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Sir John Franklin Set

Geschichte voll Dramatik um Marinechronometer von John Roger Arnold

Das neue Sir John Franklin Set von Arnold & Son zeigt handgemalte Szenen der Expedition zur Entdeckung der Nord-West-Passage im 19. Jahrhundert

Jede der drei Uhren des neuen John Franklin Sets von Arnold & Son ist ein Kunstwerk für sich. Auf den drei Zifferblättern der Uhren des Sets ist jeweils eine andere Episode der Expeditionsfahrten von Sir John Franklin mit den Schiffen HMS Erebus und HMS Terror zur Entdeckung der Nord-West-Passage im 19. Jahrhundert in meisterhafter Miniaturmalerei dargestellt.

Als Vorlage dienten drei berühmte Gemälde aus dem National Maritime Museum in London. Die drei Armbanduhren mit springender Sekunde und dezentralem Stunden- und Minutenzeiger sind die jüngste Ergänzung der Instrument Collection von Arnold & Son. Sie erzählen eine dramatische Geschichte, in der auch ein Marinechronometer von John Roger Arnold, Sohn des legendären Markengründers und Uhrmachers John Arnold, eine Rolle spielt.

Im 19. Jahrhundert war die Entdeckung der Nord-West-Passage zur regelrechten Obsession für die britische Regierung geworden. Sie versprach sich davon, einen schnelleren Seeweg nach Indien, der die gefährliche Umrundung von Cap Horn obsolet und unliebsame Begegnungen mit Flotten anderer europäischer Nationen vermeidbar machen würde. Zudem hatte dieser Weg damals einen geradezu mythischen Status erlangt als eine schnellere Verbindung mit dem Osten und eine der letzten unentdeckten Routen der Welt.1845 brach Sir John Franklin zu seiner dritten Expedition zur Entdeckung der Nord-West-Passage mit dem Schiff HMS Erebus in Begleitung des Schiffs HMS Terror auf. Mitte dieses Sommers wurden die beiden Schiffe noch von Walfängern gesichtet. Danach verschwanden sie spurlos. Über 40 Expeditionen brachen auf, um die Besatzung zu lokalisieren und zu retten. Gefunden wurden aber nur ein paar Überreste der Expedition.

Auf dieser dritten und letzten Expedition in die Gewässer nördlich von Kanada, hatte Sir John Franklin ein Marinechronometer dabei, das John Roger Arnold um etwa 1815 hergestellt hatte. Es verfügte über ein Acht-Tage-Werk sowie über eine Unruh und Chronometerhemmung mit Feder von Arnold. „Dies ist eines der spannensten Elemente der ganzen Geschichte“, betont Philippe Boven von Arnold & Son. Wie sich später herausstelle, war das Marinechronometer von John Arnold einer von verschiedenen Gegenständen, die auf der Suche nach der Franklin-Expedition zwar gerettet werden konnten, die aber nicht den Behörden übergeben worden waren. Erst ein Jahrhundert später tauchte es auf dem Markt auf und wurde von Freunden und Förderern des National Maritime Museums erworben. Es war sofort klar, dass Arnolds Marinechronometer während es verschwunden war, modifiziert worden war. Es war in eine Reiseuhr umgewandelt worden. Es hatte noch sein ursprüngliches Gehäuse, an das ein Griff und vier „Füße“ montiert worden waren. Auch die Signatur „Arnold“ auf dem gravierten, versilberten Messingzifferblatt zeigte Spuren von Veränderungen.

Auf den Perlmuttzifferblättern der drei Uhren des Sir John Franklin Sets ist jeweils eine in meisterhafter Miniaturmalerei per Hand entstandene Reproduktion eines echten Ölgemäldes des National Maritime Museum in Greenwich, London, zu sehen. Alle zeigen Episoden von Sir John Franklins Expeditionen. Die erste Miniaturmalerei bildet die Expeditionsschiffe HMS Erebus und HMS Terror um etwa 1840 in Neuseeland ab, wo die englische Expeditions-Crew damals einige friedliche Treffen mit der einheimischen Maori-Bevölkerung hatte. Das Motiv ist deshalb mit „Friendly Encounter“ („Friedliche Begegnung“) betitelt. Die zweite Uhr zeigt unter dem Titel „Antarctic Adventure“ („Antarktisches Abenteuer“) ein Bild von zwei Schiffen, die sturmumtost in der unwirtlichen Umgebung des Südpols auf hoher See navigieren. Das dritte Bildmotiv heißt „North-West Passage“ („Nord-West-Passage“). Es zeigt das Expeditionsschiff HMS Erebus inmitten von Eisbergen im noch offenen Wasser. Heute ist bekannt, dass beide Schiffe damals vom Eis eingeschlossen und von ihren Crews verlassen wurden, die dabei tragischer Weise ums Leben kamen. Eine spätere Expedition fand Hinweise, dass Sir John Franklin am 11. Juni 1847 starb.

Die drei neuen Uhren des Sir John Franklin Sets von Arnold & Son verfügen über das mechanische Uhrwerk mit Automatikaufzug, Kaliber A&S6103, das in der hauseigenen Manufaktur in La Chaux-de-Fonds entwickelt, designt und gefertigt wurde. Das Manufakturkaliber A&S6103 ist rhodiniert und weist eine klassische Haute Horlogerie-Finissage auf, die von Hand anglierte Brücken und Kloben, polierte Kanten, eine feine kreisförmig gekörnte Textur und strahlenförmigen Genfer Streifenschliff, einen gebürsteten und skelettierten Rotor und gebläute Schrauben umfasst.

Alle drei Uhren des Sets haben jeweils ein 18-karätiges Roségoldgehäuse mit einem Durchmesser von 44 Millimetern. Das fantastische Sir John Franklin Set von Arnold & Son ist auf nur 28 Sets à jeweils drei Uhren limitiert. Es wird Herzen von Uhrenliebhabern höher schlagen lassen und bald zum begehrten Sammlerobjekt avancieren.

 


Veröffentlicht am: 04.07.2015

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