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Aufgespießt: Klappe halten

... mein Rat an Politiker

(Helmut Harff / Chefredakteur) Mich nerven die Politiker, die nichts weiter können, als dumme Sprüche klopfen, Menschen beleidigen und abstempeln. Genau diese Genossen und Parteifreunde, die fast täglich von den Gerichten eine Watschen für ihre schon beim ersten Hinsehen schwachsinnigen Ideen bekommen, waren schuld daran, dass ich einst der Politik den Rücken gekehrt habe.

Das ist nun 25 Jahre her und es hat sich aber auch gar nichts geändert - ganz im Gegenteil. Die Politiker - und das ist echt zum kot... - haben seit dem noch immer nicht begriffen, dass uns Bürgern keine Sprüche sondern Taten helfen. Dass es anders geht, zeigte einst Kanzler Schröder beim Oder-Hochwasser. Er redete nicht nur, sondern ließ Taten sprechen. Angesichts der Flüchtlingsströme wünschen sich das nicht nur die Wutbürger, sondern das gesamte Wahlvolk, aber auch die auf der Flucht befindlichen Menschen.

Die Probleme sind massiv und was tun Politiker? Das, was sie können - dumme Sprüche klopfen. Das nervt, das macht sauer, das ist nicht ihr Auftrag. Wenn Politiker in einer solchen Situation nicht mehr als reden können, wenn ihnen Gerichte sagen, dass sie gegen geltendes Recht verstoßen dann bleibt ihnen nur eines - zurück zu treten.

Die da Bürger als Pack beschimpfen, sollen doch erst einmal mit gutem Beispiel voran gehen. Warum rückt man in den Zentralen der Grünen, der SPD, der CDU, der Linken und der FDP nicht zusammen und bringt da Flüchtlinge unter? Warum gibt es - mir ist zumindest kein Fall bekannt - in der direkten Nähe von Parteizentralen, Ministerien, Parlamentsgebäuden und Wohnungen der bekanntesten Politiker keine Asylbewerberunterkünfte und keine Erstaufnahmeeinrichtungen? Weil man so viel Nähe zum Elend dieser Welt scheut? Warum bringt man Menschen in kleine Orte wie Heidenau unter, anstelle geschlossene Bundeswehrkasernen zu reaktivieren? Warum errichtet man keine Unterkünfte in den Kasernen? Dann hätte die Bundeswehr wenigstens eine sinnvolle Aufgabe.

Die Liste dieser vielleicht auf den ersten Blick eher abwegigen Ideen lässt sich endlos fortsetzen. Die Kommunen wissen nicht, wie sie die Flüchtlinge unterbringen, versorgen und betreuen sollen. Sie müssen viele dringende Maßnahmen auf den Sanktnimmerleinstag zurück stellen. Das aufzuarbeiten überlassen wir dann der Enkelgeneration. Nicht nur in Heidenau, sondern auch in allen anderen Orten würde man den Ausländerfeinden den Wind aus den Segeln nehmen, wenn die Kommunen für jeden beherbergten Flüchtling nicht nur die Kosten erstattet bekämen, sondern auch noch 1.000 Euro zusätzlich in die kommunale Kasse fließen würde. Wahrscheinlich würden sich nicht nur die Verantwortlichen um jeden Flüchtling reißen.

Ja, das kling absurd, das ist ja viel zu teuer. Mit wie vielen Milliarden haben wir die Banken bei uns und sonst wo saniert?

Die Politik muss endlich handeln, muss endlich Mut zu unorthodoxen Entscheidungen (bitte solchen, die vor dem Verfassungsgericht bestehen) haben. Geredet wurde schon viel zu lange und viel zu viel unsinniges Zeug.

Wir, die Bürger dieses Landes und vor allem die Menschen, die auf der Flucht vor Krieg, Not und Verderben sind haben es verdient, dass die gewählten Politiker sehr schnell handeln. Dann bekommen wir auch wieder Vertrauen in die Politik, in die Demokratie. So geht dieses Vertrauen Tag für Tag immer mehr verloren - auch bei wirklich gutwilligen Bürgern.

Für die Politiker muss endlich gelten: Klappe halten und handeln!

 


Veröffentlicht am: 31.08.2015

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