darunter sehr viele kluge Köpfe. Die werden entweder die Kuh noch vom Eis bekommen oder vom Land erst dann in die Städte ziehen, wenn die Umweltsituation sich deutlich verbessert hat.

Was mich wundert, wer und was da so alles für den Klimawandel verantwortlich gemacht wird. Mal sind es die pupsenden Kühe, mal unsere Gier nach Erdbeeren im Winter, mal unsere Autos (werden nicht beim Bahnstreik kritisiert), mal die gern verwendeten Plastik-Einkaufstüten. Wieso kommt eigentlich niemand auf die Idee, dass Armeen, dass Kriege maßgeblich verantwortlich für den Klimawandel sind. Wir werden so gern auf den Schadstoffausstoß unseres Autos hingewiesen. Doch passiert das auch bei Militärfahrzeugen? Da beklagt man Tote, Verletzte und Zerstörungen - und das völlig zu recht. Doch niemand sagt, heute sorgten die bewaffneten Auseinandersetzungen für einen CO²-Ausstoß von ... Millionen Tonnen. Ich habe auch noch nie gelesen, was die Bundeswehr so Tag für Tag sinnlos an CO² in die Luft pulvert.

Ich glaube, der sicherste Weg zur Verhinderung des Klimawandels ist die Angst der weißen Amerikaner davor schwarz zu werden, die Erfindungsgabe der Chinesen und das Verbot vom Einsatz von motorisiertem Kriegsgerät und Sprengstoffen. Die Bayern können wir da getrost vergessen.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück. Hoffentlich sind Sie nicht auf die Deutsche Bahn angewiesen.

 


Veröffentlicht am: 20.05.2015

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