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25.06.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Pilz

Männer bringen da gern etwas durcheinander

Wenn Männer das Wort Pilz lesen, dann denken sie meistens, da kann einer nicht richtig deutsch. Das muss schließlich Pils heißen - meinen sie.

Denkste, ich meine nicht das flüssige, sondern das feste Naturprodukt. Ich meine die Pilze aus Wald und Flur. Pilze sammeln, das ist bisher nicht so mein Ding gewesen. Ich finde meistens kaum welche und wenn, sind sie giftig. Da ich meine Mitmenschen liebe, lasse ich diese Pilze lieber da wo sie hingehören - im Wald.

Bei meiner Radtour am Wochenende war das Pilze suchen eigentlich kein suchen, sondern sie hatten sich in Reih und Glied am Wegesrand aufgestellt und ihre Schirme weit aufgespannt. Ganz richtig, dort standen Schirm- oder auch Parasolpilze. Die gehören zu den wenigen Pilzen, die ich auch in freier Wildbahn erkenne. Runter vom Rad und rein mit den Dingern in der Fahrradkorb. So einfach war das noch nie mit der Pilzsuche.

Zuhause angekommen, begutachtetet ich noch einmal meine Beute. Die Pilze sahen lecker aus. Sie müssen sofort in die Pfanne. Das ist bei Schirmpilzen ganz einfach: Stiel ab, kleine Verunreinigungen beseitigen, nie waschen. Dann einfach mit Ei und Semmelbrösel oder Paniermehl panieren und ab in die Pfanne. Auf keinen Fall vorher salzen. Brät man die Pilze in Butter, mag das für den Cholesterinspiegel nicht wirklich hilfreich sein, es schmeckt aber deutlich besser. Dann etwas Salz und Pfeffer drüber - einfach lecker. Das ist Biokost in Perfektion - wenn die Eier nicht gerade aus einer Legebatterie stammen.

Nun war ich auf den Geschmack gekommen und ich zog los, mal zu sehen, was es noch so im Wald zu ernten gibt. Und es gab Blaubeeren im Überfluss. Schön, das Pflücken ist etwas mühsam und geht auch über den Rücken. Doch das verbuche ich genau wie das Ziehen in den Oberschenkeln als zusätzliches Fitnesstraining. Es dauerte gar nicht so lange und die beste Frau und ich hatten - wie später gewogen - ein Kilo Blaubeeren zusammen. Das haben wir beim Pflücken sicherlich auch abgenommen. Was will man mehr: Natur pur, Bio-Blaubeeren aus dem Wald, Fitness gesteigert und abgenommen. Was so ein Ausflug in die Natur alles mit einem macht.

Die Blaubeeren wurden erst mit Eis gegessen und später zu Eis verarbeitet. Der Rest landete in der Tiefkühltruhe. Das war sicherlich nicht der letzte Ausflug in die Blaubeeren.

Auf dem Markt habe ich schon Pfifferlinge entdeckt. Mal sehen, ob ich die auch im Wald finde. Das würde meinen Geldbeutel genau wie bei den Blaubeeren richtig schonen. Ich muss auch einmal nachsehen, ob die Brombeeren schon reif sind. Einfach toll, zu ernten ohne zu säen. Steht davon nicht etwas in der Bibel?

Übrigens: Zu den Pilzen schmeckt ein Pils so richtig gut - und verdient hat man es sich ja auch.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Vielleicht treffen wir uns ja mal im Wald - auf einen Pilz.

 


Veröffentlicht am: 21.07.2015

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