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Wohlfühlort Nummer Eins

Stadtbummler wollen in die Buchhandlung

Buchhandlung Herr Holgersson, Gau-Algesheim, Copyright:Stefan Zahm

Frauen tummeln sich am liebsten in Schuhgeschäften und Männer sind im Elektronikladen ganz in ihrem Element? Weit gefehlt: Am wohlsten fühlen sich beide Geschlechter in der Buchhandlung. Das ergab eine Umfrage unter 5.000 Deutschen ab 14 Jahren im Auftrag von Vorsicht Buch!, der Kampagne der deutschen Buchbranche.

Gefragt nach den drei Geschäften in der Innenstadt mit der schönsten Atmosphäre, nannten 74,3 Prozent der Befragten die Buchhandlung, für knapp zwei Drittel davon ist sie sogar der Top-Ort. Auf Platz 2 folgt der Blumenladen (45,3 Prozent), dann das Bekleidungsgeschäft (45,2 Prozent). Bei Männern (71,4 Prozent) ist die Buchhandlung fast genauso beliebt wie bei Frauen (77,0 Prozent).

Buchhandlungen sind in vielen Städten Orte mit hoher Attraktivität, die man gern besucht. Am wohlsten fühlen sich Stadtbummler in Schleswig-Holstein (79,9 Prozent) in der Buchhandlung, beim Schlusslicht Bremen begeistert der Buchhandel als Einkaufsort immerhin noch 65,9 Prozent der Befragten. Dem Charme von Buchhandlungen erliegen auch junge Leute: Für 64,6 Prozent der 14- bis 19-Jährigen zählt die Buchhandlung zu den Favoriten, der Handyladen hingegen nur für 11,3 Prozent. Bei den Silveragern 60+ liegt die Buchhandlung mit 73,7 Prozent klar vorn, gefolgt vom Blumenladen mit 52,4 Prozent. Die meisten Fans haben die Buchläden aber mit 76,3 Prozent unter den 30- bis 39-Jährigen.

Den  Stadtforscher Dr. Hans Herrmann Albers (Albers Architektur & STADTREGIE Berlin) wundert das nicht. „Der Buchhandel ist Raum für Wissen und Bildung, ein aktiver Bestandteil urbaner Nachbarschaft und ein Element der sozialen Infrastruktur. Damit ist er viel mehr als nur Handel – er ist Ort und Treffpunkt für Kiezkultur oder multifunktionaler Anker für eine Region“, sagt Albers. Kein Wunder, dass der Trend im Buchhandel vor Ort derzeit ins Freie geht: Schon vor etlichen Eingangstüren laden Blumen, Kartenständer, Büchertische, Sonnenschirme und Sitzmöbel zum Stöbern und Verweilen ein. Tee und Kaffee, Kinderecken mit Bilderbüchern und Malstiften gehören häufig zum Standard, und oft ist die Buchhandlung auch eine „Kommunikations-Oase“ für die Nachbarschaft.

Die Umfrage wurde im Mai 2015 im Rahmen der Kampagne Vorsicht Buch!, einer Initiative der deutschen Buchbranche, von Research Now® durchgeführt. Auftraggeber ist der Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.

 


Veröffentlicht am: 17.07.2015

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