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26.09.2017

 

 

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Schönheits-OPs bei Männern

Waden-Implantate auf dem Oktoberfest

Unsere Lebenserwartung steigt von Jahr zu Jahr – und damit auch der Anspruch an ein möglichst langes jugendliches Aussehen. Aber nicht nur Frauen nehmen dafür viel in Kauf: Die Zahl der Schönheits-OPs an Männern steigt seit Jahren rasant an. Eine Entwicklung, die auch Beauty-Doc Prof. Werner Mang mit gemischten Gefühlen beobachtet: „Denn nicht alle Eingriffe sind auch sinnvoll“, betont er. Seine Top-3-Rangliste der sinnvollsten und der sinnlosesten Behandlungen an Männern zeigt, welche.

Der Männeranteil an Schönheitsoperationen in Deutschland lag im Jahr 1990 noch bei schmalen fünf Prozent, nur zehn Jahre später hatte sich die Zahl bereits verdoppelt. Laut Patientenbefragungen der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie stieg der Wert 2013 sogar auf 17,1 Prozent an, ehe er im vergangenen Jahr wieder leicht auf 14,7 Prozent zurückging. Beliebtester Eingriff 2014 war mit knapp einem Fünftel der OPs die Lidstraffung, die die Fettabsaugung inzwischen nur knapp vom Spitzenplatz verdrängt hat. Auf Rang drei folgt nun auch bei den Herren die Botulinumbehandlung, also die Faltenglättung mittels „Botox“. Neu unter den zehn häufigsten Behandlungen bei Männern rangieren Intimkorrekturen auf Rang fünf (8,7 Prozent), während Nasenkorrekturen und Bauchdeckenstraffungen nicht mehr so oft wie in den vergangenen Jahren vorgenommen wurden.

Hoffnung auf ein verbessertes Lebensgefühl

Hauptgrund für die erfolgten Eingriffe ist meist die Hoffnung auf ein besseres Lebensgefühl. Oftmals spielt aber auch das Erreichen eines Ideals, die Befreiung von einer körperlichen Einschränkung oder die Aussicht auf mehr Erfolg im Beruf eine Rolle. Für welche Behandlung sich Männer entscheiden, hängt dabei teilweise auch von ihrem Alter ab. Während jüngere Patienten sich häufiger einer Bruststraffung (Durchschnittsalter: 26,7 Jahre), einer Intim- (34,5 Jahre) oder einer Nasenkorrektur (36,5 Jahre) unterziehen, lassen die Älteren eher ein Hals-, Stirn- oder Facelift (56,0 Jahre) oder eine Lidstraffung (50,8 Jahre) vornehmen. Die Botulinumbehandlung liegt hier mit einem durchschnittlichen Alter von 40,1 etwa in der Mitte.

Silikonimplantate sind für Männer nicht empfehlenswert

Schönheitschirurg Prof. Mang zählt die Schlupflid- und Tränensackkorrekturen, die Nasenkorrektur sowie die Fettabsaugung an Bauch und Hüfte zu den Top 3 der sinn- und wirkungsvollsten Eingriffe an Männern. „Nicht empfehlenswert sind dagegen Silikonimplantate für Herren. Sie können verrutschen, Schmerzen verursachen oder sich auch entzünden. Im Endeffekt produzieren sie meist ein unnatürliches Ergebnis.“

Männern, die aussehen möchten wie Arnold Schwarzenegger zu seinen besten Zeiten, rät Mang insbesondere von Brustimplantaten ab. „Die Risiken sind größer als der Nutzen. Sie sollen lieber ihren Körper trainieren und Muskulatur aufbauen.“ Das gelte auch für den Bauchbereich. „Ein Sixpack aus Silikon kann zu Problemen führen und sieht in der Regel auch nicht richtig echt aus. Mit Training erzielt man deutlich bessere Erfolge“, empfiehlt Prof. Werner Mang. „Anschließend können die Konturen noch durch eine Mini-Liposuktion, also eine kleinere Fettabsaugung, noch verbessert werden.“

Mit strammen Waden aufs Oktoberfest

Neben Implantaten für Brust und Bauch gehören für den Schönheitsexperten auch Wadenimplantate zu den drei sinnlosesten Eingriffen bei Männern. „Es ist kaum zu glauben, aber besonders zur Oktoberfestzeit stellen sich bei uns immer wieder Patienten vor, die stramme Waden haben wollen“, erzählt Prof. Werner Mang. „Natürlich kann man das machen, aber auch hier ist der Tastbefund sehr unnatürlich und es kann zu Lageveränderungen und Entzündungen kommen.“ Damit der Oktoberfestbesuch für Männer mit schmalen Waden auch ohne operative Korrektur ein Erfolg wird, hat der Wahl-Münchner Prof. Werner Mang einen ganz bodenständigen Tipp: „Gute Wadenstrümpfe zur kurzen Lederhose tun hier gute Dienste ohne schmerzhafte Spätfolgen: Eine Polsterung aus Watte ergibt optisch den gleichen Effekt – und lässt sich nach dem Wiesnbesuch spurlos wieder beseitigen.“

Foto: Bodenseeklinik GmbH

 


Veröffentlicht am: 16.09.2015

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