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24.11.2017

 

 

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Lebensmittel richtig lagern

Für mehr Frische und Nährstoffe

Damit Lebensmittel auch nach dem Einkauf noch lange appetitlich aussehen und ihre wertvollen Inhaltsstoffe behalten, ist die Lagerung entscheidend. Denn sorgfältig aufbewahrt, bleiben die Frische und Nährstoffe erhalten. Die Tipps des Nestlé Ernährungsstudios zeigen, worauf besonders zu achten ist.
 
Lebensmittel kühl und dunkel lagern


Für eine optimale Lagerung der meisten Lebensmittel gilt: möglichst kühl bei etwa 0 bis 12 °C aufbewahren nicht zu feucht und nicht zu trocken lagern im Dunkeln aufbewahren

Den Lebensmitteln schaden vor allem Licht und Hitze. Sie zerstören in frischen Lebensmitteln die empfindlichen Vitamine und lassen die Lebensmittel im schlechtesten Fall frühzeitig verderben oder sie werden sogar gesundheitsschädlich.
 
Auf verpackten Lebensmitteln sind meist Hinweise zur Aufbewahrung angegeben. Verbraucher kaufen möglichst Produkte in lichtundurchlässigen Verpackungen, weil das Licht den Inhaltsstoffen schaden kann. Ein kühler Keller, eine dunkle Speisekammer oder Schrank sowie ein Kühl- und Gefrierschrank bieten zu Hause gute Lagerbedingungen.
 
Unverpackte Lebensmittel richtig aufbewahren


Lebensmittel, die lose verkauft werden, sind nicht durch eine Verpackung vor äußeren Einflüssen geschützt und deshalb besonders sorgfältig zu lagern, um ihre Haltbarkeit zu verlängern. Die Tabelle zeigt, welche Lebensmittel in den Kühlschrank gehören und welche im kühlen Keller oder an einem anderen kühlen Ort gelagert werden sollten.
 
Lebensmittel - Lagerung und Haltbarkeit

Blattgemüse (Salat, Spinat): Wenige Tage im Kühlschrank: Obst- und Gemüsefach

Steinobst (Kirschen, Nektarinen, Pflaumen): Wenige Tage im Kühlschrank: Obst- und Gemüsefach

Samengemüse (Erbsen) / Wurzelgemüse (Sellerie, Möhren, Kohlrabi): 8 Tage im Kühlschrank: Obst- und Gemüsefach

Beerenobst: 2-3 Tage im Kühlschrank: Obst- und Gemüsefach

Fruchtgemüse (Paprika, Aubergine, Gurke),Südfrüchte, unreife Zitrusfrüchte: Kühl, aber nicht im Kühlschrank

Äpfel und Birnen: Äpfel 2-7 Monate, Birnen 2-5 Monate z. B. im Keller oder Obstfach des Kühlschranks bei Lagertemperatur zwischen 1 bis maximal 5 °C, dunkel, luftig

Brot, frisch Weizenbrot: 1-2 Tage, Vollkornbrot: 10-12 Tage im Brotkasten oder Steintopf

Kartoffeln, kleine Mengen: Wenige Wochen in einer Korb- oder Holzkiste, z. B. im Keller, dunkel, trocken, kühl, luftig

Kartoffeln, große Mengen: 6-8 Monate in der Kartoffelhorde (spezielle Kiste zur Kartoffellagerung mit Wänden und Boden aus Lattenrost), dunkel, luftig, 5-10 °C

Fisch, frisch: Nur wenige Stunden im Kühlschrank, kälteste Stelle 0-4 °C (Fach oberhalb des Gemüsefachs)

Fleisch, roh:
1-4 Tage im Kühlschrank, kälteste Stelle 0-4 °C (Fach oberhalb des Gemüsefachs)

Hackfleisch, roh: Max. 12 Stunden im Kühlschrank, kälteste Stelle 0-4 °C (Fach oberhalb des Gemüsefachs)

Hähnchen, roh: Max. 4 Tage im Kühlschrank, kälteste Stelle 0-4 °C (Fach oberhalb des Gemüsefachs)
 
Nicht jede Frucht verträgt den Kühlschrank


Die meisten Obst- und Gemüsesorten lassen sich einige Tage im Obst- und Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren – am besten in luftdurchlässigen oder gelochten Folienbeuteln. Einige Gemüsearten wie Auberginen, Gurken, grüne Bohnen, Kartoffeln, Kürbis, Paprika, Tomaten und Zucchini, sind jedoch kälteempfindlich. Auch Südfrüchte wie Ananas, Bananen, Cherimoyas, Guaven, Mangos, Papayas, Passionsfrüchte und Zitrusfrüchte sowie Wassermelonen und Avocados vertragen keine Kälte. Kälteempfindliche Sorten sind am besten gut verpackt an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahrt, aber nicht im Kühlschrank.
 
Ethylen für Reife und Verderb

Darüber hinaus ist zu beachten, welche Früchte zusammen gelagert werden: Reifende Äpfel, Birnen, Kiwis, Aprikosen und Pfirsiche scheiden Ethylen aus. Das Reifungsgas lässt anderes Obst und Gemüse schneller altern und verderben. So wird Kohl schnell gelb, Kiwis weich und Gurken matschig, wenn sie zum Beispiel zusammen mit Äpfeln aufbewahrt werden. Deshalb ist es empfehlenswert, Äpfel und Birnen immer separat aufzubewahren. Andererseits kann der Effekt auch ausgenutzt werden: Unreife Früchte wie harte Kiwis oder Nektarinen und grüne Bananen reifen schneller nach, wenn sie zusammen mit Ethylen-ausscheidenden Früchten lagern.
 
Weitere Informationen und Serviceangebote zum Thema Ernährung unter finden Sie unter http://ernaehrungsstudio.nestle.de

Quelle: Krämer, J: Lebensmittel-Mikrobiologie. 2002

Foto: Tomasz Zajda - fotolia/Nestlé Ernährungsstudio

 


Veröffentlicht am: 07.06.2015

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