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Morgengruß von Helmut Harff: Es geht doch

Von wegen die Berliner sind unfreundlich

Jeder der über Berlin und die Berliner redet oder schreibt, sieht sich veranlasst, sich über die Unfreundlichkeit, die Schnoddrigkeit der Hauptstädter zu beklagen. Berliner sind unfreundlich, maulen rum – so lauten die gängigen Klischees und Vorurteile.

Das mag sein, doch sind die „Betroffenen“ wohl in den meisten Fällen kaum auf Menschen gestoßen, die ihre Wurzeln in Berlin haben. Es ist schon schwierig, Leute zu treffen, die wie ich in Berlin geboren wurden. Menschen, die in der zweiten, dritten oder vierten Generation Berliner sind,  muss man schon mit der Lupe suchen. Will man dann mal jemand treffen, wo alle Vorfahren seit sagen wir einmal 100 Jahren in Berlin geboren wurden, so gestaltet sich das nach der sprichwörtlichen Suche nach den Nadel im Heuhaufen.

Es sind also gar nicht die Berliner, sondern viel eher die Zugereisten, die für den schlechten Ruf der Berliner zuständig sind. Wie gesagt, es geht um den Ruf, nicht die Realität. In der haben wir Berliner, die hier geborenen und die, die sich als Berliner fühlen, einfach nur das Herz auf dem rechten Fleck. Wir sagen, was uns auf der Seele brennt. Wir machen kein Geschmuß. Ein „gnädige Frau“ oder ein „Küss die Hand“ kommt uns nur als Scherz über die Lippen. Ein „Guten Tag“, ein „Danke“ und „Bitte“ sind schon Ausdruck von hoher Wertschätzung.

Doch wir Berliner sind dafür überaus tolerant. Wir lassen fast jeden nach seiner Fasson selig werden, freuen uns über Fremde (auch wenn sie mal wieder gehen). Die Berliner haben bis auf ganz wenige Ausnahmen kaum Probleme mit Fremden, mit Zuwanderern, mit Flüchtlingen. Wie auch, haben wir doch fast alle irgendwelche Wurzeln außerhalb der Stadt.

Gestern erlebte ich, dass Berlin sogar extrem freundlich sein kann. Ich war zum Whisky-Tasting in einer der angesagtesten Locationen – dem Singleton X BITE CLUB - Hoppetosse by Badeschiff an der Grenze zwischen den Ortsteilen Treptow (Ost) und Kreuzberg (West) eingeladen. Der  Singleton-Whisky war lecker und das übrige Speisenangebot überragend. Ich habe open air in Berlin noch nie so gut gegessen, wie gestern Abend. Die Besucher aus aller Welt schienen genauso angetan von der Location und dem Angebot wie ich.

Dazu trugen sicherlich auch die wirklich freundlichen Frauen und Männer an den zahlreichen Ständen bei. Wobei ich sagen muss, dass die meisten ganz sicher nicht aus Berlin kommen, denn die  Sprache war in fast allen Fällen englisch. Ist doch toll, wenn Fremde in die Stadt kommen, ihre Kultur, ihr Essen und ihre Freundlichkeit mitbringen. Da kann ich nur sagen: herzlich willkommen!

Ich mache mir jetzt mein Frühstück.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück, ein sommerliches Wochenende und nur freundliche Menschen um sich.

 


Veröffentlicht am: 29.08.2015

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