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Herbstlich, herzhaft, lecker sucht …

Top-Sommelière Christina Hilker empfiehlt die passenden Elsässer Weine zur Herbstküche

Terassenweine adé: Sobald sich die lauen Sommernächte rar machen, freuen wir uns auf köstliche, komplexere Begleiter zur leicht deftig- herbstlichen Küche. Doch mit welchen Weinen in den kulinarischen Herbst starten?

Für Liebhaber deutscher Tropfen lohnt sich ein Blick über die Grenze: Viele der hierzulande angebauten Rebsorten finden sich auch im nahe gelegenen Elsass, und zwar mit besonderer Note, kultivieren die Elsässer Winzer doch ihren eigenen Stil und ihre typischen Terroirs. Die hohe Anzahl an Sonnenstunden (das Elsass ist die zweitsonnigste Region Frankreichs), die Vielfalt an unterschiedlichen Böden sowie das traditionsreiche Wissen und Können der Winzer entlocken zum Beispiel einem Elsässer Riesling andere Geschmackseigenschaften als seinem deutschen Pendant.

Was einen Blick über den Rhein durchaus spannend macht. Im Angebot haben die Elsässer die rebsortenreinen Weine Riesling, Gewurztraminer, Sylvaner, Pinot Blanc, Pinot Gris, Pinot Noir (Weiß-, Grau- und Spätburgunder), Muscat d’Alsace sowie den Crémant d’Alsace, der aus verschiedenen Rebsorten hergestellt werden kann. Eine breitgefächerte Palette an Aromen, die herbstliche Gerichte wunderbar begleitet.

Weintipps zur Herbstküche von Top-Sommelière Christina Hilker

„Durch Faktoren wie das ausgeprägte Terroir, die Extraktfülle, den höheren Alkohol und die Restsüße passen Elsässer Weine gut zu gehaltvollen und aromaintensiven Gerichten, wie wir sie im Herbst gern essen“
, empfiehlt Sommelière Christina Hilker.

Der Mineralische

Helles Geflügel und Fisch finden ihren Begleiter in diesem mineralischen, fruchtig duftenden Alsace Riesling. Die Nase erkennt reifen Apfel, Orangeat und Zitronat, am Gaumen zeigt sich der Wein schön saftig und mit Aromen von Zitrusfrucht und Pfirisch.

Cave Jean Geiler, Alsace Riesling 2013 „Collection Terroirs“
Bezugsquelle: www.jacques.de; Preis: ca. 8 Euro
 
Der Würzige

Der Süßwasserfisch ist dieses Alsace Sylvaners liebster Begleiter. Sein Duft nach Apfel, Koriander- und Senfsaat ergänzt sich mit leicht erdigen Noten. Pikant und anregend am Gaumen.

Émile Boeckel, Alsace Sylvaner 2012 „Vieilles Vignes“
Bezugsquelle: Frischeparadies, Essen; Preis: ca. 9 Euro

Der Herzhafte

Wer diesen Crémant d’Alsace nur zum Apéritif trinkt, verpasst etwas! Denn hierbei handelt es sich definitiv um einen sprudeligen Essensbegleiter. Flammkuchen und Quiche sind die Lieblingsgerichte dieses herzhaften Typs. Im Geschmack verbinden sich feine Aromen von Birne und Quitte und Lindenblüte, unterstützt von dem anregenden Duft nach frisch gebackenem Hefezopf.

Grand C, Crémant d’Alsace Brut
Bezugsquelle: www.weinpalette-essen.de; Preis: ca. 13 Euro

Der Rauchige

Zu kross gebratener Ente macht der Elsässer Spätburgunder von Grand C eine besonders gute Figur. Der rauchige Duft mit zart speckiger-Kontur mischt sich mit Noten von Cassis und Brombeere. Fruchtiger Auftakt und würziges Finish – ein Wein mit vielen Gesichtern.

Grand C, Alsace Pinot Noir 2013
Bezugsquelle: www.frankreichladen.de; Preis: ca. 13 Euro

Der Füllige

Zu cremigen, reifen Weißschimmelkäsen und Früchte-brot gesellt sich dieser Elsässer Grauburgunder. Er erinnert an Grapefruit, Quitte und Wiesenkräuter und überzeugt durch fülligen Gaumen bei harmonischer Süße.

Hubert Beck, Alsace Pinot Gris 2013
Bezugsquelle: www.weinkontor-goldene-krone.de; Preis: ca. 8 Euro

Das Alround-Talent

Ein Multitalent ist der würzig-aromatische Alsace Gewurztraminer von Muré: Er passt nicht nur zu deftigen Gerichten mit Blutwurst und Entenleber, sondern bringt ein Menü genausogut zum krönenden Abschluss. Zum Beispiel in Begleitung eines Desserts mit Trockenfrüchten. Milde Gewürze wie Nelke, Muskat und Kardamom treffen auf Aprikosen, Karamell und Zwetschgenkompott. Gute Balance aus opulenter Süße und Säure.

Muré, Alsace Gewurztraminer 2012 « Signature »
Bezugsquelle: www.vomfass.de; Preis: ca. 10 Euro

Christina Hilker
Die Sommeliere und Liebhaberin der Elsässer Weine machte ihre Ausbildung im Hotel Bareiss in Baiersbronn und arbeite anschließend als Chef-Sommelière im Stuttgarter Zwei-Sterne-Restaurant Speisemeisterei. 2003 gewann sie die Trophée Ruinart als beste Sommelière Deutschlands. Gault Millau zeichnete sie 2005 als „Sommelière des Jahres“ aus. Heute ist sie für den süddeutschen Raum der Agentur Sommelier Consult verantwortlich.

Weitere Informationen über Elsässer Weine auf www.ElsaesserWeine.com.

Foto oben:
Yvonne Seidel

 


Veröffentlicht am: 23.07.2015

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